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18.10.2010

Globale Breitbandqualität seit 2009 um 24 Prozent gestiegen


  • Broadband Quality Study 2010: 14 von 72 Ländern, darunter auch Deutschland, sind bereit für Internetanwendungen der Zukunft

  • durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit in Deutschland seit 2008 mehr als verdoppelt

  • Studie verdeutlicht Einfluss von Breitbandqualität auf wirtschaftliche Wachstumspotenziale


MÜNCHEN. Verfügbarkeit und Datengeschwindigkeit von Breitbandnetzwerken sind im letzten Jahr weltweit rasant gestiegen. Dies zeigt die von Cisco beauftragte Untersuchung „Broadband Quality Study 2010“, die unter Federführung der University of Oxford seit 2008 jährlich durchgeführt wird. Spitzenreiter ist aktuell Südkorea mit einem durchschnittlichen Download-Durchsatz von 33,5 Megabit pro Sekunde (Mbps),  einer Upload-Geschwindigkeit von 17 Mbps und hundertprozentiger Haushaltsanschlussquote. Hierzulande liegen die Durchschnittswerte für Down- und Uploads bei 11,63 beziehungsweise 1,28 Mbps. Die Anschlussquote deutscher Haushalte stieg im vergangenen Jahr auf 66 Prozent – ein Plus von fünf Prozent gegenüber 2009. Im internationalen Ranking  rangiert die Bundesrepublik derzeit auf der 18. Position. Die Schweiz konnte ihren 5. Platz aus dem Vorjahr behaupten. Die Down- und Upload-Geschwindigkeit weichen zwar nur geringfügig von dem deutschen Werten ab, doch ist die Haushaltsanschlussquote mit 96 Prozent deutlich höher als in der Bundesrepublik.

Studien-Highlights im Überblick
Weltweit ist die Downloadgeschwindigkeit in den vergangenen drei Jahren um 49 Prozent auf durchschnittlich 5,92 Mbps gestiegen. Der Zuwachs beim Upload-Durchsatz lag sogar bei 69 Prozent. Insgesamt stieg die globale Breitbandqualität (in die unter anderem auch Messungen von Latenzen, also störenden Signalverzögerungen einflossen) seit 2008 um 48 Prozent.

48 von 72 untersuchten Ländern – zehn mehr als 2009 – erfüllen die Voraussetzungen für alle wichtigen Services im heutigen Internet. Dazu zählen neben Basisanwendungen wie Email und Web vor allem Social Networking, Video-Streaming (Low Definition) sowie Basisvideokonferenzen. 14 Länder sind demgegenüber schon heute bereit für multimediale Interanwendungen von morgen: für HD-Internet-TV, Rich-Media-Kommunikation sowie Consumer-Telepräsenz. Diese Dienste werden laut Studie innerhalb der nächsten fünf Jahre zum Mainstream gehören. Bei den genannten Ländern handelt es sich um: Südkorea, Japan, Lettland, Schweden, Bulgarien, Finnland, Rumänien, Litauen, Niederlande, Hong Kong, Deutschland, Portugal, Dänemark und Island.

Schweden und Dänemark sind neben den Vereinigten Staaten und Spanien zudem führend bei der mobilen Breitbandvernetzung. Die durchschnittlichen Latenzwerte (ein Haupthemmnis für mobile Multimediaanwendungen) haben sich im vergangenen Jahr nahezu halbiert – sie sanken im weltweiten Durchschnitt von 1.313 auf 0,742 Millisekunden. Gleichwohl gibt es regional erhebliche Unterschiede; auch liegt die mobile Breitbandqualität noch weit unter den kabelgebundenen Netzanschlüssen. Zwar sind vier Prozent der mobilen User mit 7 Mbps Download- und 1,7 Mbps Upload-Durchsatz bereit für Internetanwendungen von morgen – doch nur bei 30 Prozent überschreitet die Downloadgeschwindigkeit die 1-Mbps-Grenze, die als Schwellwert für heutige Internetanwendungen gilt.

Ein weiteres wichtiges Studienergebnis: Die Breitbandqualität steht in enger Korrelation zu wichtigen volkswirtschaftlichen Indikatoren eines Landes – Stichwort: Wissensökonomie. Um den Einfluss auf die verschiedenen sozio-ökonomischen Faktoren zu beschreiben, stützt sich die Studie auf Kriterien des World Economic Forum und leitet daraus entsprechende Score-Werte ab. Südkorea – Nummer 1 im diesjährigen Breitbandranking – führt beispielsweise mit 157 Score-Punkten bei den innovationsgetriebenen Effekten. Demgegenüber liegt Bulgarien mit 71 Punkten bei effizienzgetriebenen Resultaten vorn. Insgesamt belegen die Auswertungsergebnisse von etwa 40 verschiedenen Faktoren, dass die Breitbandqualität ein direkter Treiber für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft ist.

„Das Ziel der Broadband Quality Study ist es, den Zusammenhang zwischen verlässlicher Netzwerkqualität und Innovationseffekten in Wirtschaft und Gesellschaft herauszuarbeiten“, kommentiert Fernando Gil de Bernabé, Senior Director bei Cisco. „Deutlich wird dabei auch, welche wichtige strategische Rolle Netzwerkinvestitionen heute für Service Provider, Länder und Kommunen spielen. Klare Fakten zur Korrelation zwischen Breitbandqualität und sozio-ökonomischen Entwicklungen helfen Cisco bei Gesprächen mit Regierungen und politisch Verantwortlichen in aller Welt. Die Studie zeigt, dass Breitbandqualität ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal für Provider, Städte und Regionen sein kann, wenn es um Attraktivität für Investoren und die wirtschaftliche Weiterentwicklung geht.“

Methodik der „Broadband Quality Study 2010“
Die von Cisco beauftragte Untersuchung wurde von einem gemeinsamen MBA-Studenten-Team der Saïd Business School an der University of Oxford und dem Bereich Angewandte Wirtschaftswissenschaft der University of Oviedo durchgeführt. Als Datenbasis dienten rund 40 Millionen Breitbandqualitätstests auf speedtest.net, die sich auf 72 Länder rund um den Globus erstreckten. Der Qualitätswert setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen wie Download- und Upload-Durchsatz, aber auch Latenzen im Netzwerk. Der resultierende Wert spiegelt die Fähigkeit wider, am jeweiligen Netzanschluss hochwertige Internetdienste zu nutzen – zum Beispiel Video- oder Telepräsenz-Kommunikation. Das Länder-Ranking ergibt sich schließlich durch Kombination der ermittelten Leistungskennzahlen mit der Anschlussquote im jeweiligen Land. Die Messung der mobilen Netzwerkqualität ist seit vorigem Jahr Bestandteil der Studie; zurzeit sind 68 Länder erfasst.

Die Untersuchungsergebnisse sowie kostenlose Tools zur landes- und städteindividuellen Aufbereitung stehen unter http://newsroom.cisco.com/dlls/2010/prod_101710.html zum Download zur Verfügung.

Broadband Leadership by countries
Broadband quality ranking by economic development
Impact of broadband on socio economic factors
Broadband quality explained

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