Hochschulen

Vernetzte Hochschulen für optimale Studienbedingungen

Mit dem so genannten Bologna-Prozess wurde in Deutschland wie in anderen europäischen Staaten 1999 eine Initiative gestartet, um das Hochschulwesen in Europa zu vereinheitlichen und dadurch transparenter zu gestalten. Studierende und Forscher sind mobiler, flexibler und internationaler als je zuvor. Wissen kennt keine Landesgrenzen mehr. Internationalisierung dient somit als Reformschrittmacher für die Entwicklung und Modernisierung des Hochschulwesens. Die Hochschulen müssen sich im internationalen Wettbewerb um die talentiertesten Köpfe bewähren. Der Bologna-Prozess ist die wohl tiefgreifendste Hochschulreform der letzten Jahre. Die Ziele des Bologna-Prozesses sind die Förderung von Mobilität, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit.

Die Hochschulbibliothek der Zukunft

Auch die Bibliotheken der Hochschulen werden sich in naher Zukunft stark wandeln, weg vom Modell der Präsenzbibliothek zum Multimedia-Anbieter, dessen Portfolio rund um die Uhr zur Verfügung steht. Mit RFID und Wireless LAN verläuft die Medienleihe automatisch und unkompliziert. In Kombination mit Physical Security-Mechanismen kann der Service somit ohne zeitliche Unterbrechung angeboten werden. Immer mehr Literatur verschiedenster Autoren und Themen wird digital erfasst und ist so online für Studierende weltweit abrufbar. Bibliothekenkataloge mit interaktiven Funktionen wie z. B. Blogs und Wikis unterstützen Studenten und Wissenschaftler zusätzlich bei der Recherche und Informationsfindung mit dem Internet als Plattform. In immer stärkerem Maße werden Bibliotheken um neue Medien wie Podcasts oder Videos interaktiv erweitert. Hier können verschiedene digitale Medienlösungen die Bibliothek ergänzen. Diese neuen Medien fördern nicht nur das Lernerlebnis, sondern unterstützen Hochschulen auch dabei, umweltfreundlicher zu agieren.

Der mobile Campus

Die Studenten werden zunehmend mobiler, der Austausch zwischen Universitäten nimmt stetig zu. Dies stellt die Universitäten im Bereich der sicheren, mobilen Datenhaltung vor neue Herausforderungen.

Mobile Endgeräte erfreuen sich vor allem in Studentenkreisen größter Beliebtheit. Umso lauter wird der Ruf nach ortsunabhängigem Breitband-Internet auf dem Hochschulgelände, um Daten-, Sprach- und Videoinformationen auszutauschen. SIP als offener Sprachstandard ermöglicht die mobile Einbindung in das Hochschulnetz und damit die Nutzung von Mehrwert-Ressourcen wie Presence oder Meeting Place.

Um die Qualität und Geschwindigkeit von hochschulübergreifender Forschung und Lehre zu steigern, können TelePresence-Räume über das DFN-Netz miteinander verbunden werden.

Weitere Informationen

Hier erhalten Sie Hilfe

Empfehlen