Unternehmen schaffen auf Langlebigkeit ausgelegte Netzwerke
Eine sichere, zuverlässige Netzwerkinfrastruktur ist unerlässlich für Wachstum, Betriebseffizienz und gute Kommunikation mit Kunden und Partnern.
Als Ray Dillon im Dezember 2003 seine neue Stelle bei Summit Fire Protection antrat, verwendete das in Minnesota ansässige Brandschutztechnik-Unternehmen eine - wie er es großzügig bezeichnete - "interessante Mischung" aus Kabeln, Hardware und Geräten, über die die 250 Mitarbeiter des Unternehmens an fünf Standorten im Mittleren Westen der USA miteinander verbunden waren.
Summit war sehr schnell gewachsen und hatte mehrere Betriebssysteme sowie Hubs, Switches und andere Netzwerkkomponenten verschiedener Hersteller und unterschiedlichster Qualität sowie mehrere verschiedene Netzwerk-Verbindungstechnologien angesammelt. Die wachsende Beanspruchung des Unternehmensnetzes veranlasste das sechs Jahre alte Unternehmen jedoch, seine zusammengestückelte Netzwerktechnik zu ersetzen.
John Adler, Systems Consultant bei Convergent Solutions Group, einem Cisco Premier Certified Partner, arbeitete zusammen mit Summit eine auf der Technologie von Cisco Systems basierende Netzwerkimplementierung aus. Das Netzwerk bietet Konsistenz, ist den gegenwärtigen geschäftlichen Herausforderungen gewachsen und kann erweitert werden, um auch künftigen geschäftlichen und technologischen Anforderungen gerecht zu werden.
Abdeckung der grundlegenden Anforderungen
In ihrer einfachsten Form besteht die Network Foundation-Strategie aus mehreren Schlüsselkomponenten, vornehmlich Routern und Switches (DE) Aber zusätzliche Flexibilität und Sicherheit sind durch Wireless Access Points und weitere, spezialisierte Geräte wie Adaptive Security Appliances gegeben:
- Switches und Router haben sich ständig weiterentwickelt, und eine Differenzierung mag nicht immer leicht erscheinen, aber ein grundsätzlicher Unterschied bleibt bestehen: Switches werden in einem Lokalnetz (LAN) verwendet, während Router in einem Weitbereichsnetz (WAN) zum Einsatz kommen.
- Durch Wireless Access Points wird es möglich, Computer und andere Geräte wie IP-Handys (Internet Protocol) drahtlos in das Netzwerk einzubinden oder Breitbandkonnektivität gemeinsam zu nutzen.
- Adaptive Security Appliances schützen das Netzwerk vor Bedrohungen und bieten Anwendungsschutz, Netzwerk-Kontrolle und –Eindämmung sowie sichere Konnektivitätstechnologien.
Unternehmen, die eine solide Network Foundation implementiert haben, können neue Technologien wie Webcasting, Voice over IP (VoIP), Streaming Video und Wireless hinzufügen, um den Anforderungen ihrer Kunden zu entsprechen oder Wachstumsprobleme zu lösen. Die Vorteile einer Network Foundation steigen exponentiell an, wenn sich die Anzahl der Nutzer vergrößert:
Förderung der Zusammenarbeit
Ein einziges, leicht zugängliches Netzwerk, das die gemeinsame Nutzung von Druckern und die Verwaltung von Daten an einem zentralen Speicherort gestattet, bietet viele Vorteile. "Unsere Network Foundation ermöglicht es uns zum Beispiel, unsere Vertriebsinformationen und Lieferantenpreise zentral zu speichern und auf dem neuesten Stand zu halten. Das bedeutet, dass alle auf dieselben Informationen zugreifen," führt Dillon aus. Die Network Foundation unterstützt Dillon auch in seiner Rolle als IT-Techniker. In der Vergangenheit musste er zu Summits jeweiligen Niederlassungen fahren, wenn dort technische Unterstützung erforderlich war. Jetzt kann er Support-Arbeiten per Fernzugriff von seinem Schreibtisch aus erledigen.
Das National Underground Railroad Freedom Center (NURFC) in Cincinnati, ein Bildungs- und Forschungszentrum und Museum, vermittelt mithilfe interaktiver Technologien einen geschichtlichen Einblick in 500 Jahre Sklaverei und Unterdrückung. Ron Williams, Director of IT, Telecommunications, and Media am NURFC, sieht den Hauptvorteil einer stabilen Network Foundation-Technologie darin, dass für Mitarbeiter, Partner und Besucher die Möglichkeit gegeben ist, Informationen auszutauschen und gemeinsam zu nutzen.
Sicherheit
Rob Hacker, Netzwerkadministrator bei Cretex Companies, einem Hersteller von Beton-, Bau- und anderen kommerziellen Produkten in Elk River/Minnesota, ließ sich bei der Implementierung einer konsistenten, sicheren Installation, einschließlich hardwarebasierter Cisco VPN-Technologie, von der Convergent Solutions Group beraten.
"Wir haben fünf unabhängige Betriebsgesellschaften mit insgesamt 12 bis 14 Standorten, und alle hatten ihre eigene Internetanbindung und unterschiedliche Hardware," berichtet Hackler. "Jetzt ist das Netzwerk nicht nur leichter zu verwalten, sondern auch sicherer." Hackler sieht Sicherheit als den wichtigsten Vorteil einer stabilen Network Foundation.
Don Ely, Network Engineer bei John L. Scott Real Estate in Bellevue/Washington, würde dem voll und ganz zustimmen. Ely führt aus, dass seine Netzwerktechnologiepläne im Juni 2005 einen ganz entscheidenden Anstoß erhielten, als eine Attacke auf das alte Netzwerk das Unternehmen fast "in die Knie gezwungen" hätte.
Investitionsentscheidung
Die Einrichtung einer soliden Network Foundation ist nicht gerade billig, aber viele Mittelständler sind überzeugt, dass sie von kritischer Bedeutung ist. "Die Investitionskosten sind relativ hoch, werden aber durch die TCO-Kosten (Total Cost of Ownership) schnell ausgeglichen," sagt Ely. "Viele kleine und mittlere Unternehmen sind gewohnt, auf den Pfennig zu schauen, auch in den Bereichen, wo es notwendig und vernünftig ist, größere Summen aufzuwenden."
Laut Greg Malik, Vice President of Services bei Zones, einem IT-Reseller, wäre die Hardware für eine so umfassende, stabile Network Foundation für KMUs noch vor fünf oder sechs Jahren unerschwinglich gewesen. "Aber heute liegen die Preise durchaus im Bereich des Möglichen," so Malik. "Die Network Foundation-Technologie hat Chancengleichheit für KMUs geschaffen. Sie können jetzt sowohl mit größeren Unternehmen als auch untereinander konkurrieren. Und der Clou einer Network Foundation ist, dass sie ganz natürlich mit dem Unternehmen mitwächst."