16. April 2004
Öffentlicher Sektor in Deutschland: Effizienz mit IT steigern
Studie zeigt zudem, dass deutsche öffentliche Institutionen im europäischen Vergleich höheren Wert auf Kostensenkungs-potenzial von IT legen
MÜNCHEN. Mit Net Impact 2004 stellt Cisco Systems die Ergebnisse einer Studie vor, die die Auswirkungen der Integration von Internetanwendungen, fortschrittlichen Netzwerktechnologien und Geschäftsprozessen im öffentlichen Sektor in Europa untersucht hat. 78 Prozent der deutschen Organisationen gaben an, durch Informationstechnologien (IT) die Effizienz steigern und interne Prozesse beschleunigen zu wollen. Mit 75 Prozent stellt die Kostensenkung ein weiteres wichtiges Ziel dar und wird im europäischen Vergleich stärker betont. Nur 65 Prozent der Befragten sehen IT als Möglichkeit, die Zufriedenheit der Bürger zu erhöhen. Die Befragung zeigt weiter beispielhaft, wie Institutionen auf die Anforderungen des E-Government beziehungsweise E-Health reagieren und welche Wirkung der Einsatz der neuen Lösungen auf sie hat. Im Auftrag von Cisco wurden durch das Marktforschungsunternehmen Momentum Research Group rund 1.400 IT- und Unternehmensentscheider im öffentlichen Sektor in acht* europäischen Ländern befragt, darunter 200 in Deutschland.
Online-Dienste für Bürger sparen Kosten
Im Rahmen der Studie werden Online-Dienste für Bürger als Faktoren zur Senkung der Kosten ausgemacht. Steigt die Anzahl der Prozesse die über das Internet abgewickelt werden beziehungsweise der Nutzer von Online-Services, können über zehn Prozent der jährlichen Betriebskosten eingespart werden. Gleichzeitig steigt die Zufriedenheit der Zielgruppe um mehr als 20 Prozent.
Öffentlicher Dienst in Deutschland mit den meisten Mitarbeitern online
Deutsche Organisationen im öffentlichen Sektor sind im europäischen Vergleich führend bei der Bereitstellung von Netzwerk-Services und Anwendungen für ihre Mitarbeiter. 70 Prozent der Befragten gaben an, dass über 60 Prozent ihrer Angestellten Zugang zu Anwendungen haben. Zudem liegen sie überdurchschnittlich bei der Integration mit anderen externen und internen Services. Allerdings nutzen nur 28 Prozent umfassende Sicherheitsfunktionen wie Firewalls, Virus Scanning und automatische Intrusion Detection. Hier fällt Deutschland im europäischen Vergleich ab. Der Wert liegt bei 45 Prozent. Mit Blick auf die Zukunft ergab die Studie indes, dass deutsche Organisationen diesen Rückstand aufholen wollen und ihre Ausgaben in den nächsten 12 Monaten auf Netzwerksicherheit fokussieren werden.
Weitere Ergebnisse
Insgesamt ergab Net Impact, dass Organisationen drei bis sieben mal produktiver sind, als andere, wenn:
- mehr als das Minimum in Netzwerkfunktionalität investiert wurde, um die nötigen Anwendungen zu unterstützen. Beispiele sind Storage Area Networks, umfassende Sicherheitsfunktionen oder intelligentes Datenverkehrsmanagement.
- Organisationen ihre Geschäftsprozesse verändert haben, bevor neue Anwendungen zur Steigerung der Effizienz implementiert wurden.
- Geschäftsprozesse durch Internetanwendungen automatisiert und mit anderen Service-Funktionen verbunden wurden.
- Sicher gestellt wurde, dass bei der Optimierung der Prozesse ein Fokus auf kulturelle Eigenheiten der Organisation und Bürger-Service gelegt wurde.
- Messinstrumente eingerichtet wurden, die die Performance des Systems dokumentieren können.
* Befragte Länder: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Schweden und Spanien.
Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie bei Fink & Fuchs PR, Stefanie Wegner, stefanie.wegner@ffpr.de
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Über Cisco Systems:
Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 18,9 Milliarden US-Dollar Umsatz (26. Juli 2003) weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems, Inc.

