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Lösungen und Vorteile

Ein e-Health Backbone

"e-health" Aktivitäten wie die Übertragung einer Röntgenaufnahme von einem Krankenhaus zu einem Spezialisten an einem anderen Standort kann enorme Bandbreite erfordern. Unabhängig davon, welche elektronischen Services im Gesundheitswesen bereitgestellt werden, es sind enorme Vorteile mit dem Einsatz eines allgemeinen IP-Netzwerks verbunden, das von verschiedenen Institutionen gemeinsam genutzt wird. Liegt ein Backbone vor, so können neue Anwendungen schnell zum Einsatz kommen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ein Minimum, da die Kommunikationsfunktionen gemeinsam genutzt werden. So hat Cisco zum Beispiel zur Einrichtung von Nord-Norsk Health Net beigetragen, das sich aus drei Regionen des nördlichen Norwegens zusammensetzt. Es versorgt 12 Krankenhäuser mit einem sicheren Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das den elektronischen Austausch von Daten ermöglicht, und einer sicheren 2 Mbit Verbindungen oder ISDN zu 70 Hausärzten. Jeder diese Allgemeinmediziner hat eine Cisco PIX501 Firewall, um für Sicherheit zu sorgen. Heute werden eine Reihe von "Telemedizin"-Services zwischen Hausärzten, Krankenhäusern und Spezialisten angeboten.

Auch bei der ersten Operation der Welt, die von Krankenhaus zu Krankenhaus mit Telerobotern ausgeführt wurde, kam Cisco-Technologie zum Einsatz. Chirurgen am St.Joseph's Krankenhaus in Kanada führten eine Operation an einem Patienten durch, der 250 Meilen weit entfernt war. Sie verwendeten dazu einen speziell entwickelten dreiarmigen Roboter. Dies wurde durch den nationalen IP Backbone von Bell Canada ermöglicht, der Cisco Multiprotocol Label Switching (MPLS) Technologie verwendet, um private IP Netzwerke (oder virtuelle private Netzwerke) im Rahmen der nationalen IP Backbone Infrastruktur zu ermöglichen.

IP-Telefonie

Mit IP-Telefonie können Daten, Sprache und Video über eine einzige Netzwerk-Infrastruktur übermittelt werden. Durch die Übertragung von Sprache als Daten von hoher Priorität auf IP-Datennetzwerken mit hoher Geschwindigkeit kann IP-Telefonie im Vergleich zu herkömmlicher Telefontechnologie ganz neue Funktionen und erhebliche Kostenersparnisse bieten. Mitarbeiter können auf neue produktivitätssteigernde Services wie integriertes Messaging und Voicemail zugreifen, Directory- und Web-Services werden direkt auf ihrem Telefon zur Verfügung gestellt, und sie können von einem beliebigen Telefon arbeiten und dabei ihr Benutzerprofil beibehalten. Zusammen mit HP Services hat Cisco den York Health Services Trust (YHST), eines der führenden Krankenhäuser in Großbritannien, dabei unterstützt, ihre umfassenden Sprach-, Video- und Datennetzwerke zu einem einzelnen System zu integrieren und so maximale Leistung, Zuverlässigkeit und Kostennutzung zu erreichen.

Remote-Diagnose oder Telemedizin

Eine weitere Möglichkeit, Ressourcen besser zu nutzen, ist es, Hausärzten und anderen Allgemeinmedizinern den Zugriff auf die Expertise anderer zu ermöglichen. Nehmen wir einmal das Beispiel eines Patienten, der mit einem besonders komplizierten Bruch in der Notaufnahme eines kleinen, regionalen Krankenhauses erscheint. Das Krankenhaus könnte sich in diesem Falle an eine Fachabteilung an einem anderen Krankenhaus wenden, die sich auf komplizierte Brüche spezialisiert, und die notwendigen Bilder, Röntgenaufnahmen und Informationen über das Internet dorthin schicken. Diagnose und Behandlungsempfehlungen könnten umgehend zurückkommen. Die Ärzteschaft scheint dazu bereit, Wissen und Erfahrung auszutauschen, die notwendige Technologie existiert bereits. Es fehlt lediglich die Netzwerkinfrastruktur von hoher Kapazität, die dies ermöglicht. Dank Internet könnten Patienten nach der Operation mehr Zeit zu Hause verbringen, und nicht im Krankenhaus. Informationen zum Zustand des Patienten können über das Web zwischen Patienten, Ärzten und Pflegern ausgetauscht werden, um für die angebrachte Betreuung zu sorgen.

Das drahtlose Krankenhaus

Im Gesundheitswesen setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass Hausärzte, Chirurgen und Spezialisten sehr viel effektiver genutzt werden können, wenn sie tatsächlich mobil sind. Ärzte sind schon heute überall abrufbar. Damit sie überall effektiv arbeiten können, müssen sie schnell auf die relevanten Daten zugreifen können. So könnte z.B. ein Chefarzt bei der Visite umgehend auf Patientendaten und Informationen zu Medikamenten zugreifen, um so ein "e-Rezept" auszustellen. Während der Gespräche mit Patienten könnten Röntgenaufnahmen, ECG-Diagramme und dergleichen gezeigt werden, um ihren Zustand besser zu erläutern.

E-Learning im Gesundheitswesen

Mit Hilfe von online Lerntechniken können gesundheitliche Informationen an Mediziner und an die Öffentlichkeit weitergegeben werden. Ärzte und Schwestern können so aktuelle Informationen zu bestimmten Bereichen oder zu den korrekten Prozeduren für bestimmte Geräte erhalten, die über ein herkömmliches oder ein drahtloses Netzwerk an einen Hand-held Computer übermittelt werden. Ärzte und Schwestern in der Ausbildung können erfahrene Kollegen über einen Remote-Internetlink bei einer Operation beobachten, ohne selbst zur Stelle sein zu müssen.

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