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Router einrichten

Wenn Sie Ihre Router sorgfältig ausgewählt haben, beginnen Sie hoffentlich mit Modellen, die einfache Tools für die Einrichtung bieten – z. B. eine mobile App oder ein Web-Dashboard. Da alle Router unterschiedlich sind, ist auch die Einrichtung von Router zu Router anders. Nachstehend finden Sie die grundlegenden Schritte, die bei der Einrichtung jedes Routers gleich sein sollten.

Bevor Sie beginnen

Prüfen Sie Ihre Internetverbindung

Wenn Sie keine gute Internetverbindung haben, wird die Einrichtung des Routers frustrierend. Die einfachste Methode besteht darin, einen Computer mit dem von Ihrem Internetanbieter (ISP) mitgelieferten Modem oder Gateway-Gerät zu verbinden. Wenn Ihr Computer eine Internetverbindung erkennt, sind Sie bereit, den Router einzurichten.

Dokumentation sammeln

Das ist ein weiterer Schritt, der „offensichtlich“ scheint – jedoch sparen Sie sich dadurch während der Einrichtung Ärger. Achten Sie auf Aufkleber oder Zettel, auf denen wichtige Einrichtungsinformationen stehen könnten, z. B. Standard-Benutzername und -Kennwort des Routers.

App suchen

Viele Router-Hersteller bieten mobile Apps oder Web-Dashboards, die zur Einrichtung und Verwaltung genutzt werden können. Mit einer Smartphone-App müssen Sie den Router evtl. nicht mit einem Computer verbinden, um ihn zu konfigurieren. Lesen Sie in der mit Ihrem Router ausgelieferten Dokumentation nach, ob eine App verfügbar ist.

Antennen installieren und verlängern

Wenn der Router über Antennen verfügt und diese vom Router-Gehäuse getrennt sind, müssen Sie sie installieren. Zusätzlich sollten Sie die Antennen verlängern, bevor Sie mit der Einrichtung beginnen.

Router-Einrichtungsschritte

Schritt 1: Entscheiden Sie, wo der Router platziert werden soll

Der beste Ort für einen Wireless-Business-Router ist ein offener Bereich am Arbeitsplatz, da Sie somit eine gleichmäßige Abdeckung erhalten. Doch manchmal ist es nicht einfach, einen offenen Bereich zu finden, weil Sie den Router mit einem Breitband-Gateway von Ihrem Internetanbieter (ISP) verbinden müssen, das in der Regel an ein Kabel nahe einer Außenwand angeschlossen ist.

Schritt 2: Stellen Sie eine Internetverbindung her

Schließen Sie den Router an ein Kabel an oder entscheiden Sie sich für einen Mesh-Router

Um das Problem der „langen Distanz“ beim Anschluss eines Routers zu lösen, können Sie ein CAT5e- oder CAT6-Kabel verwenden, um den Router an den Ethernet-Port des ISP-Gateways anzuschließen. Eine weitere Option ist, Ethernet-Kabel durch die Wände Ihres Büros zum ausgewählten zentralen Standort des Routers zu verlegen.

Eine andere Option ist die Installation eines Mesh-Netzwerks mit einem Router. In einem Mesh-Netzwerk können Sie mehrere Wi-Fi-Transmitter zu Hause oder im Büro verteilen, die sich alle im selben Netzwerk befinden. Im Gegensatz zu Verstärkern, die mit jedem beliebigen Wireless-Router verwendet werden können, benötigen Mesh-Netzwerke einen Router, bei dem diese Funktion integriert ist.

Unabhängig davon, für welche Option Sie sich entscheiden, werden Sie ein normales Ethernet-Kabel verwenden, das in den Wide-Area Network (WAN)- oder Internet-Port des Routers eingesteckt wird. Der Internet-Port unterscheidet sich in der Regel farblich von den anderen Ports.

Prüfen Sie die LEDs am Router

Anhand der LEDs an Ihrem Router erkennen Sie, ob Sie erfolgreich eine aktive Internetverbindung hergestellt haben. Wenn Sie keine Lichter sehen, die eine solche Verbindung bestätigen, vergewissern Sie sich, dass Sie das Kabel in den richtigen Port eingesteckt haben.

Testen Sie die Verbindung mit einem Gerät

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Router über eine funktionsfähige Verbindung verfügt, indem Sie einen Laptop an einen der Geräte-Ports auf der Rückseite des Routers anschließen. Wenn alles gut läuft, sollten Sie eine kabelgebundene Verbindung herstellen können, genauso wie bei der Überprüfung einer aktiven Internetverbindung.

Schritt 3: Konfigurieren Sie das Wireless-Router-Gateway

In einigen Fällen bieten ISPs Kunden Gateways mit integrierten Routern. Diese kombinierten Geräte sind in den meisten Fällen nicht für Unternehmensumgebungen konzipiert und verfügen auch nicht über die zusätzlichen Ports, Sicherheitsfunktionen und sonstigen Optionen, die es Ihnen ermöglichen, Services hinzuzufügen und Netzwerke zu erweitern, wenn Ihr Unternehmen wächst.

Wenn Sie ein Gateway mit integriertem Router haben, müssen Sie das Gateway so konfigurieren, dass der Router deaktiviert wird und die WAN-IP-Adresse – die eindeutige Internetprotokoll-Adresse, die der Internetanbieter Ihrem Konto zuweist – und sämtlicher Netzwerkverkehr an Ihren neuen Router übergeben werden.

Wenn Sie diesen Schritt nicht durchführen, riskieren Sie Konflikte, die dazu führen können, dass die Geräte nicht ordnungsgemäß funktionieren. Möglicherweise müssen Sie sich an Ihren ISP wenden, damit er Sie bei diesem Schritt unterstützt.

Schritt 4: Verbinden Sie das Gateway mit dem Router

Schalten Sie das Gateway als Erstes aus. Wenn bereits ein Ethernet-Kabel in den Local-Area Network (LAN)-Port des Gateways eingesteckt ist, entfernen Sie das Kabel und stecken Sie es in den WAN-Port Ihres Routers ein. Schalten Sie das Gateway wieder ein und warten Sie einige Minuten, bis es gestartet ist. Stecken Sie das Stromkabel des Routers ein und schalten Sie ihn ein. Warten Sie dann wieder einige Minuten.

Schritt 5: Verwenden Sie die App oder das Web-Dashboard

Die einfachste Möglichkeit, um mit der Router-Einrichtung fortzufahren, ist die Verwendung einer mobilen App, wenn der Router-Hersteller eine solche bereitstellt. Wenn es keine App gibt oder wenn Sie stattdessen das webbasierte Dashboard des Routers verwenden möchten, verbinden Sie den Router über ein Ethernet-Kabel mit einem Computer.

Sie finden die IP-Adresse des Routers ggf. auf der Rückseite des Geräts. Wenn nicht, geben Sie 192.168.1.1, eine häufig verwendete Router-Adresse, in die Suchleiste des Browsers ein.

Schritt 6: Erstellen Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort

Um den Router zu konfigurieren, müssen Sie sich mithilfe des standardmäßigen Administratornamens und Kennworts des Routers anmelden. Sie finden diese Informationen für gewöhnlich auf dem Router selbst oder im beigelegten Benutzerhandbuch.

Geben Sie als Nächstes die erforderlichen Anmeldeinformationen ein. Sobald Sie sich angemeldet haben, sollten Sie umgehend einen neuen Benutzernamen und ein neues Kennwort erstellen. Die Standardwerte sind in der Regel etwas wie „admin“ und „password1234“, was natürlich nicht sicher ist – ändern Sie sie also, sobald sie die Chance dazu haben.

Schritt 7: Aktualisieren Sie die Firmware des Routers

Ihr Router benötigt ggf. eine Aktualisierung der „Firmware“ bzw. Software, mit der er betrieben wird. Aktualisieren Sie diese so bald wie möglich, da mit der neuen Firmware ggf. Bugs behoben oder neue Sicherheitsvorkehrungen eingeführt werden.

Einige Router können neue Firmware automatisch herunterladen, viele andere jedoch nicht. Möglicherweise müssen Sie über die App oder Browser-Oberfläche nach Aktualisierungen suchen.

Schritt 8: Erstellen Sie ein Wi-Fi-Kennwort

Die meisten Router werden nicht nur mit vorab festgelegten Admin-Benutzernamen und -Kennwörtern ausgeliefert, sondern auch mit voreingestellten Wi-Fi-Benutzernamen und -Kennwörtern. Sie werden wahrscheinlich aufgefordert, Wi-Fi-Benutzername und -Kennwort zu ändern, aber auch wenn keine derartige Aufforderung angezeigt wird, planen Sie dies schnell ein.

Schritt 9: Verwenden Sie nach Möglichkeit automatische Konfigurationstools

Wenn Ihr Router über automatische Installationsfunktionen verfügt, nutzen Sie diese zum Abschluss der Einrichtung. Beispielsweise sollten Sie in der Lage sein, die automatische Konfiguration zu nutzen, um IP-Adressen mit dem Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) zu verwalten, mit dem Geräten automatisch IP-Adressen zugewiesen werden. Sie können diese Adressen später jederzeit ändern.

Schritt 10: Richten Sie Ihre Sicherheit ein

Viele Router-Hersteller bieten Sicherheitsfunktionen zum Schutz des Netzwerks und der Privatsphäre der Benutzer. Sie können sich beim Web-Dashboard anmelden und Sicherheitsfunktionen wie Firewall, Webfilter und Zugriffskontrollen aktivieren, um sich vor schädlichem Datenverkehr zu schützen. Zum Schutz Ihrer Privatsphäre können Sie außerdem Virtual Private Networks (VPN) einrichten.

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