Have an account?

  •   Personalized content
  •   Your products and support

Need an account?

Create an account
Serviceanbieter  /   Network Intelligence  /  

Ein Erfolgsmodell

Level 3 liefert dank Software Defined Networking ein herausragendes Kundenerlebnis

Level 3 hat ein klares Ziel vor Augen: Das Unternehmen möchte das Kundenerlebnis transformieren und die weltweite digitale Revolution aktiv mitgestalten und vorantreiben. Im Gespräch mit Phil Muncaster erzählt der Leiter für globales Produktmarketing, Claudio Scola, wie Software Defined Networking (SDN) und Network as a Service (NaaS) das Unternehmen dabei unterstützen, seine Ziele zu erreichen.

Level 3 setzt auf den Einsatz digitaler Technologien, um das Kundenerlebnis zu verbessern:

  • Durch Orchestrierung konnte der Arbeitsaufwand gesenkt und menschliches Fehlverhalten verringert werden.
  • NaaS ist vor allem bei Firmenkunden beliebt, die im Einzelhandel, Finanzsektor und Gesundheitswesen tätig sind.

Unternehmen weltweit setzen auf die lückenlose Digitalisierung ihrer gesamten Prozesse und eliminieren so die analogen Schnittstellen, die die Geschäftsabläufe bisher verlangsamt haben. Für viele Firmen ergibt sich daraus ein radikaler Wandel ihrer Betriebsweise sowie der Art der Serviceerbringung. Diesen Wandel wird letztlich jedes Unternehmen durchlaufen, wenn auch in einem unterschiedlichen Tempo. Für manche Unternehmen ist diese digitale Strategie nur der nächste logische Schritt in einem ohnehin sich vollziehenden Wandel, für andere wiederum stellt sie eine regelrechte Transformation dar.

Ein wesentliches Ziel des Einsatzes digitaler Technologien ist die radikale Verbesserung des Kundenerlebnisses. Doch wie genau lässt sich das erreichen? Laut Scola müsse man dem Kunden die Kontrolle über die Nutzung des Services lassen.


"Digitaler Wandel setzt voraus, dass man Vorreiter des Wandels hat, die in der Lage sind, die Vision innerhalb des Unternehmens zu vermitteln"

- sagt Claudio Scola von Level 3

„Denn auch wenn der bereitgestellte Service gut ist, besteht immer die Gefahr, dass ein anderer kommt und ihn verbessert. Wenn man allen dieselbe Grundleistung anbietet, mögen einige Kunden damit zufrieden sein, doch für andere wiederum ist das zu wenig.“

„Früher hat man eine Million Widgets entwickelt, die aufgrund von Skaleneffekten alle gleich aussahen. Das Ergebnis war ein überholtes Kundenerlebnis, das heute nicht mehr funktioniert“, sagt er.

Scola ist zu einem entscheidenden Zeitpunkt in der knapp 20-jährigen Geschichte des Unternehmens bei Level 3 tätig. Das Unternehmen fördert den digitalen Wandel und bietet sowohl Echtzeit-Sichtbarkeit als auch Kontrolle über seinen Service. Gleichzeitig vollzieht Level 3 eine lückenlose End-to-End-Digitalisierung mit Fokus auf die Verbesserung des Kundenerlebnisses. Zu diesem Zweck arbeitet das Unternehmen am Aufbau eines programmierbaren Netzwerks, das in Kombination mit Big-Data-Analysen auf das Potenzial der SDN-Orchestrierung setzt.

Vollständige Eliminierung manueller Prozesse

Der Vorteil der SDN-Orchestrierung besteht laut Scola darin, dass der Mensch im Netzwerk nicht mehr „seine Finger im Spiel hat“. Dadurch wird menschliches Fehlverhalten ausgeschlossen und zugleich sichergestellt, dass Services wesentlich effizienter bereitgestellt werden.

„Früher dominierte in der Telekommunikation das 8-Bit-Computererlebnis: ein schwarzweißer Bildschirm, auf dem man manuell Text eingeben konnte, um Netzwerkelemente zu konfigurieren. Diese Art der Technologie haben die Leute jahrzehntelang genutzt.

Doch selbst mit Cut and Paste ist der Arbeitsaufwand enorm und das Risiko menschlichen Fehlverhaltens hoch. Mithilfe von Orchestrierung lässt sich all das eliminieren.“ so Scola weiter.

Ein weiterer Vorteil von SDN ist die Agilität, die es bringt, um das cloud-artige „as a Service“-Erlebnis (aaS) bis auf die Endnutzer auszuweiten, um ihnen eine lückenlose dynamische Sichtbarkeit und Kontrolle über ihr Netzwerk zu ermöglichen.

Für die IT-Abteilung sind SDN und Automatisierung der nächsten Generation ebenfalls ein Segen, denn die meisten Aufgaben können nun in der Kernzeit erledigt werden ‒ in der Gewissheit, dass Netzwerkänderungen nicht gleich den Zusammenbruch der kompletten restlichen Organisation zur Folge haben werden. „Die IT-Abteilung ist nicht länger durch die mangelnde Agilität des Service-Providers eingeschränkt“, sagt Scola.

Den Wandel von innen heraus gestalten

Inwiefern also hat digitale Technologie Level 3 als Unternehmen transformiert?

„Heute müssen wir uns nicht mehr allein durch die technischen Kapazitäten abheben. Das können wir jetzt auf Serviceebene und über das Kundenerlebnis machen“, so Scola.

Unternehmen, die ihrerseits auf eine solche umfassende Digitalisierung setzen möchten, weist er jedoch dringend darauf hin, dass in der Geschäftsführung Leute sitzen müssen, die den Wandel befürworten und mittragen.

„Wir durchlaufen unsere eigene digitale Transformation. Anderen Unternehmen, die ihre eigene durchlaufen, kann ich nur empfehlen, auf die richtigen Führungskräfte zu setzen, die den Wandel vorantreiben und in der Lage sind, ihre Vision auch innerhalb des Unternehmens zu vermitteln. Wie bei jeder Revolution möchte man verhindern, dass die Technikfeinde im Unternehmen gegen die Neuerungen auf die Barrikaden gehen“, scherzt er.

Die gesamte Unternehmenskultur muss darauf ausgerichtet sein, das Kundenerlebnis zu verbessern und gemeinsam darüber nachzudenken, wie die begrenzten Ressourcen noch effizienter eingesetzt werden können.

Starten Sie noch heute Ihre digitale Transformation und liefern Sie den ultimativen Kundenservice

 

Adaptive Network Control

Die spezielle Technologie, um die es hier geht, wird von Level 3 als „Adaptive Network Control Solutions“ (ANCS) vermarktet. Big-Data-Analysen stützen die Enhanced-Management-Lösung des Unternehmens für den Abruf granularer Echtzeitdaten zur Netzwerkleistung mit Ansprechschwellen, die das Netzwerk anhand von Kundenvorgaben anpassen.

Diese Kapazitäten werden mit SDN und weiteren Elementen kombiniert, um Kunden die Netzwerkkontrolle zu bieten, die sie sich wünschen. Mit Dynamic Capacity können Administratoren die Zuteilung von Bandbreite entweder automatisch, nach Bedarf oder anhand eines vorab festgelegten Zeitplans vornehmen.

„Änderungen werden in Echtzeit vorgenommen, und da alles vollständig orchestriert ist, hat der Kunde bei uns die Möglichkeit, so viele Änderungen vorzunehmen, wie er möchte“, betont Scola. Gebühren für die Bereitstellung zusätzlicher Kapazitäten werden dem cloud-artigen aaS-Erlebnis entsprechend stundenweise berechnet.

Die größte Nachfrage nach seinem ANCS-Portfolio stelle Level 3 in Branchen fest, in denen der digitale Wandel am schnellsten voranschreite, etwa im Einzelhandel, Finanzsektor und Gesundheitswesen, so Scola. Unternehmen aus dem Gesundheitssektor möchten die Agilität und Größe der Cloud nutzen, um zum Beispiel riesige Mengen an digitalen Scans zu speichern.

Einzelhandelsunternehmen nutzen die Cloud für den kanalübergreifenden Verkauf ihrer Ware. Durch gesetzliche Anforderungen, kommerzielle Nachfrage und Ressourcenbedarf wird jedoch eine hybride Multi-Cloud-Umgebung gefördert. Dadurch entsteht ein neues, komplexes Netzwerk aus Datenzentren und Cloud-Anbietern, die mit der entsprechenden Agilität vernetzt werden müssen, die der Kunde von einem Cloud-Service erwartet.

„Immer mehr Kunden entscheiden sich für mehrere Cloud-Anbieter. Sensible Daten werden vielleicht in einer privaten Cloud abgelegt, zum Beispiel in einem virtuellen Datenzentrum von AWS, für Analysen nutzt man Google, Office 365, Azure und dann vielleicht noch Disaster Recovery von Microsoft ‒ und so weiter und so fort.

Die alle verknüpfen wir miteinander, damit Cloud-Umgebungen, DR, Back-ups, Replikationen sowie App-Migration leichter unterstützt werden können und das cloud-artige Erlebnis über das Datenzentrum hinaus auf den Endnutzer ausgeweitet werden kann“, erläutert Scola.

Blick in die Zukunft

Scola ist sich sicher, dass sein Unternehmen das Potenzial von NaaS noch längst nicht komplett ausgeschöpft hat. Als erstes wird es im Laufe des Jahres ein neues Dynamic-Connections-Produkt geben, mit dem Kunden die Möglichkeit haben, innerhalb eines öffentlichen Cloud-Anbieters mit Hilfe des Cloud-Connect-Service von Level 3 eine Ethernet Virtual Connection direkt in ihrer Domain einzurichten.

Geplant sind außerdem APIs und eine neue App für Dynamic Capacity, um das Kundenerlebnis weiter zu verbessern, indem IT-Administratoren die Möglichkeit bekommen, die Netzwerkkapazität über ihr Smartphone oder im Falle von Kunden, die schon stärker digitalisiert sind, über ihr internes Portal zu verwalten.

Der gesamte Prozess hat fünf Jahre in Anspruch genommen, und dennoch steht Level 3 noch ganz am Anfang. SDN und NaaS können Unternehmen zu einem echten Wandel verhelfen, doch sie setzen viel Zeit, sorgfältige Planung und eine richtig definierte Architektur voraus, um den gewünschten Erfolg zu bringen. Für diejenigen, die wie Level 3 und Scola diese Technologien richtig einsetzen, gilt: „Es stehen noch viele spannende Entwicklungen bevor.“

Level 3 ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Serviceanbieter den digitalen Wandel voranbringen und das Kundenerlebnis verbessern können – sowohl intern als auch für andere Unternehmen überall. Was sie jedoch benötigen, sind die passenden Bausteine – z. B. Network Services Orchestrator (NSO) von Cisco.

Finden Sie heraus, wie Cisco Ihnen helfen kann, Ihr Unternehmen schneller, agiler und besser zu machen.

Entscheiden Sie sich jetzt für die Zukunft

 


Topics: Network as a service (NaaS) | Orchestration | Network automation | SDN

 

Languages

We speak your language. Choose the one you prefer for a translated page

English (UK) | French | Germany | Global | Italy | Spain

Fallstudie: So konnte Level 3 mit SDN und NaaS die Kundenerfahrung deutlich verbessern und die Arbeit reduzieren.
Share with us in the comments or our social channels.