04. April 2006

Neue Spezifikation für Hochgeschwindigkeits-Chip-Verbindungen von Cortina Systems und Cisco


Serielle Technologie liefert 100+ GBit/s Inter-Chip-Bandbreite


MÜNCHEN. Cortina Systems und Cisco stellen mit der Protokoll-Spezifikation Interlaken eine neue Technologie für die Hochgeschwindigkeitsübertragung von Datenpaketen zwischen Chips vor. Cortina und Cisco entwickelten die neue Spezifikation gemeinsam und teilen sich die Rechte. Interlaken beseitigt die Kosten- und Performancebarrieren bestehender Verbindungsstandards, indem die Vorteile serieller Technologie genutzt werden, um leistungsfähigere Netzwerkkomponenten zu bauen.


„Das Design von Netzwerkkomponenten hat eine Grenze erreicht, da Chip-zu-Chip-Schnittstellen auf der Datenebene ein Faktor sind, der die Dichte und Bandbreite des Equipments begrenzt“, sagt Mark Gustlin von der Service Provider Routing Technology Group bei Cisco Systems. „Interlaken nutzt die neueste serielle 6 Gbit/s-Technologie in konfigurierbaren Erweiterungen. Dadurch können Designer Schnittstellen entwickeln, die für heutige 20-40 Gbit/s-Anwendungen ebenso geeignet sind wie für die 100+ Gbit/s-Systeme von morgen. Die Effizienz dieses Ansatzes beseitigt die Schnittstelle als Barriere zu hochdichten Chips und Systemen.“


Interlaken baut auf der logischen Struktur der in Netzwerkkomponenten weit verbreiteten Technologie SPI4.2 (System Packet Interface Level 4) auf. Die neue Spezifikation bewahrt die Funktionen von SPI4.2 mit einer Vielzahl logischer Kanäle und Rückstau-Information, während sie gleichzeitig die Bandbreitenbegrenzung beseitigt und die Pin-Count-Kosten senkt. Die 90-prozentige Chip-zu-Chip Signalspur-Verbesserung erhöht die Performance und senkt Design-Kosten für Baugruppen und Chips.


„In Gegensatz zu bisherigen Schnittstellen arbeitet Interlaken mit jeder Anzahl von seriellen Spuren. Designer können daher die Implementierung auf die spezifischen Bandbreitenanforderungen zuschneiden“, sagt Jim McKeon, Produktmanager bei Cortina Systems. „Darüber hinaus nutzt Interlaken einen sehr effizienten Kodierungsmechanismus mit sehr viel weniger Overhead als XAUI 8B/10B. Gleichzeitig hält die neue Spezifikation die DC-Balance, die Übergangsdichte und die Spurzuordnung.“


Die Interlaken-Spezifikation ist für interessierte Organisationen, die Router und Switches mit Gigabit-Geschwindigkeit entwickeln, lizenzfrei zu erhalten. Mehr Informationen sind bei Cortina Systems unter interlaken@cortina-systems.com oder bei Cisco unter interlaken@external.cisco.com erhältlich.


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