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Konvergenz im Rechenzentrum: Cisco stellt neue Lösungen für durchgängige Data Center Fabric vor

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08.04.2011

Konvergenz im Rechenzentrum: Cisco stellt neue Lösungen für durchgängige Data Center Fabric vor

  • Innovationen quer durch alle Infrastrukturbereiche ebnen den Weg zur Cloud

  • Unified Rechenzentrums Infrastruktur: extrem latenzarm und hochperformant

  • Höhere Sicherheit, mehr Transparenz, vereinfachtes Management


MÜNCHEN. Cisco kündigt neue Lösungen für seine Data Center Business Advantage Architektur an. Die Innovationen beziehen sich auf alle Infrastrukturbereiche im Rechenzentrum (RZ). Sie betreffen die Switche Nexus 5000 und 7000 sowie den neuen, extrem latenzarmen Nexus 3000 genauso wie das Cisco Unified Computing System UCS, die Storage-Switching-Plattform MDS 9500 und den Cisco Data Center Network Manager. Mit den heute angekündigten Portfolio-Erweiterungen verwirklicht Cisco konsequent sein holistisches Konzept einer übergreifenden Data Center Fabric. Der Weg dahin: nahtlose Integration zwischen Unified Fabric, Unified Computing und Unified Network Services. Dahinter steht das Ziel einer einfachen, sicheren und hochskalierbaren Universalplattform für jede Art von IT-Anwendung – Standort übergreifend bis hinein in die Cloud.

Data Center

Die Data Center Fabric ermöglicht ein durchgängiges, konvergentes Netzwerkmanagement und bringt zusätzliche Flexibilität und Agilität, wie z.B. Wire-Once. Wire Once steht für die Fähigkeit einer Infrastruktur, einen Server mit jeder Art von IP- und Speichernetzwerk auf gleiche Weise zu verbinden – Protokoll unabhängig (z.B. Ethernet, FCoE oder FC ). Wird eine virtuelle Maschine beispielsweise auf eine andere Hardware verschoben oder gar in ein anderes RZ, ist aufgrund von Wire Once keine Hardware-Änderung notwendig, wie z.B. an der Verkabelung. Die notwendige Netzwerkkonfiguration wandert dabei ebenfalls automatisch mit. Verteilte RZ-Standorte und auch Cloud-Ressourcen lassen sich künftig über ein und dieselbe Fabric verbinden. „Die heute vorgestellten Data Center Erweiterungen erlauben erstmals auch in hochgradig virtualisierten Umgebungen eine Ende-zu-Ende-Sicht auf das Netzwerk – und zwar bis hinab zu jeder einzelnen virtuellen Maschine“, sagt Patrick Schmidt, Architekturverantwortlicher Data Center und Virtualisierung Cisco DACH. Und weiter: „Die konvergente Data Center Fabric reduziert die Komplexität, optimiert die Ressourcenauslastung und verbessert die Sicherheit. Gleichzeitig sinken die Gesamtkosten der IT, und die Serviceflexibilität steigt.“

Data Center Fabric-Neuheiten im Überblick
Bei den neuen Unified Port (UP) Data Center Switches Cisco Nexus 5548 UP und 5596 UP lässt sich jeder Port wahlweise
als 1- oder 10-Gigabit-Ethernet-, FCoE- oder Fibre-Channel-Port (mit 2,4 oder 8 Gigabit) konfigurieren. Neu ist zudem der 10-Gigabit-Switch Cisco Nexus 3000: Er zeichnet sich durch minimale Latenzzeiten im Bereich einer Mikrosekunde aus und eignet sich damit insbesondre für extrem latenzempfindliche Applikationen wie zum Beispiel Trading-Systeme. Auch sein UCS-Portfolio baut Cisco zügig aus: So erleichtern die neuen Modelle B230 M2, B440 M2 und C460 M2 mit ihrem optimierten Latenzverhalten die Virtualisierung. Die genannten Systeme enthalten die neuen Intel Xeon Prozessoren mit dem Codenamen Westmere EX.

Für seine standardbasierte Fabric Extender-Technologie FEX offeriert Cisco folgende Zusatzfeatures:

  • Adapter FEX erlaubt jetzt das Splitting einer physischen Netzwerkkarte (NIC) in mehrere logische NICs. Bandbreiten lassen sich so segmentieren, I/O-Ressourcen werden besser ausgelastet.
  • VM-FEX führt die Switching Fabric bis direkt zum Server-Hypervisor. Dadurch verbessert sich einerseits die Performance, andererseits bietet der übergeordnete Nexus im Access Layer einen Single Point of Management für die erweiterte Fabric bis hin zu virtuellen Maschinen.
  • FEX-Unterstützung für Cisco Nexus 7000 erlaubt 10-Gigabit-Ethernet-Top-of-the-Rack-Lösungen mit Single Point of Management für bis zu 1.500 Ports pro Chassis.

Zuzüglich zur bereits vorhandenen FCoE-Fähigkeit von Nexus 5000 unterstützen künftig auch Nexus 7000 und die Storage Director-Plattform MDS 9500 sowohl FCoE wie auch Multi-Hop FCoE. Die Ethernet-basierte Unified Fabric vereinheitlicht das Management von IP- und Storage-Traffic folglich sowohl im Access- als auch im Core-Bereich. Mit dem Cisco Data Center Network Manager DCNM lässt sich eine Fabric mit bis zu 150.000 Ports hocheffizient verwalten, wobei das Netzwerkmanagement nahtlos mit VMware vCenter verzahnt ist. Überdies beherrscht Nexus 7000 nun auch LISP, das Location ID Separation Protocol. LISP ist eine von Cisco entwickelte neuartige IP-Routing-Architektur, die die Mobilität von Workloads und Applikationen ermöglicht und damit den Weg in die Cloud ebnet.

Darüber hinaus gibt Cisco neue Lösungen bekannt für Catalyst 6500er Core Switches. Dazu zählt zum Beispiel das neue Application Control Engine Modul ACE30, welches durch dynamische Lastverteilung die Performance mehr als verdoppelt. Zudem erlaubt das neue Ethernet-Services-Modul ES40 für Catalyst 6500 eine hochperformante Zusammenschaltung mehrerer Rechenzentren zu einem RZ-Verbund – und ebnet damit den Weg zum Aufbau von Private und Hybride Clouds. Zur Integration zusätzlicher Security-Funktionen in die Catalyst 6500er Switches bietet Cisco außerdem ein neues ASA-Modul. Gleichfalls auf höhere Sicherheit für Speicherdaten auf Disks oder Tapes – zielt die neue MDS 9000 Storage Media Encryption Fabric.


Über Cisco:

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 40 Milliarden US-Dollar Umsatz (11. August 2010) weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco International Ltd. geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems, Inc.

Cisco, Cisco Systems und das Cisco Systems-Logo sind eingetragene Marken oder Kennzeichen von Cisco Systems, Inc. und/oder deren verbundenen Unternehmen in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen in diesem Dokument enthaltenen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die Verwendung des Worts "Partner" bedeutet nicht, dass eine Partnerschaft oder Gesellschaft zwischen Cisco und dem jeweils anderen Unternehmen besteht. Dieses Dokument ist eine Veröffentlichung von Cisco.

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