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Digitale Transformation wirft 40 Prozent der Unternehmen zurück oder verdrängt sie völlig

LAUSANNE, SCHWEIZ--(Marketwired - Jun 25, 2015) -

  • Neue globale Studie des «Global Center for Digital Business Transformation» unter rund 1000 Entscheidern aus 12 Branchen
  • 25 Prozent der Unternehmen gehen Transformation aktiv an, 43 Prozent negieren die Risiken
  • «Städte, Länder und Unternehmen werden zwangsläufig Technologieorganisationen»

Im Sog der Digitalisierung verändern sich Märkte schneller als je zuvor. Dieser Sog ist so stark, dass er sogar etablierte Unternehmen zerstören kann. Diese Potenziale sieht eine neue Studie des Global Center for Digital Business Transformation (DBT Center), einer gemeinsamen Initiative von Cisco und dem International Institute of Management Development (IMD) in Lausanne (Schweiz).

Die Studie mit dem Titel «The Digital Vortex: How Digital Disruption is Redefining Industries» ist die erste, die das DBT Center veröffentlicht hat. Die Autoren der Studie befragten 941 Entscheider aus 12 Branchen und 13 Ländern, darunter Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Mexiko, Russland, Grossbritannien und die Vereinigten Staaten. Ziel der Studie ist es zu zeigen, wie weit Unternehmen bei der Digitalisierung bereits sind, und Zukunftsperspektiven zu bieten.

Die Ergebnisse zeigen: Aufgrund der digitalen Transformation werden sich schätzungsweise 40 Prozent der Unternehmen in jeder der untersuchten Branchen in einem völlig veränderten Wettbewerbsumfeld wiederfinden, und zwar innerhalb der kommenden fünf Jahre. Trotz der erheblichen Auswirkungen der digitalen Transformation glauben 45 Prozent der Entscheider jedoch nicht, dass sie ein Thema für den Vorstand sei.

«Jeder Markt und jede Industrie bewegt sich vom Informationszeitalter in das digitale Zeitalter. Städte, Länder und Unternehmen werden zwangsläufig Technologieorganisationen», sagt Michael Ganser, Senior Vice President Cisco Zentral- und Osteuropa. «Neue, schnelle Marktteilnehmer und innovative Traditionsfirmen erzeugen enormen Druck auf alle anderen Unternehmen. Eine erfolgreiche Vergangenheit ist keine Erfolgsgarantie, und Abwarten ist keine Option. Unternehmen brauchen jetzt eine digitale Strategie, um die digitale Transformation mitzugestalten und anzuführen.»

Die meisten Führungskräfte sehen die Digitalisierung als positiv für Wirtschaft und Gesellschaft an. Drei Viertel der Befragten erkennen, dass sie einen Fortschritt bringt, 72 Prozent glauben an Vorteile für die Kunden und 66 Prozent gehen davon aus, dass sie dem Einzelnen mehr Entscheidungsmöglichkeiten verleiht. Gleichzeitig erkennen 43 Prozent die Risiken der Digitalisierung entweder nicht an oder setzen sich damit nicht auseinander. Nur ein Viertel der Befragten geht das Thema Digitalisierung aktiv an.

Unter den zwölf untersuchten Wirtschaftsbereichen ist die Technologiebranche am stärksten von der Digitalisierung betroffen. Auch weitere datengetriebene Branchen wie Medien und Unterhaltung, Telekommunikation, Finanzwesen und Einzelhandel betrifft die Marktveränderung sehr stark. Sie sind alle abhängig von Netzwerken und Plattformen, womit sie aus Daten und Transaktionen digitale Wertschöpfung betreiben.

Diese Transformation wird von kapitalkräftigen Start-up-Unternehmen, digital aktiven Wettbewerbern und zunehmend auch der Verschmelzung der Branchen vorangetrieben. Sie ermöglicht es Unternehmen, in neue Märkte zu expandieren. Im Durchschnitt sagten Führungskräfte von etablierten Unternehmen in allen zwölf Branchen, dass sie wesentliche Veränderungen durch die Digitalisierung erwarten. Dazu zählen Veränderungen in den Marktanteilen innerhalb der nächsten fünf Jahre. Dennoch will fast ein Drittel die Entwicklungen abwarten, um erfolgreiche Konzepte des Wettbewerbs nachzuahmen.

«Nicht nur die Geschäftsmodelle verändern sich, sondern auch die Wertschöpfungsketten und Produktangebote. Digitalisierung verändert nicht nur Branchen, sondern lässt auch die Grenzen dazwischen verschwinden», sagt Michael Wade, Director des DBT Center und Professor of Innovation and Strategy bei IMD. «Wenn Wirtschaftsbereiche in den Digitalen Wirbelsturm geraten, werden physikalische Komponenten zunehmend abgelöst - da sie teilweise einen Wettbewerbsvorteil verhindern. Die erfolgreichsten Unternehmen nutzen eine sogenannte «kombinatorische Disruption», indem sie verschiedene Werte wie Kosten, Erfahrung oder Plattformen vereinigen. Damit erzeugen sie neuartige Geschäftsmodelle und profitieren von exponentiellen Gewinnen.»

Der Begriff «Digital Vortex» (engl. «digitaler Wirbelsturm») beschreibt dabei die treibende Kraft, die durch Digitalisierung in allen Branchen erzeugt wird, und wie Unternehmen in das Zentrum dieses digitalen Wirbelsturms hineingesaugt werden. Die Studie erforscht die Herausforderungen und Möglichkeiten der digitalen Transformation und ist ein wichtiger erster Schritt des DBT Centers, eines gemeinsamen Projekts von IMD, Cisco und einem Ökosystem weiterer Partnerorganisationen.

Die vollständige Studie finden Sie unter www.imd.org/dbtcenter-vortex


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