10 Top Tipps: So bauen Sie ihr Geschäft auch während eines Abschwungs weiter aus
Mittelständische Unternehmen, die ihr Kerngeschäft im Auge behalten, ihre Liquidität schützen, ihre Betriebskosten senken, die Effizienz steigern und ihre Beziehungen zu existierenden Lieferanten und Kunden stärken, schaffen gute Voraussetzungen dafür, die aktuelle Wirtschaftskrise zu überstehen.
Sie sollten sich jedoch nicht zu sehr darauf konzentrieren, die Schotten dicht zu machen – mit einem Wirtschaftsabschwung sind durchaus auch Chancen verbunden. Wenn Sie jetzt investieren, könnte sich dies langfristig auszahlen.
Natürlich geht es jedem Unternehmen in schwierigen Zeiten zunächst darum, effizienter und kosteneffektiver zu werden. Wenn Sie jedoch auch während einer Rezession kreativ und proaktiv Wachstumschancen nutzen, wird sich Ihr Unternehmen in einer viel stärkeren Ausgangsposition befinden, wenn sich die Märkte erholen. Sie haben dann vielleicht schon die Marktanteile von Konkurrenten übernommen, die eher zögerlich vorgegangen sind.
Es folgen 10 Top Tipps dazu, wie Sie Ihr Unternehmen so positionieren, dass es die aktuelle Wirtschaftskrise nicht nur überlebt, sondern sogar gestärkt daraus hervorgeht:
- Behalten Sie Ihre Liquidität im Auge. Die kontinuierliche Überwachung und Kontrolle 1. Ihres Cash Flows ist eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg Ihres Unternehmens. Monatliche Prognosen können dafür sorgen, dass Ihre Kosten und geplante Ausgaben Ihrem Einkommen entsprechen. Haben Sie Ihr Budget im Griff, so können Sie eventuelle Überschüsse besser nutzen (siehe Investitionen).
- Verhandeln Sie mit Ihren Lieferanten. Die Reduzierung der Kosten, die Ihnen durch 2. Ihre Lieferanten entstehen, wirkt sich sehr positiv aus und kann auf unterschiedliche Art und Weise erreicht werden. Ist das Bargeld knapp, so könnten Sie die Zahlungsfristen verlängern. So können Sie vermeiden, dass Sie Geld leihen müssen, um Ihre Lieferanten zu bezahlen. Haben Sie das notwendige Budget, so könnten Sie einen Rabatt für prompte Barzahlung vereinbaren. Außerdem können Sie versuchen, mit Ihren Lieferanten über niedrigere Materialkosten zu verhandeln und existierende Vereinbarungen mit Ihren Geldgebern und Ihrem Vermieter vorteilhafter zu gestalten.
- Überprüfen Sie, wie viele Mitarbeiter Sie wirklich benötigen. Mitarbeiter zu entlassen, 3. kann zwar unangenehm sein, bietet aber sofortige Kosteneinsparungen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass sich diese Entlassungen nicht auf Ihren Kundenservice auswirken. Je nach Größe Ihres Unternehmens können einige Geschäftsfunktionen auch zu unabhängigen Vertragsnehmern oder Outsourcing-Agenturen ausgelagert werden.
- Erweitern Sie Ihren Lieferantenstamm. In einem schwierigen Wirtschaftsklima sollten 4. Sie sich nicht zu sehr auf einen bestimmten Lieferanten verlassen. Sollte Ihr Lieferant in Konkurs gehen, wollen Sie schließlich nicht das gleiche Schicksal erleiden.
- Konzentrieren Sie sich auf Ihren existierenden Kundenstamm. Sie sollten sich jetzt 5. ganz besonders um Ihre Kunden kümmern. Es ist entschieden teurer, neue Kunden zu gewinnen, als mehr Umsatz mit Ihrem existierenden Kundenstamm zu machen. Relevante Informationen zum Kaufverhalten ermöglichen es Ihnen, spezielle Angebote zu machen, und so die Kundenloyalität und das Kaufverhalten zu fördern.
- Bauen Sie gute Beziehungen auf, und zwar zu Lieferanten, Kunden und Gläubigern. 6. Auf dieser Basis können Sie vorteilhaftere Bedingungen heraushandeln und Ihre Geschäftskontakte nicht nur während der schwierigen Zeiten, sondern auch darüber hinaus stärken.
- Kommunizieren Sie offen und beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein. Indem Sie ihre 7. geschäftlichen Probleme mit Ihren Mitarbeitern besprechen, geben Sie diesen ein gemeinsames Ziel, für das sie sich einsetzen können. Zusammen können Sie identifizieren, wo und wie Kosteneinsparungen vorgenommen werden können. Offene und ehrliche Kommunikation zahlt sich aus. Ihre Mitarbeiter, Lieferanten, Berater und Kunden können Ihnen kompetente Ratschläge geben und Sie langfristig unterstützen.
- Verstärken Sie Marketing und Werbung. Ob Sie es glauben, oder nicht – jetzt ist nicht 8. der richtige Zeitpunkt, um Ihre Ausgaben für Marketing und Werbung zu reduzieren. Natürlich sollten Sie darauf achten, dass Ihre Aktivitäten auf die Bereiche konzentriert sind, die von strategischer Bedeutung für Ihr Unternehmen sind. Indem Sie auch während der Krise Markenbewusstsein schaffen und Nachfrage nach Ihren Produkten und Services schaffen, nutzen Sie eine echte Chance. Schließlich werden Ihre Konkurrenten entsprechende Aktivitäten im Moment eher zurückfahren.
- Investieren Sie in neue Technologie, um Ihre Kosten zu reduzieren und Ihre 9. Konkurrenzfähigkeit zu steigern. Indem Sie in die richtige Technologie investieren, kann Ihr Unternehmen nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch Kosten reduzieren, die Kundenzufriedenheit verbessern und der Konkurrenz einen Schritt voraus bleiben. Sie können sich darauf verlassen: Technologien, die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Partnern, Lieferanten und Kunden ermöglichen, steigern die Effizienz und reduzieren die Kosten.
- Geben Sie Geld aus! Auch wenn es auf den ersten Blick keinen Sinn zu machen 10. scheint, während einer Rezession zu investieren – clevere Unternehmen tun genau dies! Wenn Sie z.B. auch weiterhin in Ihr Kerngeschäft investieren, hier neue Mitarbeiter einstellen oder neue Technologie in einem Bereich implementieren, der Ihnen einen echten Konkurrenzvorteil verschafft, so bauen Sie Ihr Geschäft genau dann aus, wenn Ihre Konkurrenten sich eher zurückziehen. Wenn Sie in Initiativen investieren, die Ihr Unternehmen stärken, befinden Sie sich in einer optimalen Ausgangsposition, wenn sich das Wirtschaftsklima verbessert.