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Optimierte Bereitstellung von Quadruple

Optimierte Bereitstellung von Quadruple-Play-Services im Cisco IP Next Generation Network

Höhere Service-Skalierbarkeit, Qualitätssprung für Video/IPTV

Glattzentrum, 7. Dez. 2006 - Auf der ITU Telecom World in Hongkong demonstriert Cisco eine Reihe von Innovationen für seine IP Next Generation Network-Architektur (IP NGN). Die gezeigten Lösungen eröffnen Carriern und Service Providern neue Möglichkeiten zur profitablen Bereitstellung personalisierter Quadruple-Play-Dienste (Sprache, Daten, Video/TV plus Mobilität). Zu den wichtigsten Neuerungen zählen: das Intelligent Services Gateway (ISG) und der Session Border Controller (SBS) für Carrier Ethernet Router der Cisco 7600er Serie, das Cisco Content Delivery System (CDS) sowie die neue Technologie Visual Quality Experience (VQE). Mit diesen Portfolio-Erweiterungen sind Netzbetreiber und Dienstanbieter jetzt in der Lage, flexibler auf veränderte Erwartungen ihrer Kunden zu reagieren und gleichzeitig die Service-Bereitstellungskosten besser als bisher zu kontrollieren.

ISG und SBC für Cisco 7600er Router

Das Intelligent Services Gateway ist jetzt nach den Cisco 10000er und 7200er Routern auch auf den Carrier-Routern der Cisco 7600er Serie verfügbar. Es verbindet Nutzermanagement und Anwendungssteuerung mit leistungsfähiger Breitband-Aggregation. Damit versorgt ein einzelner Cisco 7600 Router gleichzeitig bis zu 64'000 Sessions – egal ob PPPoE (Point-to-Point-Protocoll over Ethernet), PPPoEoA (PPPoE over ATM/Asynchronous Transfer Mode) oder DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol). Mit anderen Worten: Provider können multimediales Entertainment mit höchster Performance über Carrier Ethernet liefern.

Ebenfalls in Hongkong vorgestellt wird der integrierte Cisco Session Border Controller für die Cisco 7600er Serie. SBC erleichtert die Service-Konvergenz sowohl für IMS (IP Multimedia System) als auch für Non-IMS – vor allem durch flexible Steuerungs- und Managementoptionen auf Session-Ebene. SBC beherrscht alle wichtigen Protokolle wie SIP und H.323 und gewährleistet dadurch serviceübergreifende Interoperabilität bei der Signalisierung. Auf zusätzliche Appliances kann für diesen Zweck verzichtet werden. Entsprechende Investitionen werden vermieden, die Netzwerk-Komplexität verringert sich, sodass auch die Betriebskosten sinken.

Cisco Content Delivery System

Das intelligente Cisco Content Delivery System ist die jüngste Erweiterung des Cisco Service Exchange Frameworks. Es dient als verteilte Plattform zur effizienten Abwicklung interaktiver Unterhaltung mit personalisierter Werbemöglichkeit. CDS optimiert und beschleunigt sämtliche Prozesse rund um die Ausstrahlung multimedialer Inhalte – schon heute auf TV-Bildschirme und in Kürze auch auf PC-Monitore sowie alle anderen multimediafähigen und mobilen Endgeräte.

Cisco CDS basiert auf vernetzten Appliances, den Cisco Content Delivery Engines. Damit lassen sich hochwertige Inhalte einfügen und ausliefern, der dafür nötige Speicher verwalten und Personalisierungsfunktionen implementieren. CDS repräsentiert einen netzwerkzentrierten Ansatz, der sich klar absetzt von monolithischen, serverbasierten Produkten, wie sie sonst am Markt verfügbar sind. Bei diesen meist proprietären Lösungen steht die applikationsbezogene Hardware im Vordergrund. Das macht die Servicebereitstellung unflexibel, und Skalierbarkeit ist mit hohen Kosten verbunden.

Im Gegensatz dazu ist CDS extrem skalierbar und verfügbar: Unabhängig von der Systemdimensionierung und -konfiguration sowie Art und Zusammensetzung des Serviceportfolios agiert CDS als eine logische Instanz mit nahezu unlimitierter Kapazitätserweiterungsmöglichkeit. Virtualisierung der Speicherressourcen und Load Balancing maximieren die Gesamtverfügbarkeit des Systems. Durch die Echtzeitfähigkeit des CDS wird es, anders als bei traditionellen VoD-Systemen, vermieden, die Inhalte vorab auf alle Server im Netz zu verteilen.

VQE: neue Erlebnisdimension für IPTV

Die Visual Quality Experience-Technologie zielt auf mehr Qualität für IPTV-Dienste, letztlich also auf höhere Kundenzufriedenheit. VQE beschleunigt die Kanalwechselzeiten und beseitigt Übertragungsfehler. Paketverlust und Leitungsstörungen zählen zu den grossen Herausforderungen bei der Bereitstellung qualitativ hochwertiger IPTV- und Video-Services.

VQE verkürzt die Kanalwechselzeit – ein enorm wichtiges Qualitätskriterium für Nutzer – von bis zu mehreren Sekunden auf deutlich unter eine Sekunde. Neue Video Streams werden in weniger als 100 Millisekunden initiiert, wodurch die Nutzer erstmals IPTV-Kanäle verzögerungsfrei wechseln können. Daneben eliminiert VQE Leitungsfehler, bevor es zu einer Bildstörung kommt: Bei Paketverlust fordert die Setup-Box eine erneute Übertragung an und stellt betroffene Videobilder solange in eine Queue. Weil der gesamte Reparaturzyklus ebenfalls weniger als 100 Millisekunden dauert, ist er für das menschliche Auge praktisch nicht wahrnehmbar.

VQE wird zunächst als eigenständige Appliance ausgeliefert, soll in Zukunft aber auch in die Carrier Ethernet Router der Cisco 7600er Serie integriert werden.

Über Cisco Systems

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 28,5 Milliarden US-Dollar Umsatz (29. Juli 2006) weltweit der führende Anbieter von Netzwerktechnologien für das Internet. Die Schweizer Tochtergesellschaft Cisco Systems (Switzerland) GmbH hat ihren Hauptsitz im Glattzentrum in der Nähe von Zürich sowie Niederlassungen in Gland und Bern. Informationen über Cisco finden sich unter http://www.cisco.com. Aktuelle Mitteilungen sind unter http://newsroom.cisco.com erhältlich.

Pressekontakt

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Manager Marketing & Kommunikation
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