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So können wir unser Unternehmen und unsere Kunden mit HyperFlex besser skalieren

von Boris Hoppe

CEO bei CompuNet Systems  /  Dezember 17, 2019 /  Lesezeit 5 Min. 

Nachdem ich CompuNet im Alter von 18 Jahren gegründet hatte, haben wir stets versucht, die Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Derzeit beliefern wir Kunden in Norddeutschland und anderen Regionen, die teilweise schon seit einem Jahrzehnt bei uns sind. Sie wissen, dass wir ihnen die richtige Lösung bieten können, egal mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Dies hat uns veranlasst, unsere eigenen Services für Rechenzentren zu entwickeln. Nach 17 Jahren im Geschäft und dank der unterschiedlichsten Anforderungen unserer Kunden mussten dafür jedoch zahlreiche verschiedene Systeme hinzugefügt werden: Server, Netzwerkgeräte und Hypervisoren.

CompuNet ist ein Integrator und Serviceanbieter mit Sitz in Lübeck. Als wir vor zwei Jahren einen Kundenzuwachs verzeichneten, begann ich darüber nachzudenken, unsere Systeme zusammenzulegen.

Unsere alte Konfiguration, die verschiedene Techniken für die Verwaltung der Netzwerke beinhaltete, wurde immer komplexer und schwerfälliger. Wenn in Ihren Netzwerken verschiedene Switch-Typen und Servermodelle verwendet werden, können Sie sich nicht auf Automatisierung verlassen. Alle neuen Lösungen, die Sie für die Kunden erstellen, müssen von Hand gefertigt werden.

Vor zwei Jahren begannen wir mit der Migration von CompuNet zu VMware, aber das führte zu ganz neuen Problemen. Es war viel Infrastruktur erforderlich. Auch das Upgrade eines klassischen VMware-Clusters, der auf der neuesten VMware-Version bereitgestellt werden soll, ist ein manueller Prozess, der viel Zeit in Anspruch nimmt. Sie müssen sich dabei die einzelnen Knoten, den Speicher-Controller und das BIOS ansehen. Sie müssen sich mit fünf verschiedenen Geräten genau auskennen. Die Aktualisierung eines typischen Clusters, einschließlich Hardware und Firmware, dauerte zwei Tage. Die Umstellung half uns nicht, schneller voranzukommen, sondern verlangsamte uns.

Nicht einfach nur eine weitere hyperkonvergente Lösung

Als IKT-Anbieter haben wir den Finger am Puls der Zeit und erhalten Einblicke in die besten Technologien, die aktuell zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund wussten wir, dass Hyperkonvergenz unsere Probleme lösen konnte. Es bedeutet auch, dass wir allegroßen Marken und deren Lösungen kennen. Als ich mit unserer Suche begann, las ich sämtliche Artikel zu diesem Thema, aber Sie wissen ja, es besteht stets ein Unterschied zwischen dem, was die Whitepapers sagen und wie das Produkt in der realen Welt funktioniert.

Als wir unsere Möglichkeiten ausloteten, wurde deutlich, dass alle wichtigen Akteure es sich zur Aufgabe gemacht hatten, das Netzwerk sowie die Speicher-und die Rechenleistung zu konsolidieren. Das war der leichte Teil. Wenn Sie sich jedoch die Unternehmen ansehen, die diese Lösungen verkaufen, erkennen Sie, dass unterschiedliche Teile von unterschiedlichen Anbietern verwendet werden. Sie kaufen Dell-Server und setzen VMware vSAN darauf, oder Sie kaufen HPE-Server und setzen Nutanix darauf. Das störte uns, denn dann müssten wir bei jedem Problem zwei oder drei Anbieter anrufen, um es beheben zu lassen.

Die Konsolidierung Ihrer IT-Infrastruktur bedeutet, dass möglichst wenige Anbieter sich mit einem Problem befassen müssen, wenn etwas schief geht.

Boris Hoppe- CEO, CompuNet Systems

Wir arbeiten oft mit Cisco Meraki zusammen, sind also ständig mit den Mitarbeitern von Cisco in Kontakt. Als ich unser Problem mit hyperkonvergenten Lösungen erwähnte, wurde mir gesagt: „Sie sollten sich HyperFlex ansehen.“

Wir nehmen die Anbieter aber nie einfach so bei ihrem Wort. Als nächsten Schritt lesen wir stets das technische Administrator-Handbuch, in dem beschrieben wird, wie das Produkt eingerichtet und wie mit ihm gearbeitet wird. Dort erfahren wir, wie es in der Praxis funktionieren soll. Nachdem wir das technische Administrator-Handbuch für die HyperFlex-Technologie gelesen hatten, war uns klar, dass diese eine Lösung tatsächlich all die Probleme bewältigen konnte, mit denen wir uns konfrontiert sahen. Es versprach die Verwaltung von Speicher und Rechenressourcen mit VMware sowie das Vornehmen von Upgrades und Überwachung –und all das in einer Lösung.

Geschwindigkeit gepaart mit einfacher Verwaltung

Der nächste Schritt bei der Implementierung von Cisco war eine gründliche Analyse. Zu diesem Zweck sprachen wir mit Technikern und Beratern von Cisco über die Einrichtung und die Feinstellungen. Wir tätigten keine WebEx-Anrufe und machten keine Tutorials mit, sondern lasen nur den Leitfaden für die Einrichtung und absolvierten den notwendigen ersten Anruf. Wir brachten das Produkt einfach in unser Rechenzentrum, bauten es ins Rack ein und verkabelten es, aktivierten die Stromversorgung und durchliefen den Einrichtungsprozess. So einfach war das. Die gesamte Installation dauerte nur einen Tag.

Nach einigen Leistungstests begannen wir, ein paar Kunden auf das System zu migrieren, um zu sehen, wie das Ganze in der Realität aussah. Die Lösung funktionierte prima: schnell, mit extrem einfacher Handhabung über eine einzige Konsole.

Der Upgrade-Prozess, der uns früher zwei Tage kostete? Eine Gesamterneuerung dauert nun anderthalb Stunden. Bei HyperFlex müssen drei Dinge aktualisiert werden: VMware, die Firmware und das UCS-Switching. Dieses Verfahren ist nicht nur kürzer, sondern auch praktisch. Ich nehme einfach die Upgrade-Datei von Cisco, lege sie am richtigen Ort ab und drücke auf "Start". HyperFlex erledigt die Arbeit für mich.

Hohe Leistung und niedrige Gesamtbetriebskosten: einfach zu verkaufen

Nachdem wir selbst einen enormen Nutzen aus HyperFlex ziehen konnten, begannen wir mit dem Verkauf des Produkts an Kunden. Wir können die Lösung gut verkaufen, da wir ihre Auswirkungen und deren Einfachheit selber kennen. In den letzten Monaten arbeiteten wir an mehreren HyperFlex-Projekten. Ich möchte Ihnen zwei Beispiele nennen. Das erste bezog sich auf ein Finanzdienstleistungsunternehmen hier in Deutschland. Die Ausrüstung wurde direkt an den Kunden geliefert, der selbst ein IT-Experte ist. Er war daher in der Lage, den Einbau im Rack vorzunehmen, wonach ich von hier aus in Lübeck auf sein System zugriff und den Einrichtungsprozess remote durchführte. Der gesamte Prozess dauerte nur drei Stunden.

Das zweite System war für ein Unternehmen in Lübeck mit einem US-Kunden, der eine eigene VM-Lösung benötigte, die sich direkt in seinem Rechenzentrum in Miami befinden sollte. Wir ließen die Arbeit an Kabel und Racks von jemand anders erledigen und begannen dann damit, das System remote zu implementieren. Ich würde gerne einmal oder zweimal im Monat nach Miami fliegen, aber das ist ein langer Flug von Hamburg aus. Und die Lösung ist so zuverlässig und überschaubar, dass diese Reisen unnötig sind.

Das Erste, was die Kunden bemerken, ist die gesteigerte Leistung –alles geht schneller. Und Sie erhalten nicht nur höchste Leistungsfähigkeit, sondern profitieren auch von einer einfachen Einrichtung. Sie verfügen über vier Kabel pro Knoten: zwei Stromkabel und zwei Glasfaserkabel. Sie können alles miteinander verbinden, ohne Feineinstellungen oder Tricks. Die Einfachheit dieser sofort einsetzbaren Lösung ist meinen Kunden wichtig.

Entwickeln Sie sich stets weiter –dank Aktualisierungen

Wenn wir die Infrastruktur eines neuen Kunden zum ersten Mal sehen, ist oftmals klar, dass vor nur vier oder fünf Jahren in neue Lösungen für Switching, Speicher und Server investiert wurde, aber diese Produkte seitdem nicht mehr genutzt wurden. Woran liegt das? Die Einrichtung stellte einen umfangreichen, komplizierten Prozess dar und der Kunde hat Angst, etwas kaputt zu machen. Aus diesem Grund sehe ich viele Systeme mit einer VM-Version, die seit fünf Jahren veraltet ist.

Die Einfachheit von HyperFlex nimmt den Kunden diese Angst. Gleich zu Anfang sage ich zu den Kunden: "Ich kann das Upgrade für Sie durchführen, da es sich um einen sehr schnelles Verfahren handelt und ich nicht einmal in Ihr Büro kommen muss, um es zu durchzuführen." Aber wenn die Kunden sehen, wie einfach das System eingerichtet werden kann, wird ihnen auch klar, dass sie das Upgrade selbst durchführen können, ohne dabei etwas kaputt zu machen.

Die Möglichkeit, das gesamte Setup während eines normalen Arbeitstages ohne Ausfälle oder Probleme zu aktualisieren, geht Hand in Hand mit dem zweiten, längerfristigen Vorteil, den die Kunden genießen: Stabilität. Wenn es zu einem Hardwareausfall kommt, kann sich die HyperFlex-Lösung selbst heilen, was sie unglaublich zuverlässig macht.

Dieser langfristige Nutzen ist wichtig, denn obwohl HyperFlex im Vergleich zu anderen Lösungen etwas teurer ist, spart man bei der Einrichtung, der Verwaltung und aufgrund der Stabilität auf lange Sicht eine Menge Geld.

Lassen Sie sich vom Anschaffungspreis der hyperkonvergenten Lösung nicht abschrecken. Häufig sind die Gesamtbetriebskosten niedriger als für Ihr aktuelles Setup.

Boris Hoppe- CEO, CompuNet Systems

Die Leistung und die geringeren Gesamtbetriebskosten sind für unsere Kunden die beiden wichtigsten Gründe für den Kauf von HyperFlex. HyperFlex bietet ihnen eine umfassende Lösung.

Eine zukunftssichere, skalierbare Lösung

Dank unseren schnelleren Prozessen haben wir mehr Zeit, Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Für uns war es immer von großer Bedeutung, unseren Kunden genau zuzuhören, aber leider war unsere Zeit stets begrenzt, da wir zwei Tage pro Woche auf Upgrades verwenden mussten. Dank der Reduzierung dieser Zeit auf weniger als zwei Stunden können wir nun, anstatt an der Infrastruktur zu arbeiten, mehr Zeit mit den Kunden verbringen, ihnen noch besser zuhören und neue Lösungen für deren Anforderungen finden.

Wir haben die gewünschte Leistung erhalten, wir konnten die Komplexität bei der Verwaltung des Systems eliminieren und ich habe die Gewissheit, dass sich die Flexibilität bei zukünftigen Wachstumsschüben skalieren lässt. Beim Kauf von Infrastruktur wird normalerweise wie folgt vorgegangen: Sie wählen die entsprechende Größe, führen die Lösung vier oder fünf Jahre lang aus und, sobald Sie mehr Ressourcen benötigen, kaufen Sie ein anderes System, weil die Anpassung der aktuellen Infrastruktur zu kompliziert ist.

Aber nun weiß ich, wenn unsere Infrastruktur das nächste Mal vollständig ausgelastet ist, rufe ich einfach Cisco an und kaufe einen weiteren Knoten und Kabel. Wir schließen einfach einen anderen Knoten an, starten ihn, er wird bereitgestellt, und das war es schon: Wir haben ein vollständig zertifiziertes, validiertes System. Wir können unsere Kapazität innerhalb ungefähr eines Tages erhöhen, ohne uns Gedanken über potenzielle Probleme machen zu müssen, die sich aus dem Hinzufügen eines Knotens ergeben könnten. Die Fähigkeit, das Wachstum zu erleichtern, ist für jeden Unternehmer wichtig, aber angesichts unserer hohen Wachstumsrate ist dies für uns ein besonders entscheidendes Kriterium.

Lange Zeit hatte die Cloud in Europa nicht viel zu bieten, aber das ändert sich. Wir führen mehr und mehr Infrastrukturarbeit durch, während Europa zunehmend Cloud-fähig wird. Wenn unsere Kunden in diese Richtung gehen möchten, sind wir bereit. Aufgrund unseres Wachstums denken wir möglicherweise bald mehr über Redundanz, Replikation und eine gespaltene Konfiguration nach –und alle diese Funktionen sind bereits in HyperFlex integriert. Es ist noch nicht ganz soweit, aber wir wissen, dass uns diese Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

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Boris Hoppe

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