03. November 2005

Cisco bietet neue IP-Lösungen zur organisationsübergreifenden Kopplung von Funk- und Sprachfestnetzen für eine effizientere Kommunikation


Cisco IP Interoperability and Collaboration Systems (IPICS) verbindet Funksyteme mit IP-basierten Kommunikationslösungen

MÜNCHEN. Cisco Systems hat eine neue Technologie entwickelt, die die einfache Integration von analogen und digitalen Funklösungen mit anderen Kommunikationsgeräten für die Daten-, Sprach- und Videokommunikation ermöglicht. Ziel ist es, die Zusammenarbeit - zum Beispiel beim Notfallmanagement - über kabelgebundene und drahtlose Netze hinweg zu verbessern. Cisco Systems hat die neuen Integrationsfähigkeiten jetzt unter dem Namen Cisco Internet Protocol (based) Interoperability and Collaboration Systems (IPICS) zusammengefasst.

Cisco Systems hat für Cisco IPICS einen neuen Systemansatz entwickelt, der zu effizienteren und besser fundierten Entscheidungsprozessen im Sicherheits- und Notfallmanagement führt. Zur Zielgruppe von Cisco IPICS gehören neben Großunternehmen, Handelsketten, Verkehrs- und Finanzdienstleistern vor allem auch staatliche Stellen, die mit dem Schutz der öffentlichen Sicherheit (z.B. Polizei, Feuerwehr, Krankenhauswesen, Grenzschutz) beauftragt sind.

Cisco IPICS setzt sich aus folgenden Kernbausteinen zusammen:

  • Cisco IPICS Server Hardware
  • Cisco IPICS Server Software
  • Cisco IPICS Push-to-Talk Management Center (PMC) Application und
  • Cisco IPICS Voice over IP XML Services

Interoperabilität

Viele Organisationen sind in ihrem Alltag stark von Funkkommunikation abhängig. Meist werden diese Funklösungen aber isoliert von anderen drahtlosen Sprachnetzwerken betrieben. Mit Cisco IPICS sind künftig sowohl standardisierte als auch proprietäre Push-to-Talk-Systeme interoperabel - nicht nur untereinander, sondern auch mit analogen Endgeräten, kabelgebundenen und drahtlosen IP-Telefonen, GSM-Handys, PDAs sowie mit Laptops im Wireless LAN.

"Mit mehr als 5.000 Lkw-Transaktionen pro Tag sind wir der größte Containerterminal-Betreiber im New Yorker Hafen. Für uns ist integrierte Sprach- und Datenkommunikation absolut geschäftskritisch, denn sie muss auch die Kranführer, Außendiensttechniker und Dispatcher überall auf unserem rund 1,8 Millionen Quadratmeter großen Areal erreichen", sagt Steven Rummel, Vice President of Information Technology von Maher Terminals am Port Elisabeth, New Jersey. "Cisco IPICS kann sehr schnell eingesetzt werden, um unsere höchsten und organisations-übergreifenden Kommunikationsanforderungen zu erfüllen."

IP ist die Zukunft aller Kommunikationsysteme

Die Effektivität der Kommunikation ist eine kritische Größe, sowohl für reguläre Geschäftsprozesse als auch in Notfallsituationen. Es ist daher von Vorteil, Unternehmensressourcen zu virtualisieren und die Entscheidungsprozesse auf definierte Parameter wie Zeit, Nutzerrollen und Verantwortlichkeiten zu gründen. Beispielsweise können Handelsunternehmen all ihre Vertriebs-, Inventur-, Bestell- und Lieferprozesse mit Cisco IPICS integrieren und damit ihren Kunden einen besseren Service bieten. Ein anderes Beispiel sind Kliniken, die mit Cisco IPICS Krankentransportdienste anbinden oder Ärzten und Schwestern innovative Benachrichtigungssysteme zur Verfügung stellen können.

"Cisco sieht im Internetprotokoll IP die Zukunft aller Kommunikationssysteme", sagt Charles Giancarlo, Chief Development Officer bei Cisco Systems. "Cisco IPICS hat das Potenzial zur universellen Kommunikationsplattform für integrierte, äußerst wirtschaftliche und überall verfügbare Funklösungen zu werden. Damit lassen sich Informationsflüsse unabhängig vom Typ der jeweiligen Informationen flexibel managen. Organisationsübergreifende Zusammenarbeit wird dadurch über jede Art von Netzwerk möglich - was letztlich die Effektivität und Effizienz aller davon betroffenen Prozesse entscheidend verbessert."

Kosten begrenzen, Reichweite erhöhen

Die heute existierenden Push-to-Talk-Systeme repräsentieren erhebliche Investitionswerte. Cisco IPICS dehnt die Reichweite dieser Lösungen auf andere Kommunikationsplattformen aus - ohne dass dafür vorhandenes Equipment abgeschafft, ersetzt oder irgendwie verändert werden müsste. Damit setzt Cisco IPICS die Geschichte vom Zusammenwachsen vormals isolierter Netzwerkstrukturen fort und markiert zugleich den aktuellen Stand der Evolution des Internetprotokolls IP.

"Als die dreizehntgrößte Stadt der Vereinigten Staaten ist es für uns von essentieller Bedeutung, ein zuverlässiges Kommunikationssystem für die öffentliche Sicherheit und für Notfallsituationen zu haben", sagt Honolulus Bürgermeister Mufi Hannemann. "Wir sind sehr froh, bereits in einer frühen Testphase von der Cisco IPICS-Technologie zu profitieren und dadurch Interoperabilitätsprobleme in den Griff zu bekommen, ohne bestehende Abläufe oder unsere vorhandene IP-Infrastruktur zu verändern."

Um ein derart hohes Maß an Interoperabilität zu erreichen, müssen verschiedene Push-to-Talk-Technologien und -Services wie etwa der Sprint Nextel Walkie-Talkie Service auf Basis des existierenden Funksystems mit LMR (Land Mobile Radio) nahtlos integriert werden. "Öffentliche Auftraggeber benötigen die hochsicheren und zuverlässigen Lösungen von Sprint Nextel besonders dann, wenn die Kommunikation zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit traditionelle Grenzen überschreiten muss", sagt Chris Hacket, Vice President of Public Programs bei Sprint Nextel. "Durch höhere Interoperabilität zwischen Systemen für die Daten-, Sprach-, Videokommunikation sowie zur Einbindung von Instant Messaging und geografischen Standortinformationen hilft uns Cisco IPICS, unseren Kunden aus dem öffentlichen Sektor weit flexiblere Lösungen als bisher anzubieten - und dabei zugleich dem Investitionsschutz in vollem Umfang Rechnung zu tragen."

Evolution des Intelligent Information Network (IIN)

Im Jahr 2003 formulierte Cisco Systems seine Vision von der Entwicklung eines Intelligent Information Network (IIN) über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Phase 1 galt der Integration von Sprache, Video und Daten in einem gemeinsamen Netzwerk. Phase 2 baut darauf auf und führt die Netzwerkvirtualisierung ein, sodass nun auch Server- und Speicherkapazitäten und sogar Überwachungssysteme über die universelle Netzinfrastruktur betrieben werden können. Jetzt markiert Cisco IPICS den Beginn von Phase 3, in welcher intelligente, applikationsbasierte Netwerklösungen völlig neue Kommunikationsformen und -modelle entstehen lassen.

Verfügbarkeit

Die Kernkomponenten der Cisco IPICS Technologie sind ab sofort für ausgewählte Kunden in den Vereinigten Staaten verfügbar. Sie sollen innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate weltweit zur Verfügung stehen, inklusive Support durch die Cisco Advanced Services.


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Über Cisco:

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