Neue Möglichkeiten

Werden Sie umweltbewusst - ganz einfach, in fünf Schritten

Green IT - Reisen reduzieren

Schonen Sie die Umwelt und Ihr Budget, indem Sie weniger reisen

Kleine Schritte können Großes verändern. Erfahren Sie mehr darüber, was Unternehmen tun, um umweltfreundlicher zu werden. (2:53 Minuten)

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Einfache IT-Strategien helfen, Geld zu sparen und die Umwelt zu schützen.

Intelligent eingesetzte Informationstechnologie kann die negativen Umwelteinflüsse reduzieren, die von führenden Unternehmen ausgehen, und dabei gleichzeitig kleineren und mittelgroßen Unternehmen (KMUs) Kosteneinsparungen bringen.

Wenn die Mitarbeiter sensibilisiert sind und mitmachen, können selbst kleinere Unternehmen mit maximal ausgelasteten Ressourcen eine einfache "grüne" Strategie verfolgen, die wenig bis gar keine zusätzliche Ausstattung oder Aufwand erfordern. Mit diesen drei IT-Strategien leisten Sie bereits einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz:

Geräte ausschalten

Die Reduzierung des Stromverbrauchs spart Geld und schützt die Umwelt. Nach Angaben von GreenIT, einer auf nachhaltige IT-Lösungen spezialisierten Unternehmensberatung, verbrauchten Rechner in den USA im Jahr 2005 fast 64 Millionen Kilowatt Stunden Strom. Das sind Kosten in Höhe von 6 Millionen US-Dollar. Einige Lösungen:

  • Aktivieren Sie den Schlafmodus bei Bildschirmen und PCs. Die U.S. Environmental Protection Agency (EPA) schätzt, dass dadurch bis zu 75 US-Dollar pro Computer und Jahr an Stromkosten eingespart werden können. Über eine einzige Management-Konsole können die IT-Mitarbeiter mit einer kommerziellen Software den Strombedarf von Netzwerk-Computern kontrollieren.
  • Ersetzen Sie stromfressende Röhren-Bildschirme und -Fernseher durch effiziente LED-Monitore.

Konsolidieren

  • Vereinen Sie mehrere Netzwerke in einer einzigen Infrastruktur. Damit verringern Sie die Anzahl an Geräten (und damit auch den Strombedarf) und Kabeln, und vermeiden nicht zuletzt auch eine Menge Elektro- und Elektronikmüll. Ein weiterer positiver Effekt: Sie erhalten auf diesem Wege ein effizientes, zentralisiertes Management.
  • Richten Sie ein Drahlosnetzwerk für eine flexiblere Arbeitsumgebung ein. Auch damit sparen Sie bei der Verkabelung und der Stromversorgung.

Kaufen Sie "Grün"

  • Bevorzugen Sie Produkte mit der Electronic Products Environmental Assessment (EPEAT)-Registrierung. Die Hersteller erklären und EPEAT überprüft regelmäßig die Konformität der registrierten Produkte mit dem IEEE 1680 Umweltschutzstandard.
  • Kaufen Sie IT-Produkte, die mehrere Funktionen in sich vereinen. Sie sind leichter zu verwalten, günstiger und benötigen weniger Strom als mehrere Einzelgeräte. Ein Beispiel: Die Funktionen sieben unterschiedlicher Geräte - Router, Firewall, VPN, Power-over-Ethernet-Switch, Wireless Acess Point, Telefon-Gateway und Sprachsystem - gibt es in einer einzigen Cisco Plattform für kleinere und mittelgroße Unternehmen.

Reduzieren Sie die Geschäftsreisen von Mitarbeitern.

  • Fördern Sie einen sicheren Fernzugriff und implementieren Sie eine VPN-basierte Lösung.
  • Nutzen Sie Videotechnologie für Trainings, Verkaufspräsentationen, eine engere Zusammenarbeit im Projekt und weitere Teamaktivitäten. So reduzieren Sie Reisezeiten und -kosten sowie Co2-Emissionen. Kann eine Verkaufspräsentation über eine Online-Konferenz ablaufen, muss ein teilnehmender Manager nicht eigens von New York nach London fliegen. Das wiederum spart 1,2 Tonnen Kohlendioxid an Flugzeugtreibstoff ein. WebEx - eine Cisco Tochtergesellschaft - bietet kleineren und mittelgroßen Unternehmen (KMUs) eine breite Palette an On-demand-Software für die Online-Zusammenarbeit an. Über den WebEx CarbonCalculator können Sie die Einsparungen bei Kosten, Zeit sowie beim Kohlendioxid-Ausstoß berechnen, die sich gegenüber einer Autofahrt oder Flugreise ergeben. Um Kohlendioxid zu sparen, können KMUs mit konvergierten IP-Netzwerken Telepräsenzanwendungen nutzen, die Audio, Video und interaktive Elemente kombinieren. Andere KMUs können WebEx-Services im Abbonnement nutzen.

Nichts wegwerfen

Elektronikmüll ist ein ernstes Problem: Er enthält viele giftige Metalle und Chemikalien, die Boden, Wasser und Luft verseuchen. Nach einem Bericht der EU-Generaldirektion für Umweltfragen produziert jeder Europäer zwischen 17 und 20 Kilo an Elektro- und Elektronikmüll (WEEE) pro Jahr. Bis vor kurzem wurden 90% davon auf Mülldeponien abgeladen, verbrannt oder ohne jegliche Aufbereitung weiterverarbeitet. In Amerika gibt es 500 Millionen ausrangierte Computer. Nach der Silicon Valley Toxics Coalition werden nur 10% davon ordentlich recycelt. Einige Lösungen:

  • Geben Sie ausrangierte Produkte an Ihren Hersteller in der EU zurück. Die EU WEEE Direktive verpflichtet die Hersteller, ihre Produkte zurückzunehmen, um sie richtig zu entsorgen oder zu recyceln. Endkunden dürfen die Produkte versandkostenfrei einsenden. Einige IT-Hersteller, die am EU-Binnenmarkt geschäftlich aktiv sind, wollen das WEEE ausweiten und fordern, das Recycling-Programm auch auf ihre Kunden außerhalb der EU auszuweiten.
  • Geben Sie anderen Elektronikmüll bei entsprechend zertifizierten Rückgabestellen ab, die gefährlichen Müll entsorgen und recyceln können. Einige von Ihnen sind gebührenpflichtig.

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