Mit dem Internet und vernetzten Anwendungen sind für Automobilhersteller
neue Perspektiven entstanden. Die Automobilhersteller von heute nutzen die Vorteile
von Business-to-Business-Lösungen wie E-Commerce und vernetztes Supply
Chain Management. Damit erreichen sie neue Märkte und verbuchen steigende
Umsätze und sinkende Kosten. Heutzutage findet bereits bei 50 Prozent der
Wertschöpfungskette im Automobilbereich der Übergang zu B2B-Anwendungen statt.
Dennoch ist es immer noch schwierig, den Datenstrom zwischen OEMs, Händlern
und Top-Zulieferern in den Griff zu bekommen.
OEMs und Händler tauschen Informationen meistens immer noch in Papierform
aus. Dies ist nicht nur teuer, sondern auch langsam. Manchmal erhält
ein Kunden die Informationen schneller über die Webseite des OEM.
Ein Informationsfluss zwischen Händlern existiert praktisch nicht.
Auch wenn sie wichtige Informationen besitzen, tauschen sie diese nur
sehr selten mit anderen Händlern aus. Dies ist zum Teil auch ein
Motivationsproblem: welchen Anreiz benötigt ein Händler, um
einem anderen Händler zu helfen? Ebenso fehlen geeignete Kommunikations-Werkzeuge.
Der Informationsfluss vom Händler zum OEM dagegen läuft bereits
teilweise automatisch ab, vor allem bei der Konfiguration und Bestellung
neuer Autos. Die Lagerverwaltung und Garantiefälle bleiben aber eine
Herausforderung.