Öffentliche Auftraggeber

Regieren und Verwalten im Zeitalter des Wandels

Long Term Spotlight

Regieren und Verwalten im Zeitalter des Wandel" - unter diesem Leitgedanken fand am 17./18. Januar 2006 der Netzkongress in Fulda statt. Um den vielfältigen Facetten und Aspekten des Themas gerecht zu werden, hat Cisco Systems aus dem weiten Feld der Regierungs- und Verwaltungsarbeit vier ineinander greifende Themenbereiche für die Bearbeitung während des Netzkongresses ausgewählt.
Vertreter aus dem In- und Ausland präsentierten ihre Erfahrungen mit der Umsetzung neuer Prozesse und Technologien. In vier Arbeitsgruppen unter der Leitung erfahrener Moderatoren erarbeiteten die Kongressteilnehmer Handlungsempfehlungen, Kernaussagen und Alltagsproblematiken. Die Ergebnisse wurden in Form eines Thesenpapiers zusammengefasst.

Die Themenbereiche, zu denen Sie nachfolgend auch die Thesenpapiere herunterladen können, lauten:

Gesamtkonzept Shared Services

Hinter der Einführung von Shared Services steht ein in der Privatwirtschaft seit Jahren erfolgreiches Konzept zur Neuorganisation der administrativen Hilfsfunktionen wie Informations- und Kommunikationstechnologie, Personalwesen, Beschaffung etc.. Dabei wird die Wahrnehmung dieser Aufgaben, die in der Regel durch die Z-Abteilung in jedem Ministerium/in jeder Behörde durchgeführt werden, einer speziellen behördenübergreifenden Shared Services Organisation übertragen, deren Kernaufgabe damit definiert wird. Es wurde erörtert, welche Funktionen/Aufgaben sich für eine Shared Services Organisation eignen, welche Organisationsstruktur erforderlich ist und wie sich das Betriebsmodell gestaltet. Darüber hinaus standen Fragen eines begleitenden Change-Managements im Mittelpunkt.

Thesenpapier "Gesamtkonzept Shared Services"

IT-Aspekte des Shared Services Konzepts

Shared Services in Bezug auf IT- und TK-Anwendungen nehmen in der Dienstleistungslandschaft im öffentlichen Bereich eine immer bedeutendere Rolle ein. Vorhandene zentrale Strukturen der Rechenzentren werden mehr und mehr genutzt, um zum einen ein umfangreicheres Dienstleistungsangebot anzubieten und somit die Wertschöpfung zu erhöhen. Zum anderen wird den Nutzern dieser Dienstleistung eine ökonomische Integration zukunftsorientierter Technologien ermöglicht, um vorrangige Ziele der Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung zu erreichen. Erörtert wurde, inwieweit sich verschiedene Kernpunkte für einen Shared Service Betrieb eignen. Dabei wurde insbesondere auf die Themen Voice, Security und Storage eingegangen. Ziel sollte sein, die Rahmenparameter und Einflussfaktoren für ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu definieren.

Thesenpapier "IT-Aspekte des Shared Services Konzepts"

Standard-Architekturen

Ressortübergreifendes E-Government, Information Sharing-Initiativen, Shared Services benötigen einheitliche Dienste, Schnittstellen und Standards. Die Transformation der öffentlichen Verwaltung stößt aufgrund von Inkompatibilitäten der IT-Infrastruktur an Grenzen und wird langfristig verzögert. "Creative Destruction" ist eines der Schlagwörter bei der Diskussion, wie IT effizienter umgesetzt werden kann. Die Leitfragen hier sind, auf welchen Ebenen Standards benötigt werden, welche Kosteneinsparungen durch Standardisierung von IT-Infrastruktur und Prozessen erzielbar sind, wie diese effizient umgesetzt und eingehalten werden und wie diese Richtlinien regelmäßig erneuert werden können.

Thesenpapier "Standard-Architekturen"

Neue Wege der Identifikation

Wenn ein Bürger eine Dienstleistung des Staates, Landes oder Kommune elektronisch in Anspruch nehmen möchte, stellt sich für den Anbieter immer die Frage nach einer zweifelsfreien Identifikation des Anspruchstellers. Allheilmittel für dieses Problem sollte die digitale Signatur sein, doch hat sich dieses Verfahren bisher nur in Teilbereichen durchgesetzt, zum Teil wohl auch deshalb, weil immer noch keine flächendeckende Versorgung der Bürger mit digitalen Zertifikaten zur Verfügung steht. In einigen Bereichen werden deshalb andere Authentifizierungsverfahren eingesetzt, die einfacher zu implementieren und für den Bürger einzusetzen sind. Wie steht es jedoch mit der Sicherheit? Interoperabilität? Wiederverwendbarkeit der Identifikationsmerkmale bei unterschiedlichen Diensten und Anbietern? Betrachtet unterschiedliche Ansätze für transaktionsorientierte Dienste in Bezug auf Einfachheit der Nutzung, deren Sicherheit und ggf. ihrer Wirtschaftlichkeit.

Thesenpapier "Neue Wege der Identifikation"



Connected Republic - Regieren und Verwalten in der Wissensgesellschaft


Die Vision der "Connected Republic" geht vom Ursprung der Demokratie aus und greift den Gedanken Platons auf, dass sich Menschen selbst organisieren sollen, um staatliche Angelegenheiten zu regeln. Dabei sieht sie Menschen und Gemeinschaften im Mittelpunkt von neuen Netzwerken, bei denen es um Wissen, Service, Bürgerorientierung, Vertrauen und Verantwortlichkeit geht. Diese Zielsetzungen werden durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie entscheidend unterstützt. Mit diesem Ansatz liegt E-Government genau an der Schnittstelle von drei wichtigen Bestrebungen: der Definition der Rolle und des Zwecks des Staates im Informationszeitalter, Modernisierung und Reform des öffentlichen Sektors und Stärkung der Demokratie. Von diesem Standpunkt aus kann E-Government sein oft versprochenes Ziel erreichen und über einfache Informationen und Transaktionen hinauswachsen, hin zu tatsächlichen Struktur- und Prozessveränderungen. Es sollen Netzwerke über alle Ebenen hinweg entstehen und ein gesellschaftlicher Nutzen von E-Government erzielt werden.

Die Internet Business Solutions Group von Cisco Systems hat in dem Buch "Connected Republic - Regieren und Verwalten in der Wissensgesellschaft" ihre Erfahrungen und Visionen zur E-Government-Entwicklung zusammengefasst. Der rund 80 Seiten starke Beitrag beschreibt die "interaktive vernetzte Republik" oder "Connected Republic" als weitere Entwicklungsstufe im Wandel der Wissensgesellschaft. Es wird aufgezeigt, welche Veränderungen sich beim Regieren und Verwalten im Zeitalter der Wissensgesellschaft abzeichnen und welche Rolle Technologien dabei spielen werden.

Autoren des Buches sind die Mitglieder der Internet Business Solutions Group der Cisco Systems Inc. Mark Badger, Ph. D., Paul Johnston, D. Phil., Martin Stewart Weeks und Simon Willis. Die deutsche Bearbeitung wurde von Willi Kaczorowski, Executive Advisor Internet Business Solutions Group der Cisco Systems GmbH, übernommen. Mit dem Buch möchte Cisco zur Diskussion und weiteren Überlegungen zu E-Government und damit dem Regieren und Verwalten in der Wissensgesellschaft anregen.

Hier geht's zum Download des Buches.

News im Bereich Öffentliche Auftraggeber:

05.04.2007: Cisco bringt maßgeschneiderte Unified-Communications-Lösung für KMUs auf den Markt
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27.3.2007: Medizinische Universität Wien: Ein W-LAN für den virtuellen Campus
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26.03.2007: Startschuss für den Cisco Austria Web 2.0 Award 2007
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22.03.2007: Ausschreibung für den Cisco Austria Web 2.0 Award für Social Software
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14.03.2007: FH Vorarlberg - eine innovative Fachhochschule vertraut auf Cisco
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06.03.2007: Verbesserte Unternehmens-Kommunikation durch weltweite Echtzeit-Zusammenarbeit
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15.02.2007: Mobile Erweiterung für Cisco IP NGN
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07.02.2007: Cisco Self-Defending Network noch wirkungsvoller
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01.02.2007: Cisco erweitert Catalyst Switch Portfolio für Campusnetze
PDF Download (PDF - 24 KB)

18.01.2007: Cisco stellt FH Technikum Wien Router zur Verfügung
PDF Download (PDF - 44 KB)

18.01.2007: Videobilder via Netzwerk auf digitalen Bildschirmen und Anzeigetafeln
PDF Download (PDF - 17 KB)

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