Videoüberwachung

Videoüberwachung ist die Beobachtung von Orten durch optisch-elektronische Einrichtungen, so genannten optischen Raumüberwachungsanlagen. Häufig geschieht diese Form der Überwachung in Verbindung mit der Aufzeichnung und Analyse der gewonnenen audiovisuellen Daten. Nicht selten werden Computer zur automatischen Analyse der Daten herangezogen. Die Weiterverarbeitungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Die gewonnenen Informationen werden vorrangig zur Prävention von Sicherheitsvorkommnissen, aber auch zur Aufklärung von Straftaten genutzt.

Durch ihre Sicherheit und Hochverfügbarkeit sind Cisco IP-Netzwerke in besonderem Masse für Schutz- und Absicherungssysteme geeignet.

Die Stadtpolizei Zürich zum Beispiel setzte bei der Fussball-Europameisterschaft 2008 erfolgreich Videoüberwachung ein. Um die Datenschutzanforderungen der Bevölkerung zu respektieren, ist es beispielsweise auch möglich, die Daten der Video-Überwachung so zu verändern, dass auf den Bildern der Kameras keine Gesichter oder keine Personen erkennbar sind. Die Bilder werden erst dann unter einem Vier- oder Mehraugenprinzip entsperrt, um einzelne Menschen erkennen zu können. Cisco hat hier eine Lösung zusammen mit der Firma KIWI aus Österreich entwickelt.

Mobile Access Router (MAR)

Zusammen mit dem Lösungsanbieter und Learning-Parnter Anyweb hat Cisco ein neuartiges Kommunikationssystem für Einsatzwagen entwickelt. Der MAR (Mobile Access Router) ist in der Lage, aus einem Einsatzfahrzeug der Polizei oder der Schutz und Rettung eine "fahrende IP Adresse" zu machen. Es ist somit für den Polizisten möglich, via seinem Laptop auf alle Daten, genauso wie in seinem Büro, zugreifen zu können. Der MAR erledigt dabei die sichere Verbindung zum Rechenzentrum via dem besten verfügbaren Medium, ob dies nun Wireless, GPRS oder UMTS ist. Der Polizist kann sich auf seine Aufgabe konzentrieren ohne IT Kenntnisse haben zu müssen. Dieses System ist bereits in mehreren Kantonen in der Schweiz in Anwendung.

Wireless

Im Zusammenhang mit Videoüberwachung hat sich die Übertragung der Bilder über eine drahtlose (Wireless) Verbindung bewährt. Es ist somit möglich, Kameras an Lokationen zu positionieren, wo keine Infrastruktur vorhanden ist. Die Videodaten werden wireless abtransportiert. Cisco hat zusammen mit Partnern auch eine Lösung entwickelt, um mit Hilfe von Solarzellen Kameras betreiben zu können und sogar von einer Stromquelle unabhängig zu sein.

Auch die Platzierung von Kameras für eine zeitlich begrenzte Perdiode (beispielsweise in Zürich, während der Fussball-Europameisterschaft EURO08) ist somit sehr kostengünstig zu realisieren.

Diese Technologie von Cisco wurde an der EURO08 bereits erfolgreich eingesetzt und konnte zur Sicherheit dieser europäischen Grossveranstaltung beitragen.

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