Die DNS-Auflösung funktionierte nicht, wenn bei der Migration von Umbrella zu Secure Access ein F5 Load Balancer als Client-DNS-Server verwendet wurde. Wenn DNS-Anfragen die virtuelle IP (VIP) erreichten, leitete der F5 Load Balancer erfolgreich Pakete an Back-End-DNS-Weiterleitungen weiter, die Hostnamen wurden jedoch nicht auf den Endgeräten aufgelöst. Die DNS-Auflösung funktionierte gut, wenn eine virtuelle Appliance direkt als Client-DNS-Server verwendet wurde. Dies zeigt an, dass das Problem spezifisch für die F5 Load Balancer-Konfiguration war.
Paketerfassungen ergaben, dass DNS-Antworten die IP-Adresse der virtuellen Appliance anstelle der erwarteten F5-VIP-Adresse verwendeten. Der Client-Computer erwartete DNS-Antworten von der F5-VIP-Adresse, erhielt jedoch stattdessen Antworten von der IP-Adresse der virtuellen Backend-Appliance.
Cisco Umbrella to Secure Access-Migrationsumgebung
F5 Load Balancer mit konfiguriertem DNS Load Balancing-VIP
Mehrere DNS-Weiterleitungen als Backend-Server
Virtuelle Appliances als DNS-Server
Client-Endpunkte, die eine DNS-Auflösung über den Load Balancer erfordern
Das Problem wurde behoben, indem der F5 Load Balancer so konfiguriert wurde, dass er ordnungsgemäß als Proxy zwischen den Client-Computern und den virtuellen Appliances fungiert. Die wichtigste Konfigurationsänderung betrifft die Aktivierung von SNAT (Source Network Address Translation) mit automatischer Zuordnung.
Schritt 1: DNS-Auflösungsverhalten überprüfen
Die DNS-Auflösung wurde sowohl mit dem F5 Load Balancer-VIP als auch mit direkten virtuellen Appliance-Verbindungen getestet, um das Problem zu isolieren.
Phase 2: Erfassung und Analyse von DNS-Datenverkehr
Paketerfassungen wurden durchgeführt, um den DNS-Anforderungs- und Antwortfluss über den F5 Load Balancer zu analysieren.
Schritt 3: Identifizieren der Nichtübereinstimmung der Quelladresse
Die Analyse ergab, dass die DNS-Antworten die IP-Adresse der virtuellen Appliance enthielten und nicht die F5-VIP-Adresse, was zu einer Client-Verwirrung führte.
Schritt 1: F5 Load Balancer-Konfiguration aufrufen
Navigieren Sie zur Verwaltungsoberfläche des F5 Load Balancers, um die DNS-VIP-Konfiguration zu ändern.
Phase 2: Aktivieren der automatischen SNAT-Zuordnung
Konfigurieren Sie SNAT (Source Network Address Translation) für die automatische Zuordnung auf dem F5 Load Balancer. Dadurch wird sichergestellt, dass das F5-Gerät DNS-Anfragen und -Antworten zwischen Clients und Back-End-DNS-Servern ordnungsgemäß weiterleitet.
Schritt 3: Konfiguration überprüfen
Nach der Implementierung der automatischen SNAT-Zuordnungskonfiguration funktionierte die DNS-Auflösung über den F5 Load Balancer ordnungsgemäß.
Die Ursache hierfür war die unsachgemäße SNAT-Konfiguration (Source Network Address Translation) auf dem F5 Load Balancer. Ohne die Aktivierung der automatischen SNAT-Zuordnung agierte das F5-Gerät nicht ordnungsgemäß als Proxy für den DNS-Datenverkehr. Dies führte dazu, dass DNS-Antworten direkt von den virtuellen Backend-Appliances an die Client-Computer gesendet wurden, wobei die IP-Adresse der virtuellen Appliance als Quelle anstatt der erwarteten F5-VIP-Adresse verwendet wurde. Client-Computer erwarteten, dass DNS-Antworten von derselben IP-Adresse ausgingen, an die sie ihre Anfragen gesendet hatten (die F5-VIP), aber Antworten von verschiedenen IP-Adressen (die Backend-Server) erhielten, was zu Fehlern bei der DNS-Auflösung führte.
| Überarbeitung | Veröffentlichungsdatum | Kommentare |
|---|---|---|
2.0 |
20-May-2026
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Erstveröffentlichung |
1.0 |
20-May-2026
|
Erstveröffentlichung |