Von KI zu Agents: wie es dazu kam
Im Gegensatz zu herkömmlichen KI-gestützten IT-Abläufen (AIOps), die bei Warnmeldungen und Empfehlungen enden, geht AgenticOps noch einen Schritt weiter und verwendet KI-Agents, die Probleme analysieren und mit der Geschwindigkeit einer Maschine agieren. Die Belegschaft bleibt auf dem Laufenden und arbeitet nicht isoliert, sondern Seite an Seite mit Agents über eine gemeinsame Arbeitsumgebung, nicht über mehrere Oberflächen. Das Ergebnis ist eine neue Art von Domain-übergreifenden Prozessen: Probleme werden schneller verhindert oder gelöst, das Ticketaufkommen wird geringer und die IT passt sich in Echtzeit an. Jahrelang verhieß AIOps eine smartere IT, brachte jedoch vor allem bessere Warnmeldungen und ansprechendere Dashboards mit sich. Das ist nützlich, aber immer noch reaktiv. Das AIOps-Prinzip hörte bei der Erkennung auf, und die Problembehebung wurde den menschlichen Teams überlassen.
Die Weiterentwicklung:
- Regeln und Skripte (1980er bis 1990er Jahre): bedingungsbasierte Automatisierung (wenn/dann) für sich wiederholende Aufgaben.
- Machine Learning (2000er bis 2010er Jahre): Algorithmen zur Anomalie- und Mustererkennung
- Generative KI (Anfang 2020): Modelle, die sprachgewandte Erklärungen, Zusammenfassungen und Antworten liefern, aber immer noch reaktiv und auf Einzelantworten beschränkt sind.
- Agent-basierte KI (Mitte der 2020er Jahre): KI-Systeme, die als Agents agieren; d. h. autonome Entitäten, die schrittweise schlussfolgern, Aufgaben sequenzieren, auf Tools und Daten zugreifen und sich mit anderen Agents oder Menschen koordinieren können, um ein Ziel zu erreichen.