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Cisco Connected IT Insights

Executive Summary

Wir blicken in eine ungewisse Zukunft – heute mehr als je zuvor. Die Welt ist nicht mehr die, die sie einmal war.

Doch das Leben muss weitergehen – und dabei spielen digitale Erlebnisse eine essenzielle Rolle.

Schulen mussten schließen und binnen weniger Wochen Remote- oder Hybrid-Lernkonzepte aufsetzen. Staatenlenker rund um den Globus führten Regierungsgeschäfte nur noch über virtuelle Meetings, in der Gesundheitsfürsorge stellte man massiv auf Telemedizin um. Und das Arbeiten von zu Hause, ja von jedem beliebigen Standort aus, ist zur Normalität geworden.

Dabei sind die Ansprüche der Benutzer an digitale Erlebnisse hoch: Unkompliziert müssen sie sein, reibungslos. Im Bestreben, das zu erfüllen, versuchen Unternehmen, ihre Digitalisierung schnellstmöglich voranzutreiben. Die Devise lautet: „Digital-First“.

Was geschieht hinter den Kulissen digitaler Erlebnisse?

Die digitalen Erlebnissen zugrunde liegende Technologie zu optimieren, ist ein durchaus schwieriges Unterfangen: Benutzer greifen mit verschiedensten Geräten und von überall aus auf Anwendungen zu, Business- und Tech-Landschaften verändern sich infolge der Pandemie noch schneller. Kommt es in diesem zunehmend komplexen Umfeld zu Problemen, können die Konsequenzen erheblich sein. Denn Benutzer sind nicht nur immer stärker abhängig von digitalen Erlebnissen, sondern auch immer weniger tolerant gegenüber Performance-Abfällen.

Unternehmen sind sich dieser Dynamiken durchaus bewusst, wie die Antworten auf die Frage dazu zeigen, welche Ziele für sie infolge der Pandemie mehr oder deutlich mehr an Bedeutung gewonnen haben:

  • 89 % – stärkere Einbindung von Remote-Arbeit
  • 83 % – umfangreichere Nutzung von Public-Cloud-Services
  • 72 % – schnelleres Ausmachen von Problemursachen
  • 79 % – effektivere Absicherung gegen Cyber-Angriffe1

In einer Umgebung, in der Cloud und Internet quasi das „neue Rechenzentrum und Netzwerk“ stellen, schwinden jedoch Transparenz und Kontrolle für das Unternehmen. In diesem Zuge wächst auch der Raum für blinde Flecken sowie ihr Potenzial, die Performance zu beeinträchtigen.

Treten Probleme auf, erfolgt die Reaktion von Unternehmen darauf häufig unkoordiniert aus voneinander isoliert operierenden Bereichen heraus. Dieser Umstand hat sich seit Ausbruch der Pandemie sogar noch verschärft: Eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachbereichen gelingt heute ganzen 20 % weniger Unternehmen als noch vor der Corona-Krise, während die Zahl derer, die nach eigener Einschätzung schnell auf Veränderungen von Marktgegebenheiten und Kundenanforderungen reagieren können, um 18 % abgenommen hat.1

Von Monitoring zu Observability

Die Überwachung von Anwendungen, Infrastruktur und Netzwerk unter Einsatz eines ganzen Arsenals von unzusammenhängenden Monitoring-Tools, wie sie seit jeher gängige Praxis war, ist nicht mehr zielführend. Für die modernen Architekturen und digitalen Erlebnisse von heute muss Monitoring weiter gedacht werden. Es gilt, von den Anwendungen bis zum Erlebnis ein vollständiges Bild zu erhalten – mit Einblicken gestützt auf sogenannte Observability.

Dieses Ziel ist leicht formuliert, doch umso schwerer umzusetzen. Denn in ihrer Gänze erschließt sich Observability erst, wenn sie über einzelne Ebenen und Silos hinausblickt. So muss sie die Interaktionen und Abhängigkeiten zwischen den diversen verteilten Anwendungen nachzeichnen, die das digitale Erlebnis ausmachen. Sie muss Teams zusammenbringen, ihnen kontextuelle Zusammenhänge mit Business-Relevanz liefern, die sie schneller zur Ursache von Performance-Problemen führen. Sie muss dabei helfen, Fehler nach ihren geschäftlichen Auswirkungen zu priorisieren und dabei punktgenaue Maßnahmen zu ergreifen. Kurzum: Sie muss ihre Augen und Ohren einfach überall haben.

Von Observability zu konkret umsetzbaren Einblicken

Auf und zwischen jeder Ebene, von der IT bis zum Business: Observability kann zu jedem dieser Aspekte konkret umsetzbare Einblicke liefern und es Führungskräften wie dem CIO und seinen Teams aus AppOps, SecOps, InfraOps und NetOps so ermöglichen, das digitale Erlebnis in seiner Gesamtheit zu erfassen und gemeinsam an ihm zu arbeiten.

Cisco Connected IT Insights zeigt auf, was durch die Umsetzung dieses Konzepts in einem solchen Umfang für die primären Geschäftsziele eines Unternehmens möglich wird:

  • Neue Wege der Anwendungsoptimierung
  • Transformation der Infrastruktur
  • Schutz von Daten
  • Stärkung der Teamarbeit

In diesem Zusammenhang zentral sind folgende Erkenntnisse:

1. Blinde Flecken sind ein Risiko

Mit der weitreichenden Umstellung auf Remote-Arbeit quasi über Nacht sowie dem weitestgehenden Herunterfahren des öffentlichen Lebens sind digitale Erlebnisse wichtiger geworden, müssen Anwendungen jederzeit, überall und auf jedem Gerät performant bleiben. Für die Umsetzung dieser Erlebnisse wurden die ihnen zugrunde liegenden IT-Landschaften ausgeweitet und weiterentwickelt – mit dem Effekt, dass blinde Flecken, also Bereiche, die für Unternehmen nur schwer überblicken oder kontrollieren können, entstanden sind bzw. in manchen Fällen auch zutage traten. Diese blinden Flecken aber können die Erlebnisqualität potenziell ganz erheblich beeinträchtigen.

2. Vielfalt ist ein Faktor

Die Auswirkungen der Pandemie sind weltweit zu spüren, die Reaktionen auf sie jedoch nicht überall gleich. Die Zahl der in Remote-Arbeit Tätigen hat zwar erheblich zugenommen, doch je nach Branche in unterschiedlichem Umfang, und nicht alle Anwendungs- und Bereitstellungstypen konnten diesen Anstieg gleich gut bewältigen. Anhaltend stark bleibt dabei die Bedrohung durch Cyberangriffe, allerdings mit Veränderungen bei den Angriffstypen und deren Zielen.

3. Muster und Kontext sind entscheidend

Wie schnell (oder langsam) die Ursache eines Problems identifiziert und behoben werden kann, ist letztlich der alles entscheidende Punkt. Mit der größeren Komplexität und Vielfalt der digitalen Erlebnisse, die es bereitzustellen gilt, nehmen jedoch auch Performance-bezogene Probleme in exponentiellem, für Unternehmen kaum noch überschaubaren Maße zu. Was es daher braucht, ist größere Transparenz: Es gilt, Einsicht in alle relevanten Bereiche zu gewinnen und diese auf Muster zu untersuchen, die etwa die Anforderungen von Remote-Teams in der jeweiligen Branche oder auch Anomalien im Anwendungsverhalten oder Cyber-Bedrohungen betreffen. Ebenso wichtig dabei ist Kontext, denn erst mit seiner Hilfe lassen sich Probleme nach ihren geschäftlichen Auswirkungen kategorisieren und Maßnahmen entsprechend priorisieren.

Führende Unternehmen haben ihre Abläufe bereits entsprechend angelegt. Sie haben erkannt: Je mehr sie sehen, desto mehr können sie lösen. Je mehr Sie lösen können, desto mehr können sie automatisieren. Und je mehr sie automatisieren können, desto robuster und flexibler wird ihr gesamtes Unternehmen. Bei ihnen ganz oben auf der Agenda: die Qualität ihrer Daten. Außerdem wollen sie in den kommenden 12 Monaten stärker in Technologien für mehr Automatisierung investieren. Der Grund: Sie betrachten Automatisierung als Mittel, das ihnen zu besseren Ergebnissen bei verschiedenen KPIs verhilft. Auf die Frage, auf welche KPIs sich Automatisierung ihrer Ansicht nach einen zu gewissem Grad oder äußerst positiv auswirken würde, nannten sie die folgenden:

  • Umsatzsteigerung (91 %)
  • Kundenzufriedenheit (89 %) 
  • Verfügbarkeit von Anwendungen (89 %)
  • Verfügbarkeit von Infrastruktur (85 %)
  • Mittlere Reparaturzeit (MTTR) (82 %)
  • Kosteneinsparungen (79 %)2

Observability, die sämtliche Elemente des Daten-Stacks und das digitale Erlebnis in seiner Gesamtheit abdeckt, kann Unternehmen zu besseren Beziehungen zu ihren wichtigsten Stakeholdern verhelfen: ihrer Belegschaft und ihren Kunden. Mit ihrer Hilfe sind sie der Lage, Veränderungen aktiv anzugehen, statt nur auf sie zu reagieren – und damit auch diese Zeiten erfolgreich zu meistern und letztlich gestärkt aus ihnen hervorzugehen.

Sie möchten mehr erfahren? Entdecken Sie Cisco Connected IT Insights.

  • 1Quelle: Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Cisco, Dezember 2020
  • 2Quelle: Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Cisco, Dezember 2020

Observability: Konkret umsetzbare Einblicke für Ihr Business