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Was ist eine hyperkonvergente Infrastruktur?

Eine hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) kombiniert Virtualisierungs-, Speicher- und Netzwerkfunktionen in einem einzigen Cluster. Benutzer können mit nur drei Knoten beginnen und anschließend entsprechend ihrem Computing- und Speicherressourcenbedarf skalieren. Hyperkonvergenz bietet die Einfachheit der Cloud vor Ort in einer einfachen, leicht verwaltbaren Plattform.

Welche Herausforderungen werden durch Hyperkonvergenz gelöst?

Die digitale Transformation ist der Schlüssel zum Unternehmenserfolg und erfordert außerdem Unterstützung für Big Data, künstliche Intelligenz (KI) und Hybrid Cloud-Lösungen. Gleichzeitig muss sie auch die schnell wachsenden Anforderungen von herkömmlichen Workloads erfüllen. Die aktuelle IT-Infrastruktur ist mit ihren trägen Arrays oder nur schwer verwaltbaren Komponenten ein Hemmschuh für Rechenzentren und verhindert, dass diese den schnellen Durchsatz bieten, den das Geschäft und die Cloud verlangen.

Die HCI zentralisiert Ressourcen und die Verwaltung und senkt damit Kosten, reduziert die Komplexität und den Arbeitsaufwand für das Personal und bringt gleichzeitig Leistungssteigerungen mit sich.

Konvergenz und Hyperkonvergenz im Vergleich – wo liegt der Unterschied?

Konvergente und hyperkonvergente Systeme sollen beide das Rechenzentrumsmanagement vereinfachen. Eine konvergente Infrastruktur weist dieselben Komponenten auf, diese sind aber eigenständig, trennbar und im Vergleich zur HCI nur schwer zu verwalten. Eine hyperkonvergente Infrastruktur integriert sämtliche Komponenten vollständig und ist softwaredefiniert.

Im Grunde funktioniert die HCI wie ein System mit einem von Software verwalteten Speicher, und nicht wie konvergente Lösungen mit separaten Komponenten.

Welche Vorteile hat Hyperkonvergenz?

Eine HCI bietet eine tiefer greifende Abstraktion und stärkere Automatisierung und Skalierbarkeit als eine konvergente Infrastruktur. Sie vereinfacht die Verwaltung durch zentrales Management. Die HCI ist vollständig in Ihr Rechenzentrum integrierbar und macht separate Server und Netzwerkspeicher unnötig. Zudem stellt sie eine On-Demand-Infrastruktur für datenorientierte Workloads bereit.

Wie kann ich von einer hyperkonvergenten Infrastruktur profitieren?

Von der IT wird laufend verlangt, dass sie mit weniger Mitteln mehr erreicht. Sie muss sich nicht nur um die bestehende IT-Infrastruktur kümmern, sondern auch neue Initiativen wie künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning (ML) und Big Data vorantreiben. Für große und kleine Unternehmen liefern das zentrale Management, die skalierbare Architektur und die Cloud-ähnliche Einfachheit der Hyperkonvergenz mehrere Vorteile.

Vorteile der hyperkonvergenten Infrastruktur

Niedrigere Kosten

Die Integration von Komponenten in eine Plattform reduziert den Platz- und Energieverbrauch sowie Wartungs- und Gesamtbetriebskosten. Hyperkonvergente Systeme machen überflüssige Bereitstellungen entsprechend dem Wachstum unnötig und unterstützen Rechenzentren bei der einfachen, schrittweisen Skalierung.


Einfachheit und Agilität

Hyperkonvergente Systeme lassen sich in einem Bruchteil der Zeit bereitstellen, die für eine herkömmliche IT-Infrastruktur erforderlich ist. Sie brauchen auch keine IT-Spezialisten für jeden Ressourcenbereich. Außerdem wird die Verwaltung durch Automatisierung vereinfacht, sodass Mitarbeiter und Administratoren mehr Zeit haben, sich auf strategische Initiativen zu konzentrieren.


Leistung

Hyperkonvergenz hilft Unternehmen dabei, beliebige Workloads bereitzustellen und die Leistung massiv zu steigern. Viele Unternehmen nutzen für besonders intensive Workloads, wie Unternehmensanwendungen und SQL Server, hyperkonvergente Lösungen.


Flexible Skalierung

Eine hyperkonvergente Infrastruktur lässt sich einfach skalieren. Durch Anschließen eines neuen Knotens an das Cluster können ganz einfach weitere Ressourcen hinzugefügt werden. In einigen hyperkonvergenten Systemen können Sie außerdem Rechenleistung und Speicher separat skalieren. Neue Ressourcen werden automatisch identifiziert und in das Cluster integriert.


Multicloud-Unterstützung

Die Hyperkonvergenz vereinfacht Hybrid Cloud-Umgebungen dramatisch und reduziert Zeitaufwand und Kosten bei der Umstellung auf die Hybrid Cloud. Sie erleichtert zudem die Verschiebung von Daten und Anwendungen zwischen lokalen Servern und der Public Cloud.


Sicherheit und Datenschutz

Die lokale IT-Infrastruktur ist sicherer als andere Optionen. Sicherheitsfunktionen wie selbstverschlüsselnde Laufwerke und Tools, die ein hohes Maß an Sichtbarkeit bieten, sind ein Kernelement von hyperkonvergenten Systemen. Auch Backup-Funktionen und Disaster Recovery sind im Konzept enthalten.

Worauf sollte ich bei einer hyperkonvergenten Lösung achten?

Zur Bewältigung Ihrer größten Herausforderungen benötigen Sie eine Lösung, die Folgendes bietet:

Unterstützung und Leistungsfähigkeit für beliebige Anwendungen. Eine geeignete HCI-Lösung muss unterschiedlichste Anwendungsbereitstellungsmodelle unterstützen. Für die Ausführung geschäftskritischer Anwendungen sollte sie schnell und konsistent sein, und das geht nur mit niedriger Latenz und geringer IOPS-Variabilität.

Integration in jede Cloud. Da Multicloud-Umgebungen immer häufiger vorkommen, muss Ihre Lösung einerseits mehrere Hypervisoren unterstützen und andererseits Anwendungen in der Cloud-Umgebung bereitstellen, die am besten für sie geeignet ist.

Skalierbarkeit. Die passende Lösung unterstützt Ihre aktuellen IT-Anforderungen und passt sich an, wenn sich diese ändern. Sie bietet die Einfachheit und Flexibilität, um alle Workloads und Anwendungsfälle zu handhaben.