Unternehmensprofil EMC Corporation


EMC Corporation im Überblick

Die EMC Corporation (NYSE: EMC) mit Hauptsitz in Hopkinton, Massachusetts (USA), bietet Speicherlösungen für unternehmensweite Informations-Infrastrukturen von mittelständischen und großen Unternehmen aller Branchen. Die Produkte und Dienstleistungen helfen Kunden, alle Daten effizient und sicher zu managen sowie in Produktionsprozesse zu integrieren. Mit innovativen Lösungen, die Trends setzen, treibt der Speicherhersteller seit 1979 den Markt. Das Lösungsportfolio von EMC setzt sich aus Hardware, Software und Services zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei die Vernetzung von Speicherumgebungen sowie die Automatisierung von Storage-Prozessen. EMC hat dazu ein umfassendes Konzept entwickelt, für das der Begriff Automated Networked Storage steht.

Gründer von EMC sind Richard Egan und Roger Marino. Heute wird das Unternehmen geleitet von Joseph M. Tucci als President und Chief Executive Officer. Die Zentrale der EMC Deutschland GmbH in Schwalbach ist eine von mehr als 100 Standorten in Europa, Amerika, Australien und Asien. Über 17.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2002 weltweit einen Umsatz von 5,44 Milliarden US-Dollar.

Ein dynamisches Marktumfeld

Während das Wachstum im IT-Sektor allgemein eher gering ist, prognostizieren Marktforschungsinstitute wie TechConsult, IDC oder die Meta Group der Speicherbranche eine positive Entwicklung. Denn die permanente Verfügbarkeit aller geschäftsrelevanten Daten und Informationen wird zunehmend wettbewerbsentscheidend und IT-Entscheider müssen dazu in effiziente Storage-Lösungen investieren. Dabei rücken vernetzte Speicher-Infrastrukturen in den Mittelpunkt des Interesses. Laut IDC gaben Unternehmen 2002 erstmals mehr Geld für Networked Attached Storage (NAS)- und Storage Area Network (SAN)-Systeme aus als für direkt mit dem Server verbundene Lösungen (Direct Attached Storage - DAS). Hier erwarten die Experten hohe Wachstumsraten, insbesondere im SAN-Umfeld. Ebenfalls deutlich gestiegen sind in 2002 laut Gartner die Umsätze bei Software-Lösungen in den Bereichen Storage Management, Automatisierung und Informationssicherheit.

Das Komplettangebot aus Hardware, Software und Services von EMC war laut IDC im Gesamtmarkt für vernetzte Speichersysteme mit einem Marktanteil von 30,1 Prozent in 2002 führend. Insbesondere im zunehmend härter umkämpften Software-Geschäft konnte EMC seine Position als Marktführer weiter ausbauen. Gartner beziffert den Anteil von EMC am Gesamtumsatz für Speicher-Management-Software auf 25,6 Prozent bei einem Vorsprung von 7 Prozentpunkten gegenüber dem nächsten Wettbewerber. Auch im Bereich für Storage Ressource Management (SRM)-Software lag EMC vorne: Mit 46,2 Prozent des Gesamtumsatzes erzielte der Speicherspezialist mehr als viermal so viel Umsatz wie der zweitplatzierte Anbieter. Im SAN- und NAS-Markt ist EMC nach IDC jeweils zweitgrößter Anbieter mit 28 respektive 33 Prozent Marktanteil.

Durch die zunehmende Online-Archivierung von langlebigen Daten entsteht derzeit ein ganz neues Marktsegment. So genannter Fixed Content macht mittlerweile etwa 50 Prozent des weltweit anfallenden Datenvolumens aus. Dazu gehören E-Mails, Verträge, Röntgenbilder, Filme, Rundfunk- und Fernsehinhalte, Satellitenbilder und viele andere elektronische Dokumente. Die bislang einzigartige und patentierte Hard- und Software-Lösung Centera wurde eigens für diesen Content Addressed Storage (CAS)-Markt entwickelt und garantiert die Authentizität und Sicherheit der Daten. Bereits in 2005 wird der Gesamtmarkt für CAS-Lösungen auf 7 bis 8 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Den Kunden verstehen

EMC zeichnet sich durch große Nähe zum Kunden aus. Die Entwicklung und Implementierung von individuellen und an den realen Bedürfnissen ausgerichteten Speicherlösungen steht im Mittelpunkt der Arbeit für den Kunden. Die Grundlage bilden flexible modulare Lösungen, leistungsfähige Systeme bei einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Den Erfolg belegen die hohe Zufriedenheit und zahlreiche Auszeichnungen von Kunden.

Als Anbieter von integrierten Speicherlösungen entwickelt EMC für seine Kunden Informations-Infrastrukturen. Den Schlüssel hierzu liefert das Konzept Automated Networked Storage zur Vernetzung von Speicher-Infrastrukturen und zum Management aller Informationen, unabhängig von der Datenart oder der im Hintergrund stehenden Technologie.

  • Automated steht für die Automatisierung von Prozessen und umfasst das Software-Konzept AutoIS. Darin enthalten sind Anwendungen zur Überwachung des Speichernetzwerks und zur Informationssicherheit sowie Infrastrukturdienste.
  • Unter Networked Access fasst EMC die Produkte Connectrix, Celerra und Centera im Bereich Vernetzung zusammen.
  • Mit Storage Platforms sind die Speicherlösungen Clariion und Symmetrix gemeint.

Das Konzept Automated Networked Storage setzt an den Punkten Konsolidierung, Kontrolle und Kontinuität an. Mit den Produkten von EMC können Kunden ihre Server- und Speicherinseln zu Speichernetzwerken zusammenfassen (Konsolidierung). Monitoring, Reporting und Administration laufen in vernetzten Speicherumgebungen an einer Stelle zusammen und Prozesse werden automatisiert (Kontrolle). Konsolidierung und Kontrolle bilden schließlich die Infrastruktur für Business Continuity (Kontinuität). Das Konzept ist sowohl als reine EMC-Lösung wie auch für heterogene Infrastrukturen mit Komponenten anderer Hersteller ausgelegt. Zudem sind die Speicherlösungen durchgängig vom Midrange- bis zum Highend-Bereich skalierbar.

Ein komplett neues Produkt-Portfolio

Kein anderer Hersteller investiert in so hohem Maße in die Forschung und die Entwicklung von Speicherlösungen wie EMC. Allein im vergangenen Jahr flossen 800 Millionen US Dollar in die Verbesserung und Neuentwicklung von EMC-Produkten. Dabei werden EMC-Kunden in den Entwicklungsprozess eng eingebunden. In so genannten Customer Councils lädt EMC Unternehmensvertreter mit hohem technologischen Sachverstand aus verschiedenen Branchen und Ländern ein, um mit ihnen über Neuentwicklungen zu diskutieren und die Wünsche im Markt besser kennen zu lernen.

Nicht zuletzt auf Basis dieser Erfahrungen hat EMC in den vergangenen 18 Monaten seine gesamte Produkt-Palette neu gestaltet und bietet heute das umfassendste Lösungs-Portfolio seit seiner Gründung. Dazu zählen neue Software-Komponenten im Rahmen des Konzepts AutoIS für einfache und effiziente Steuerung heterogener Speicherumgebungen. Im Hardware-Bereich wurden die Midrange-Lösung Clariion und die Highend-Systeme vom Typ Symmetrix komplett überarbeitet. Mit der Direct Matrix Architektur (DMX) hat EMC Anfang des Jahres eine völlig neuartige Technologie präsentiert, die bis zu sechs mal schneller Informationen speichert und wiederherstellt als herkömmliche Bus- und Switch-basierte Lösungen. Ein ganz neues Produkt im Portfolio ist die Speicherlösung Centera für die Langzeitarchivierung unveränderlicher Daten. Diese Lösung ist besonders erfolgreich vor dem Hintergrund des stark wachsenden Volumens an Fixed Content.

Partnerschaften

EMC hat sein Partnerschaftsprogramm im vergangenen Jahr intensiviert. Für die Region EMEA (Europa, Middle East und Afrika) hat der Speicherhersteller ein Akkreditierungs- und Zertifizierungsprogramm mit umfangreichen Schulungsmaßnahmen ins Leben gerufen. Diese neue Strategie soll sicher stellen, dass Kunden stets den besten Service und Support erhalten. Die Partnerschaften sind in die drei Bereiche Reseller, Beratungshäuser und Systemlieferanten untergliedert.

Reseller-Partnerschaften bilden ein zentrales Element in der Neuausrichtung von EMCs Vertriebsmodell. Der direkte Vertrieb zielt vor allem auf weltweit agierende Unternehmen ab, indirekte Vertriebswege wurden deutlich ausgebaut. So schloss EMC Ende 2001 eine Partnerschaft mit Dell über den Vertrieb von Clariion-Systemen. Im Service-Bereich sind wichtige Allianzen mit Beratungshäusern entstanden. Mit Accenture hat das Unternehmen die Information Storage Solutions Group begründet, die weltweit Unternehmen bei der Planung und Implementierung offener, Plattform-unabhängiger Speicherlösungen berät. Zu den Partnerschaften mit Systemlieferanten und Distributoren zählen Unternehmen wie Sysdat und Adiva.

EMC kooperiert sehr eng mit zahlreichen Lösungsanbietern im Storage-Umfeld. Dabei geht es um die Interoperabilität der verschiedenen Lösungen. EMC hat seine Programmier-Schnittstellen offen gelegt und alle Lösungen und Konzepte darauf ausgelegt, in heterogenen Landschaften mit Produkten anderer Hersteller zusammen zu arbeiten. Außerdem arbeitet das Unternehmen im Branchenverband SNIA federführend an der Entwicklung von Standards für die Branche mit. So hat EMC beispielsweise den Vorsitz im neu gegründeten Storage Management Forum (SM-F) der SNIA inne, in dem die Storage Management-Standards SM-S entwickelt werden.

EMC Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung von EMC war im vergangenen Jahr von einem Konsolidierungskurs gekennzeichnet. Seit Mitte 2001 hat EMC durch Produktivitätssteigerung und Kosteneinsparungen die Gewinnschwelle um mehr als 2 Milliarden US-Dollar gesenkt. Der konsolidierte Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2002 betrug 5,44 Milliarden US-Dollar, im Vergleich zu 7,09 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der Pro-Forma-Verlust konnte drastisch gesenkt werden und lag bei 119 Millionen US-Dollar oder 0,05 Dollar pro Aktie (2001: 508 Millionen US-Dollar oder 0,23 US-Dollar je Aktie).

  2002 2001 2000 1999
Umsatz 5,44 Mrd. 7,09 Mrd. 8,87 Mrd. 6,715 Mrd.
Gewinn -119 Mio. - 675 Mio 1,78 Mrd. 1,18 Mrd.
Gewinn pro Aktie* -0,05 -0,31 0,79 1,07
(* unter Berücksichtigung aller Aktiensplits)

Bereits im ersten Quartal 2003 erzielte das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 1,38 Milliarden US-Dollar und erreichte somit wieder die Gewinnzone. Das entspricht einer Steigerung von 6 Prozent gegenüber den 1,3 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal des Vorjahres. Der Netto-Gewinn für den Berichtszeitraum beträgt 35 Millionen US-Dollar oder 0,02 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit einem Netto-Verlust von 77 Millionen US-Dollar oder 0,03 US-Dollar je Aktie in 2002. Auch für die verbleibenden Quartale rechnet EMC mit einem Netto-Gewinn. Den Bar-Reserven und dem Investitionsvolumen von insgesamt 5,7 Milliarden US-Dollar stehen praktisch keine Schulden gegenüber.

EMC Deutschland GmbH

Die 1986 gegründete EMC Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Schwalbach im Taunus und Geschäftsstellen in Berlin, Dresden, Hamburg, Hannover, Leonberg, München, Neuss und Nürnberg betreut gemeinsam mit Partnern und seinen knapp 800 Mitarbeitern mehr als 800 Kunden - von A wie Allianz bis Z wie ZDF. Geschäftsführer der EMC Deutschland GmbH ist Wolfgang Kroh.


 

EMC Corporation (www.emc.com)

Hauptsitz:
Hopkinton, Massachusetts (USA)

Management:
Michael C. Ruettgers, Executive Chairman
Joseph M. Tucci, President und Chief Executive Officer

Niederlassung Deutschland (www.emc2.de)
EMC Deutschland GmbH
Am Kronberger Hang 2 a
D-65824 Schwalbach/Taunus
Telefon (0 61 96) 47 28 - 0
Telefax (0 61 96) 47 28 - 218

Marketing Manager und Pressesprecher: Malte Rademacher
Public Relations Manager: Ute Ebers

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Weitere Informationen:
EMC Deutschland GmbH Fink & Fuchs
Public Relations AG
Ute Ebers
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