E-Health-Backbone für die Schweiz: Cisco und Tiani Spirit lancieren die Cisco Medical Data Exchange Solution

  • Die Cisco Medical Data Exchange Solution verwaltet bestehende Patientendaten und -akten in einer übergeordneten, hierarchischen Akte
     
  • Schneller, sicherer Zugriff auf Informationen
     
  • Kombination aus Cisco-Plattform und Managementsoftware von Tiani Spirit
     

Zürich-Wallisellen, 28. Oktober 2009 – Cisco und die österreichische Softwarefirma Tiani Spirit bieten in Europa ab sofort die Cisco Medical Data Exchange Solution (MDES) an. Die E-Health-Lösung kombiniert Cisco Integrated Services Router (ISR), Cisco Unified Computing System (UCS) und die Cisco Application Extension Platform mit der Managementsoftware Electronic Health Record von Tiani Spirit zu einem umfassenden E-Health-Backbone, der Gesundheitsinformationen in verschiedensten Formaten und von vielfältigen Quellen und Anwendungen miteinander verbindet. Die MDES erleichtert damit den Anbietern im Gesundheitswesen den Zugriff auf Patientendaten mit einem hohen Grad an Sicherheit. Dabei spielt es keine Rolle, wo sich der Anbieter oder das IT-System befinden. Damit wird das Netzwerk zur Plattform für den Austausch medizinischer Informationen und Aufzeichnungen aller Akteure im Schweizer Gesundheitswesen.

Viele Patienten besuchen unterschiedliche medizinische Einrichtungen. Der Informationsaustausch ist aufwendig und teuer, vor allem bei inkompatiblen IT-Systemen und Datenformaten. Durch die Integration eines hierarchischen, n-dimensionalen Patientenindexes und einer Funktion, um medizinische Daten in das Netzwerk zu übersetzen, erlaubt MDES die Ansicht der Informationen von überall und bietet trotzdem einen hohen Grad an Sicherheit. Man spricht hier insbesondere von sogenannten sicheren Knoten (IHE-Secure node).

«Als standardbasierter Backbone mit föderalistischer Architektur nimmt die MDES auf die Schweizer Rahmenbedingungen Rücksicht und bietet den Akteuren im Gesundheitswesen einen einfach skalierbaren E-Health-Einstieg», erklärt Martin Rüfenacht, Manager Healthcare bei Cisco Schweiz. «Ein Spital kann beispielsweise mit einer regionalen Vernetzung beginnen und seine Lösung schrittweise um weitere Akteure im Gesundheitswesen ausbauen.»

Unterstützung von Netzwerken und Standards

Cisco MDES funktioniert über das Cisco Medical Grade-Netzwerk, das patientenzentrierten Zugriff auf Daten, Ergebnisse und Berichte bietet. Damit lassen sich in allen Organisationen des Gesundheitswesens die Arbeitsprozesse verbessern und die Produktivität wie auch die Effizienz verbessern. Cisco MDES ist konform mit dem Rahmenwerk für medizinische Standards IHE (Integrating Healthcare Enterprise) und entspricht allen Standards, die von E-Health Schweiz für IT-Architekturen geprüft und empfohlen wurden. Dieses ermöglicht den sicheren Austausch medizinischer Daten zwischen unterschiedlichen Systemen und Organisationen. Dabei kommt dem Datenschutz grosse Bedeutung zu. Ein zuverlässiges und massgeschneidertes Berechtigungsmanagement sorgt dafür, dass Freigabe und Zugriff auf die Daten verwaltet werden können. So stellt die Lösung sicher, dass die Datenschutzanforderungen jederzeit umgesetzt werden können.

Cisco MDES war dieses Jahr auf den internationalen IHE Connectivity Marathons «Connectathons» vertreten und absolvierte dabei jeweils die höchste Anzahl von Integrationszertifikaten.

Die Vorteile von Cisco MDES auf einen Blick:

• Verbesserte Kommunikation zwischen Experten des Gesundheitswesens durch Zugriff auf Patienteninformationen unabhängig vom Aufenthaltsort über das gemeinsame Netzwerk.

• Verbesserte Qualität der Behandlung durch eine umfassende Übersicht der medizinischen Vorgeschichte des Patienten.

• Installation und Skalierung in grossen Umgebungen sowie schrittweise Integration von Systemen. Dabei werden sämtliche Informationen dort belassen, wo sie erzeugt werden, ohne dass sie in eine zentrale Datenbank kopiert werden.

Cisco MDES im Einsatz

Bereits heute befindet sich MDES im Klinikum Wels-Grieskirchen in Österreich im Einsatz. Nach der Fusion der beiden Krankenhäuser in Wels und Grieskirchen war ein schneller, systemübergreifender Zugriff auf die jeweiligen Patienteninformationen nötig. «Der Austausch von Informationen über verschiedene Gesundheitsorganisationen hinweg ist wichtig für einen wirklich patientenzentrierten Gesundheitsservice», sagt Dr. Walter Aichinger, Chefarzt beim Klinikum Wels-Grieskirchen. «Schneller und kosteneffizienter Datenzugriff ist eine Voraussetzung für eine hochqualitative Patientenbetreuung.»

Für weitere Informationen zur Cisco MDES:

http://www.cisco.com/en/US/docs/solutions/Verticals/Healthcare/MDE-Technical-Overview.html

Cisco

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO), mit Hauptsitz in San Jose (CA), ist mit 36,1 Milliarden (Ende Juli 2009) US-Dollar Umsatz weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die Schweizer Tochtergesellschaft Cisco Systems (Switzerland) GmbH hat ihren Hauptsitz in Zürich-Wallisellen sowie Niederlassungen in Rolle und Bern. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV geliefert, einer Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems, Inc.

Cisco, Cisco Systems und das Cisco-Systems-Logo sind eingetragene Marken oder Kennzeichen von Cisco Systems, Inc., und/oder deren verbundenen Unternehmen in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen in diesem Dokument enthaltenen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die Verwendung des Worts «Partner» bedeutet nicht, dass eine Partnerschaft oder Gesellschaft zwischen Cisco und dem jeweils anderen Unternehmen besteht. Dieses Dokument ist eine Veröffentlichung von Cisco.

Pressekontakt

Cisco Systems (Switzerland) GmbH
Edgar Rotzer
Country Marketing
Richtistrasse 7
8304 Wallisellen / Zürich
Telefon +41 44 878 9373
erotzer@cisco.com
www.cisco.ch


Medienstelle Cisco (Switzerland)
Prime
Gregor Ingold
Staffelstrasse 12
8045 Zürich
Tel. +41 44 287 36 40
Fax +41 44 287 36 99
gregor.ingold@prime.ch
www.prime.ch


 

Hier erhalten Sie Hilfe

Empfehlen