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Auch im Urlaub sicher surfen – mit den IT-Sicherheits-Tipps von Cisco

Zum Start der Reisesaison hat Cisco eine kurze Liste der wichtigsten Sicherheitshinweise für ein entspanntes Urlauben zusammengestellt. Mittlerweile begleiten zahllose Devices die Österreicher/innen an ihre Urlaubsdestinationen. Egal ob Handy, Laptop oder Tablet für private oder berufliche Zwecke, denn auch Firmenhandys und Co. kommen meist mit. Internet ist mittlerweile beinahe an jedem Ort der Welt verfügbar.

Laut Statistik Austria unternahmen im Jahr 2018 rund 5,8 Millionen Österreicher zumindest eine Urlaubsreise im In- oder ins Ausland. Dabei reicht leider heutzutage eine Antwort auf ein Unternehmens-E-Mail, die von einem Gerät aus erfolgt, das nicht im sicheren Unternehmensnetzwerk eingebunden ist, um sich einem Risiko bzw. einer Cyberbedrohung auszusetzen.

E-Mail-Security – die Bedrohungen sind noch „fit im Alter”
Zwar kommen auch die bekannten Angriffstechniken mittlerweile in die Jahre: Spam hat bereits seinen 40. Geburtstag gefeiert, Phishing den 20. Obwohl beide seit Jahrzehnten ihr Unwesen treiben, konnten Unternehmen ihnen immer noch nicht den Garaus machen. Laut dem aktuellen CISO Benchmark Report sehen Sicherheitsexperten E-Mail-Bedrohungen immer noch als größte Herausforderung – noch vor Datensicherung in der Public Cloud oder der Nutzung mobiler Geräte.

Wie man sich richtig verhält und das Risiko von Cyberangriffen so gering wie möglich hält, fasst Hans Greiner, General Manager für Cisco Österreich, zusammen: „Cyberbedrohungen sind heute ausgeklügelter als je zuvor. Natürlich werden nur die fortschrittlichsten Technologien bei komplexen Angriffen helfen, aber auch normale Benutzer und kleine Unternehmen können ihren Schutz effektiver gestalten, indem sie einige einfache Regeln beachten. Dies gilt insbesondere auf Reisen, wenn wir außerhalb des Büros sind und kein sicheres Firmennetzwerk nutzen. Die IT-Industrie bietet Sicherheits-Technologien, wie etwa VPN oder Secure Internet Gateway für sichere E-Mails und sicheren Zugriff auf Unternehmensdaten. Zusätzlich gibt es alternative Collaboration-Tools, wie z. B. Webex, die eine geschützte Plattform für Unternehmens-kommunikation unabhängig vom Standort gewährleisten.“ 

IT-Security-Tipps für die Nutzung von Firmengeräten auf Reisen

  • Verwenden Sie VPN-Verbindungen oder ein sicheres Internet-Gateway:

Wenn Sie Geschäftsdokumente von Ihrem Computer über WLAN oder kabelgebundenes Netzwerk außerhalb Ihres geschäftlichen Netzwerks senden, verwenden Sie ein so genanntes virtuelles privates Netzwerk (VPN). Wenn Sie wissen, dass Sie im Urlaub arbeiten müssen, fragen Sie Ihren IT-Manager nach den VPN-Verbindungseinstellungen. Der aktuelle Trend beim Schutz für Remote-Verbindungen ist das sogenannte sichere Internet-Gateway, die eine erste Verteidigungslinie gegen Cyberangriffe bietet. Cisco Umbrella verhindert beispielsweise den Zugriff auf gefährliche Quellen, bevor eine Verbindung aufgebaut oder eine Datei heruntergeladen wird.

  •  Verlassen Sie sich nie gänzlich auf die Sicherheit von HTTPS-Seiten:

Obwohl die Verschlüsselung die Privatsphäre von Benutzern verbessert, wird sie zunehmend von Hackern verwendet. Heute sind 50 Prozent aller Websites verschlüsselt. Das Auffinden einer bösartigen Datei in verschlüsselter Kommunikation ist jedoch eine große Herausforderung. Dazu sind fortschrittliche Sicherheitslösungen in der Lage, die maschinelles Lernen oder künstliche Intelligenz verwenden.  

  • Kommunizieren Sie nur über Unternehmenskonten:

Vorsicht ist besonders bei der Nutzung vom privaten E-Mail-Account geboten, der nicht im Sicherheitsnetz des Unternehmens eingebunden ist. Dazu Hans Greiner: „E-Mail ist heute immer noch die beliebteste Kommunikationsplattform und auch immer noch der gängigste Weg, über den infizierte Software in das Gerät gelangt. Eine gute Alternative zu E-Mail sind Collaboration-Tools, die eine spezielle Verschlüsselung verwenden und damit die Daten zusätzlich schützen. Kollegen, Partnern oder Kunden empfehle ich auch, Tools zu nutzen, die speziell für Business-Anwendungen ausgerichtet sind, wie z. B. Webex Teams.“

Weitere Informationen zur Cisco Studie:
Die Studie „E-Mail Security“ analysiert Gefahren wie Phishing, Social Engineering, digitale Erpressung und Malware, um aktuelle Angriffstaktiken zu zeigen. Einige Highlights der Studie:

  • Die Anzahl der E-Mail-Angriffe steigt. Ein Drittel aller E-Mails, die über entsprechende Security Appliances von Cisco laufen, werden allein aufgrund der IP-Reputation blockiert. 
  • Die größten finanziellen Verluste entstehen durch E-Mail-Betrug. Gemäß einer neuen Studie führte diese Art der Cyberkriminalität 2018 zu Verlusten von über 1,3 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Bei Ransomware lag der Wert bei „nur“ 3,6 Millionen Dollar. 
  • Die Gewinne durch digitale Erpressung sind rückläufig. Nach ersten Erfolgen sinkt der Profit bei dieser Art von Betrug über Spam-Mails rapide. Das zeigt eine Analyse von Cisco Talos, die von Januar bis März 2019 durchgeführt wurde.

Den vollständigen Report „E-Mail Security – Klicken Sie mit Vorsicht“ steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Fotodownload: Hans Greiner, General Manager für Cisco Österreich, Kroatien und Slowenien
©Cisco/Philipp