Bei der Migration von FTD-Geräten (Firewall Threat Defense) in eine neue Umgebung des Firewall Management Centers (FMC) stellte das FMC die Konfiguration unmittelbar nach der FTD-Registrierung automatisch bereit. Diese automatische Bereitstellung erfolgte vor der manuellen Neuanlage von VPN-Richtlinien und der Zertifikatskonfiguration. Dies führte zu einem Verlust der VPN-Verbindung für Secure Client-Benutzer und verursachte einen ungeplanten Serviceausfall.
FTD für Secure Client-Dienste konfiguriert.
Migrationsszenario von vorhandenem FMC zu neuer FMC-Umgebung.
Der Benutzer hat das unmittelbare Verbindungsproblem mit den folgenden Schritten behoben:
Schritt 1: Neukonfiguration des Geräts
Der Benutzer konfigurierte die ursprüngliche Gerätekonfiguration und die funktionierenden VPN-Einstellungen neu, die bei der automatischen Bereitstellung überschrieben wurden.
Phase 2: Policys neu anhängen
Die entsprechenden Richtlinien wurden manuell neu angehängt, um sicherzustellen, dass die VPN-Funktionalität wiederhergestellt und für die neue FMC-Umgebung richtig konfiguriert wurde.
Das automatische Bereitstellungsverhalten während der FTD-Registrierung bei einem neuen FMC ist voraussichtlich funktionsfähig, kein Fehler. Die Erwartung des Benutzers für eine manuelle Bereitstellungssteuerung beruhte auf der Interpretation der Dokumentation. Das Standardverhalten des Systems besteht jedoch darin, die Konfiguration bei der Geräteregistrierung automatisch bereitzustellen, um die Richtlinienkonsistenz in der vom FMC verwalteten Umgebung sicherzustellen.
Tipp: Ziehen Sie die Verwendung von Gerätevorlagen in Betracht, um Konfigurationsänderungen für Tag 2 zum Zeitpunkt der FTD-Registrierung anzuwenden. Gerätevorlagen wurden in FMC Version 7.6.0 eingeführt.
| Überarbeitung | Veröffentlichungsdatum | Kommentare |
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1.0 |
19-May-2026
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Erstveröffentlichung |