September 2009 | Digitales Wissen

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Mini-Glossar zum Thema Breitband

A, B, C

ADSL
Assymetric Digital Subscriber Line, Technik von DSL für Breitbandverbindungen über das Telefonnetz. ADSL ist in Deutschland am weitesten verbreitet, Downstream hat eine höhere Bandbreite als der Upstream

ATM
Asynchronous Transfer Mode

Bandbreite
Definition der Größe bzw. Übertragungskapazität eines Übertragungskanals (z.B. Kabel). Bezeichnet die Differenz zwischen der niedrigstmöglichen und höchstmöglichen Frequenz auf einem Übertragungskanal

BB-RAR
Broadband Remote Access Router

BBAE
Breitbandanschlusseinheit

Breitbandkabel
Daten können über Fernsehkabel in zwei Richtungen übertragen werden (neben TV auch Internet und Telefonie)

D, E, F

DDoS
Distributed Denial of Service

Digital Video Broadcasting (DVB)
Digitaler Fernsehrundfunk, bezeichnet standardisiertes Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten (Radio, TV,..)

DSL
Digital Subscriber Line, "Digitale Anschlussleitung", Daten über Telefonanschluss (Kupferleitungen) übertragen

DSLAM
Digital Subscriber Line Access Multiplexer, Teil der DSL-Infrastruktur über den die Internetverbindung des Endkunden realisiert wird

FTTB
Fibre To The Basement - Glasfaserstrecke, die bis zum Haus geht

FTTC
Fibre To The Curb -Glasfaserstrecke, endet am Bürgersteig

FTTH
Fiber To The Home - Glasfaserstrecke, endet an der "Steckdose" im Haus

G, H, I

Glasfaserkabel
Lichtwellenleiter (LWL), bieten eine hohe Bandbreite über große Entfernungen, unempfinglich gegenüber Störungen (elektromagnetisch). Einsatzgebiet unter anderem: Telefonnetz, Hochgeschwindigkeits-Netz, Kabel-TV

HDSL
"High bit-rate Digital Subscriber Line", DSL-Technologie, ermöglicht Geschwindigkeiten (Upstream und Downstream) von bis zu 1,5 Megabits in beide Richtungen

HSDPA
High Speed Downlink Packet Access, verbessertes UMTS-übertragungsverfahren, mehreren Mbit/s Datenrate möglich

HSUPA
High Speed Uplink Packet Access, Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS

ISDN
Integrated Services Digital Network, paralleles surfen und telefonieren, Maximale Geschwindigkeit: 128 kbit/s

J, K, L

Kbit/s, Mbit/s
Kilobits per second, Megabits per second

Letzte Meile
Letzter Abschnitt des Netzes bis zum Endkunden (von Kabelverteiler/Ortsvermittlungsstelle/Hauptverteiler bis zum Endgerät)

LNS
L2TP network server

M, N, O

Mbit/s
Übertragung von 1.000.000 Bit in einer Sekunde

Outdoor-DSLAM
Im Freien stehender DSLAM

P, Q, R

PCMCIA
Die 1990 gegründete "Personal Computer Memory Card International Association" ist Namensgeber eines Standards für Erweiterungskarten mobiler Computer.

Point-to-Point Protocol (PPP)
Punkt-zu-Punkt-Protokoll (PPP), Protokoll zum Verbindungsaufbau über Wählleitungen (zB Modem, ISDN). Ermöglicht Übertragung verschiedener Netzwerkprotokolle (z.B. IP,...).

Powerline
Internetzugang über Stromkabel

Proxy-Server
Proxy ist eine Server-Software, die zwischen ISP und Client/Internet und Intranet geschaltet ist. Über einen Proxy-Server lassen sich Verbindung zu Rechner ausserhalb des Netzwerkes aufbauen, ohne Informationen über den ursprünglichen Initiator der Verbindung zu übermitteln.

Rate Adaptive Mode (RAM)
DSL-Anschluß im RAM-Modus, schöpft die maximal mögliche Geschwindigkeit aus. Datenrate wird ohne Einsatz von RAM technisch limitiert.

Richtfunk
Daten werden per Funkwellen zwischen zwei festen Punkten übertragen und eignet sich an entlegenen Orten für eine Breitbandversorgung.

S, T, U

Satelliten-Breitband
Kabelloser Internetnutzung per Satellit, Upstream erfolgt per Telefonleitung oder bei bidirektionalen Verbindungen über Satelliten.

SDSL
Synchrones DSL, Datenübertragung ist bei Up- und Download gleich schnell.

Streaming
Eine Technologie, die kontinuierliche Datenströme zwischen Rechnern in einem Netzwerk ermöglicht um das Abspielen von Audio- oder Video-Daten in Echtzeit, Media-Dateien können so schon während des Downloads abgespielt werden, ohne dass sie vorher lokal zwischengespeichert werden müssen (Beispielsweise bei Internet-Radio oder Live-Streaming von Events)

Tripleplay
Telefon, Internet und TV von einem Anbieter

UMTS
Universal Mobile Telecommunications System, Mobilfunkstandard mit Datenübertragungsraten von wenigen Mbit/s

Uniform Ressource Locator
URL, einheitliche Adressierungs-Struktur zur eindeutigen Identifizierung verschiedener Ressourcen im Internet. Aufbau: genutztes Protokoll (z.B. http), eingesetzter Dienst (z.B. www), Domainname (z.B. meinefirma.de), weitere Verzeichnis-Namen (z.B. meinefirma.de/start)

Upstream
Datenübertragung vom Endkunden ins Internet

V, W, X, Y, Z

VDSL
Very high-rate Digital Subscriber Line: Weiterentwicklung von DSL mit bis zu 75 Mbit/s

Video-On-Demand
"Video auf Abruf": Digitale Videos werden über das Internet geladen, Breitbandanschluss mit mehreren Mbit/s benötigt

Voice over IP
VoIP / IP-Telefonie bezeichnet das Telefonieren über ein Netzwerk auf Basis des Internet Protocol (IP). Sprache wird dabei nicht über eine geschaltete Verbindung (leitungsvermittelt) über ein Telefonnetz übertragen sondern paketorientiert über das TCP/IP-Protokoll in einem Netzwerk.

WAN
Wide Area Network, ein meist über serielle Verbindungen und große Entfernung arbeitendes Netzwerk. WANs verbinden beispielsweise mehrere LANs

WiMAX
Worldwide Interoperability for Microwave Access, Funktechnik für Breitbandverbindungen

WLAN
Wireless LAN

WLL
Wireless Local Loop

XDSL
Oberbegriff für verschiedenen DSL-Varianten (ADSL, BDSL, HDSL,VDSL)