Deutschland

Hochschulen

Vernetzte Hochschulen für optimale Studienbedingungen

Mobil und interaktiv: Überall jederzeit studieren

Das klassische Studium, in dem der Professor im Auditorium vor seinen Studenten steht, wird immer mehr zum Auslaufsmodell. Heutzutage nehmen Studenten auch außerhalb des Hörsaals an ihren Vorlesungen teil. Neben Live-Übertragungen stehen moderne Lehrveranstaltungen an immer mehr Hochschulen auch als Video-Stream, Video on Demand oder als Download zur Verfügung. Cécile Willems, Direktorin Vertrieb Öffentliche Hand bei Cisco Deutschland, erklärt: „Systeme von Cisco bieten Videokonferenzen in HD-Qualität – die Informationsangebote lassen sich mit fast allen Geräten nutzen. Studierende können sich so einfach und bequem per iPhone, iPad, Blackberry oder Android-Gerät einwählen oder auch schnell nachsehen, wie viele Plätze in der Bibliothek frei sind.“ Mehr zum Thema digitale Lehr- und Lernmethoden erfahren Sie hier.


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Die TH Wildau nutzt Cisco Borderless Network

In der deutschen Hochschullandschaft gilt das Cisco-Netzwerk der Technischen Hochschule Wildau als Musterbeispiel für den gelungenen Einsatz wegweisender Kommunikationstechnologie. Die Brandenburgische „University of Applied Sciences“ verbessert mit Unified Communications und einem campusweiten Wireless LAN Studienbedingungen, Bildungsangebote sowie die Flexibilität der Mitarbeiter. Wie das sichere Netzwerk für Kommunikation und Zusammenarbeit Menschen an jedem Ort, zu jeder Zeit und mit beliebigen Endgeräten miteinander verbindet, sehen Sie in diesem Video.


Mit dem so genannten Bologna-Prozess wurde in Deutschland wie in anderen europäischen Staaten 1999 eine Initiative gestartet, um das Hochschulwesen in Europa zu vereinheitlichen und dadurch transparenter zu gestalten. Studierende und Forscher sind mobiler, flexibler und internationaler als je zuvor. Wissen kennt keine Landesgrenzen mehr. Internationalisierung dient somit als Reformschrittmacher für die Entwicklung und Modernisierung des Hochschulwesens. Die Hochschulen müssen sich im internationalen Wettbewerb um die talentiertesten Köpfe bewähren. Der Bologna-Prozess ist die wohl tiefgreifendste Hochschulreform der letzten Jahre. Die Ziele des Bologna-Prozesses sind die Förderung von Mobilität, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit.

Die Hochschulbibliothek der Zukunft

Auch die Bibliotheken der Hochschulen werden sich in naher Zukunft stark wandeln, weg vom Modell der Präsenzbibliothek zum Multimedia-Anbieter, dessen Portfolio rund um die Uhr zur Verfügung steht. Mit RFID und Wireless LAN verläuft die Medienleihe automatisch und unkompliziert. In Kombination mit Physical Security-Mechanismen kann der Service somit ohne zeitliche Unterbrechung angeboten werden. Immer mehr Literatur verschiedenster Autoren und Themen wird digital erfasst und ist so online für Studierende weltweit abrufbar. Bibliothekenkataloge mit interaktiven Funktionen wie z. B. Blogs und Wikis unterstützen Studenten und Wissenschaftler zusätzlich bei der Recherche und Informationsfindung mit dem Internet als Plattform. In immer stärkerem Maße werden Bibliotheken um neue Medien wie Podcasts oder Videos interaktiv erweitert. Hier können verschiedene digitale Medienlösungen die Bibliothek ergänzen. Diese neuen Medien fördern nicht nur das Lernerlebnis, sondern unterstützen Hochschulen auch dabei, umweltfreundlicher zu agieren.

Der mobile Campus

Die Studenten werden zunehmend mobiler, der Austausch zwischen Universitäten nimmt stetig zu. Dies stellt die Universitäten im Bereich der sicheren, mobilen Datenhaltung vor neue Herausforderungen.

Mobile Endgeräte erfreuen sich vor allem in Studentenkreisen größter Beliebtheit. Umso lauter wird der Ruf nach ortsunabhängigem Breitband-Internet auf dem Hochschulgelände, um Daten-, Sprach- und Videoinformationen auszutauschen. SIP als offener Sprachstandard ermöglicht die mobile Einbindung in das Hochschulnetz und damit die Nutzung von Mehrwert-Ressourcen wie Presence oder Meeting Place.

Um die Qualität und Geschwindigkeit von hochschulübergreifender Forschung und Lehre zu steigern, können TelePresence-Räume über das DFN-Netz miteinander verbunden werden.

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