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09.06.2010

Open-Source-Integration macht’s möglich: Cisco TelePresence mit immer mehr Endgeräten und Lösungen von Drittanbietern interoperabel


  • Mit Cisco TelePresence Commercial Express wird High-End-Collaboration für den Mittelstand erschwinglich

  • Jeder sieht jeden: TelePresence-Teilnahme mit Mac, PC oder mobilem Endgerät

  • Paketverluste ausgetrickst: HD-Videoqualität auch bei nicht-optimaler Netzwerkanbindung


MÜNCHEN. Nur wenige Wochen nach Abschluss der Tandberg-Übernahme sorgt Cisco jetzt für nahtlose Interoperabilität zwischen TelePresence-Systemen von Cisco beziehungsweise Tandberg und einem breiten Spektrum unterschiedlich dimensionierter  Telepräsenz- und Video-Lösungen anderer Hersteller. Grundlage ist das TelePresence Interoperability Protocol (TIP) – ein Open-Source-Interface, das Meetings zwischen Multi-Screen-Systemen verschiedener Anbieter ermöglicht. Verbessert hat Cisco zudem die Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Video-Collaboration in Netzwerkumgebungen, die dafür ursprünglich nicht ausgelegt sind. Speziell für den Mittelstand steht künftig Cisco TelePresence Commercial Express zur Verfügung. Das preiswerte Kompaktsystem vereint erstmals unterschiedliche Infrastrukturbausteine in ein und demselben Gerät.

„Firmen jeder Ausrichtung und Größe erwarten zu Recht von TelePresence mehr Produktivität und Flexibilität, beschleunigte Entscheidungsprozesse und damit Vorteile im internationalen Wettbewerb", kommentiert Carsten Heidbrink, Architekturverantwortlicher Collaboration DACH. „Mit unseren neuen Interoperabilitätslösungen, die dem Kunden die Möglichkeit bietet, TelePresence in seine bestehende Videoinfrastruktur zu integrieren, verschaffen wir einem breiteren Nutzerkreis Zugang zu hochkarätiger Video-Collaboration der nächsten Generation. Dabei ist hervorzuheben, dass durch die neue Preisgestaltung, TelePresence auch für den Mittelstand erschwinglich ist. TelePresence, so unser Ziel, wird in Zukunft überall und jederzeit für jeden verfügbar sein."

TelePresence-Neuheiten im Überblick

  • Breite Interoperabilität: Cisco’s Tandberg TelePresence Server unterstützt ab Juli 2010 das Open-Source-Protokoll TIP. Die Serverlösung kann sowohl als Blade (MSE 8000) wie auch als Stand-Alone-Gerät (TS 7010) eingesetzt werden. Beide Varianten erlauben problemlos Telepräsenzkonferenzen mit TIP-fähiger Multi-Screen-Technik anderer Hersteller. Neue Software-Releases für die TelePresence-Bladeserver MSE 8710 und 8510 verdreifachen zudem die Meeting-Kapazität auf 48 Bildschirme bei Multi-Screen- beziehungsweise 60 bei Single-Screen-Meetings.
  • HD-Videoqualität für Mac-User: Die Desktop-Lösung Movi von Tandberg unterstützt ab sofort auch Mac-Clients. Damit vereinfacht sich Video-Collaboration insbesondere in gemischten PC- und Mac-Umgebungen, wie sie etwa für den Bildungssektor typisch sind. Sowohl PC- als auch Mac-User profitieren von zusätzlichen Movi-Feature. Dazu zählt unter anderem eine flexible Kamera-Fernsteuerung – hilfreich zum Beispiel für telemedizinische Anwendungen. Die Technologie ClearPath verringert dabei den Einfluss von Paketverlusten und verbessert somit die Videoqualität selbst bei mangelhafter Netzwerkanbindung. ClearPath wird künftig auch in andere Cisco TelePresence-Lösungen integriert.
  • Für Mittelständler maßgeschneidert: Cisco TelePresence Commercial Express kombiniert erstmals drei Infrastrukturkomponenten in einer VMware-basierten Appliance, nämlich den TelePresence Server, einen TelePresence Multipunkt-Switch sowie den Cisco TelePresence Recording Server. Dank günstiger Preis- und Lizenzmodelle können damit auch kleinere Firmen von Telepräsenz-Vorteilen profitieren.

Nicht zuletzt vereinfacht ein neues „inTouch“-Interface die Nutzung von Cisco TelePresence. Wie leicht und intuitiv sich damit ein Meeting über unterschiedliche Systeme und Endgeräte hinweg managen lässt, veranschaulicht folgendes Video unter:
http://www.youtube.com/v/XCQ5uPYIY78&hl=en_US&fs=1&.


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