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März 2010 | IT-Pod
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IPv6 kommt schneller als gedacht - und bringt neue, sichere Internet-Anwendungen mit!
Bis spätestens 2011 - schätzen Experten - werden uns die Internet-Adressen unter "IPv4"ausgehen. Mobile Endgeräte und neue Anwendungen wie Car-to-Car-Kommunikation und Internet-Fernsehen sorgen für einen steigenden Bedarf an zusätzlichen Adressen. Das Nachfolge-Protokoll IPv6 soll Unternehmen und Anwendern die unvorstellbare Menge von 340 Sextillionen IP-Adressen zur Verfügung stellen und diese neuen Anwendungen erst umfassend möglich machen. Gleichzeitig werden diese Anwendungen durch die standardmäßige Verschlüsselung der Datenübertragung sicherer.
"Wir müssen ein wenig aufs Tempo drücken, um den Anschluss im internationalen Wettbewerb nicht zu verlieren", sagt Prof. Dr. Christoph Meinel vom Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam und Vorsitzender des deutschen IPv6-Rates. Gemeinsam mit Axel Föry von Cisco und Moderator Wolfgang Rudolph diskutiert Prof. Dr. Meinel die Notwendigkeit einer baldigen Migration auf IPv6, die Chancen, die das erweiterte Internet-Protokoll bietet und wie sich Unternehmen, Provider und Nutzer heute schon vorbereiten können.



