Organisationen verlassen sich zunehmend auf die IT, wenn es darum geht, geschäftliche Strategien zu ermöglichen und zu verändern. Neue Geschäftsanforderungen müssen bedient werden und stellen weitere Herausforderungen an das Data Center dar. Dazu zählen beispielsweise die system- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit (Collaboration), die bessere Ausnutzung von Ressourcen, um Kapitalausgaben zu reduzieren, und die Bereitstellung von Daten und Ressourcen in Echtzeit, um flexibel auf aktuelle und zusätzliche Geschäftsanforderungen reagieren zu können (any device over any combination of networks over to any information for processing capability). Unternehmen benötigen dazu eine IT-Infrastruktur, die leistungsstärker, flexibler und kosteneffektiver ist als jemals zuvor.
Data Center-Lösungen von Cisco tragen dazu bei, dass Unternehmen diese Herausforderungen, wie Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Stromverbrauch, Sicherheit und Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen beim Aufbau eines zukunftsfähigen Netzwerkes lösen und dabei gleichzeitig ihre Betriebs- und Investitionskosten reduzieren können. Cisco konzentrierte sich bei der Data Center 3.0 Strategie auf das Konzept, die bisher separaten Infrastrukturen des Data Centers in Pools von virtuellen Storage-, Computing- und I/O-Ressourcen zu verwandeln. Das entscheidende Element von Cisco Data Center 3.0 ist es erstmals ein dynamisches, ganzheitliches Zusammenspiel von Infrastruktur Services zu schaffen.
Die Strategie wird von der Entwicklung neuer Produkte und Programme begleitet, wie der Nexus-Familie. Damit hat Cisco bereits den ersten Schritt in Richtung Unified Fabric umgesetzt, d.h. der Verschmelzung von LAN und SAN über Fiber Channel over Ethernet (FCoE) als Voraussetzung für eine gesamte Virtualisierung des Rechenzentrums. Für große Unternehmen, Service Provider und Unternehmen die Prozessor-und Speicherintensive Applikationen einsetzen, bedeutet diese Verbindung der Server- und Storage-Netzwerke zu einer gemeinsamen, einheitlich administrierbaren Plattform eine effizientere, ausfallsichere und zukunftsfähige Infrastruktur. Der Nexus 5000 ist das erste Data Center Switching-Produkt, das schon heute FCoE unterstützt und damit den Aufbau einer Unified Fabric ermöglicht. Dadurch können über ein konsolidiertes 10-Gigabit Ethernet gleichzeitig Fibre Channel und Server Cluster-Verbindungen realisiert werden.
Die Cisco-MDS-9000-Familie ist eine umfassende Linie an SAN-Einsteiger- und Direktoren-Switches für Speichernetzwerke aller Größen und unterstützt von Beginn an so genannte Virtual SANs (VSAN). Sie dient dem effizienten und sicheren Management sowie dem Schutz und der Skalierung von Datenspeicherung. Mit den sogenannten Application Networking Services (ANS) lässt sich die Implementierung von Enterprise-Anwendungen optimieren und sicher gestalten. Als ein Bestandteil sorgt beispielsweise Cisco WAAS (Wide Area Application Services) für die Konsolidierung der IT-Organisationen von Filial-Servern und Storage in ein zentrales Rechenzentrum.
Seit März 2009 baut Unified Computing auf die Data Center 3.0 Strategie auf. Das Unified Computing System (UCS) ist die erste Architektur weltweit, um Rechenzentren die vollen Möglichkeiten für die Virtualisierung zur Verfügung zu stellen. Die Architektur integriert Netzwerk-, Rechen- und Virtualisierungsressourcen in einem einzelnen nahtlosen System mit dem Netzwerk als Plattform. UCS vereint erstmals Compute, Netzwerk und Virtualisierung in einer Management-Dömane. Zu den geschäftlichen Vorteilen zählt neben einer drastischen Reduzierung der Gesamtbetriebskosten für die Server-Plattform und den Rechenzentrumsbetrieb auch die Skalierbarkeit durch ein Design für bis zu 320 Server und Tausende von virtuellen Maschinen und die Fähigkeit, I/O-Bandbreite den Anforderungen entsprechend anzupassen.
Im Rahmen des Unified Computing Systems und der neuen Architektur arbeitet Cisco mit führenden Partnern wie BMC Software, EMC, Emulex, Intel, Microsoft, NetApp, Novell, Oracle, QLogic, REdHat, SAP und VMWare.
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