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IoT als Grundlage für die intelligente Lagerhalle der Zukunft



Transparenz und Effizienz für Logistikzentren

DHL Supply Chain, der weltweit führende Kontraktlogistik-Anbieter und Teil von Deutsche Post DHL Group, treibt die Digitalisierung durch Nutzung der Internet-der-Dinge-Technologie (IoT) in Lagerumgebungen voran.

Um die Effizienz und Sicherheit von Betriebsabläufen zu erhöhen, hat das Unternehmen an drei Standorten in Deutschland, Polen und den Niederlanden IoT-Piloten durchgeführt, um die intelligente Lagerhalle Realität werden zu lassen.

Als weltweiter Marktführer für Kontraktlogistik bietet DHL Supply Chain seinen Kunden maßgeschneiderte Lieferkettenlösungen basierend auf standardisierten Modulen, wie Lagerhaltung, Transport und Mehrwertleistungen. Wesentliche Erfolgsfaktoren dabei sind transparente und effiziente Abläufe.

Dies beginnt bereits in der Lagerhalle. Um die Prozesse fortlaufend zu optimieren, ist es erforderlich, sämtliche Vorgänge in einen Kontext zu bringen. Die Voraussetzung ist, diese sowohl retrospektiv als auch in Echtzeit sichtbar zu machen. Dies betrifft Aufgaben, Warenstandorte und den Einsatz der Hilfsmittel, wie Gabelstapler.

Während der Operations Manager einer Lagerhalle früher aus seinem Büro in einer oberen Etage jederzeit den Überblick hatte, ist das in heutigen, oftmals viele tausend Quadratmeter großen Logistikzentren, nicht mehr ohne Weiteres möglich.

Moderne Lagerhallen sind heute so weitläufig und unübersichtlich, sodass der Verantwortliche kaum eine Chance hat, die Situation zu überblicken. Daher bedarf es einer Lösung, die auf digitalem Wege verschiedene Informationen über das komplette Logistikzentrum erfasst und visualisiert.

Überblick auf Basis vorhandener Infrastruktur

Moderne Technologien bieten einen Weg, um die dringend erforderliche Übersicht auf digitale Art und Weise herzustellen. Jedoch handelt es sich bei Logistik um ein Geschäft mit vergleichsweise geringen Margen, was Investitionen in sensorbasierte Technologien erschwert.

Gemeinsam mit dem Softwareanbieter Conduce hat Cisco deshalb eine Lösung entwickelt, die sich auf die bestehende WLAN-Infrastruktur stützt. Auf diese Weise ist die vergleichsweise kostengünstige Umsetzung einer höheren Transparenz der Abläufe selbst in den entlegensten Winkeln eines Lagerhauses möglich, ohne große kosten- und zeitaufwändige Investitionen in zusätzliche Technologien.

Cisco nutzt dafür zum Beispiel die Lokationsdaten von Transport- und Verladegeräten sowie von Scannersensoren, die über WLAN-Access Points in der Lagerhalle kontinuierlich erfasst werden. Diese Daten werden aggregiert und zusammen mit den Informationen des DHL Lagerverwaltungssystems in der Conduce Applikation zur Verfügung gestellt.

Der Cisco-Partner Conduce hat für die Visualisierung dieser Daten eine Software entwickelt, die basierend auf dem Grundriss der Lagerhalle die Aktivitäten aller Scanner und Gabelstapler wahlweise anhand von Heat Maps oder indi- viduell nach Gerät, auf dem PC oder mobilen Endgerät darstellt.

Durch die Visualisierung der einzelnen Standort-Daten ist es gelungen, dem Operations Manager buchstäblich ein virtuelles Fenster zu seinem Lager aufzustoßen.

Patrick Probst - Global Solutions Architect, Cisco Systems

IoT-Cockpit ermöglicht den Überblick

Die Kunden von DHL profitieren dabei von der Erfahrung und der umfassenden Expertise
von Cisco und Conduce auf dem Gebiet der WLAN-Infrastruktur sowie der Auswertung und Darstellung von Betriebsdaten.

Die Pilotprojekte haben unter Beweis gestellt, dass damit wertvolle Erkenntnisse über Stoßzeiten, die Konzeption von Lagerhallen und interne Prozesse gewonnen werden können. Dazu wird in Echtzeit die Anzahl an Lagermitarbeitern, Transport- und Verladegeräten im Verhältnis zu Lageraufträgen ermittelt und visualisiert. Der Anwender kann selbstverständlich auch die historischen Daten der Aufzeichnungen nutzen.

Die grafische Darstellung der operativen Abläufe ermöglicht es Optimierungspotenziale schnell
auf einen Blick zu erfassen und gleichzeitig die Sicherheit im Betrieb sicherzustellen. Der Operations Manager kann damit beurteilen, ob ausreichend Transport- und Verladegeräte im Einsatz sind oder aber auch zu wenig genutzt werden.

Einsatz-Schwerpunkte lassen sich insbesondere durch den Blick auf die Heatmaps lokalisieren und ermöglichen auf belastbarer Basis die Entscheidung, beispielsweise saisonale Waren, die derzeit besonders gefragt sind, umzupositionieren, um die Effizienz zu erhöhen. Damit trägt die Lösung erheblich dazu bei, die digitale Lieferkette der Zukunft zu gestalten.

 

Durch die Überwachung betrieblicher Abläufe in Echtzeit können wir Daten noch besser analysieren und Prozesse oder die Konzeptionierung von Lagerflächen bei Bedarf anpassen.

Markus Voss, Chief Information Officer & Chief Operating Officer, DHL Supply Chain

Auf einen Blick

Herausforderungen

Größe und Komplexität des Logistikzentrums

Erhöhte Transparenz von Prozessen:

Lokalisierung von Warengruppen?

Wie kommen Hilfsmittel zum Einsatz?

Sind sie ausreichend vorhanden?

Ergebnisse

Zentrale Erfassung und Visualisierung ermöglicht Gesamtüberblick über das Logistikzentrum und vereinfacht Entscheidungen.

Optimierungspotenziale können so schnell erfasst und der Betrieb sichergestellt werden.

Kundennutzen

kostengünstige und effiziente IoT-Lösung für das intelligente Warenlager

IoT-Cockpit erfasst und kombiniert Daten in den Logistikzentren und ermöglicht eine einfachere, agilere und aussagekräftigere Entscheidungsfindung

Die Echtzeit-Visualisierung von Aktivitäten und Abläufen ermöglicht eine optimale Steuerung der Prozesse – steigert die Effizienz, verbessert die Betriebssicherheit und den Arbeitsschutz.

Informationen zum Unternehmen

Unternehmen        DHL Supply Chain

Branche                 Logistik

Land                      Deutschland

Mitarbeiter             149.000 (weltweit)

Webseite               logistics.dhl

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