Pressemitteilungen

IT-Sicherheitsbewusstsein von Telearbeitern

IT-Sicherheitsbewusstsein von Telearbeitern steht im Widerspruch zu ihrem Verhalten

Studie enthüllt Sicherheitsrisiken

Glattzentrum, 25. Oktober 2006 – Der Grossteil der in einer aktuellen Cisco-Studie befragten Teleworker glaubt, ein hohes Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit IT zu haben. Die Angaben der mobilen Mitarbeiter zu ihrem Verhalten zeigen jedoch das Gegenteil: Sie nutzen das IT-Equipment der Firma auch privat, öffnen unbekannte E-Mails und nutzen offene, drahtlose Netzwerke von Nachbarn.

Das unabhängige Institut Insight Express hat im Rahmen einer Cisco-Studie 1’000 Telearbeiter in 10 Ländern zum Thema IT-Sicherheit befragt. Die Studie beleuchtet neue Herausforderungen für IT-Sicherheits-Teams, da Mitarbeiter zunehmend mobil arbeiten. Dieses Arbeitsmodell erhöht zwar die Produktivität, kann aber auch die Unternehmenssicherheit und die persönliche Sicherheit gefährden.

Handlung im Widerspruch zum Sicherheitsbewusstsein

Zahlreiche Erkenntnisse der Studie zeigen, dass Telearbeiter die Netzwerksicherheit infolge eines trügerischen Sicherheitsbedürfnisses oft aufs Spiel setzen. Dies unabhängig davon, ob die Mitarbeiter zuhause, in einem Hotel oder Café arbeiten. Rund zwei Drittel der befragten Teleworker bekräftigen zwar, sich über die Sicherheitsanforderungen im Klaren zu sein. Dennoch räumen sie Verhaltensweisen ein, die diesen Anforderungen klar widersprechen. Ihre Begründungen hierfür liefern IT- und Sicherheits-Managern wertvolle Erkenntnisse für ein engeres, proaktives Verhältnis zu den Mitarbeitern.

Firmen-IT-Equipment – nicht nur von Mitarbeitern verwendet

21% der Befragten erlauben Freunden und Familienmitgliedern, mit dem Firmencomputer ins Internet zu gelangen. Die meistgenannten Gründe für dieses Verhalten sind: „Ich sehe hier keinen Fehler“, „Meine Firma hat nichts dagegen“, „Ich denke nicht, dass diese Erlaubnis Sicherheitsrisiken vergrössert“, „Kollegen handeln ebenso“, „Ich gehe davon aus, dass meine Firma keine Einwände hat“.

Nutzung drahtloser Netzwerke von Nachbarn

In China, Italien und Brasilien gab jeder fünfte befragte Telearbeiter zu, im Home-Office drahtlose Netzwerke von Nachbarn zu nutzen. Weltweit liegt der Durchschnitt bei 11%. Häufig genannte Gründe sind: „Ich musste so handeln, da ich einer Verpflichtung nachzukommen hatte“, „Ich kann nicht unterscheiden, ob ich meine drahtlose Verbindung oder die eines Anderen nutze“, „Die Einrichtung meines eigenen drahtlosen Netzwerks ist schwierig und verwirrend“, „Diese Nutzung ist komfortabel für mich“, „Da mein Nachbar es nicht weiss, ist es in Ordnung“.

Verdächtige E-Mails und Anhänge werden geöffnet

Für 25% der befragten Telearbeiter gehört das Öffnen von unbekannten E-Mails und Attachments zur täglichen Praxis. In Deutschland geben 27% der Studienteilnehmer an, verdächtige E-Mails und Anhänge lieber zu öffnen als vorschriftsmässig zu löschen. Der Spitzenreiter ist China. Hier 57% der Befragten öffnen E-Mails von unbekannten Ressourcen.

Interessante Erkenntnisse zur privaten Nutzung

Nur gerade 29% der befragten mobilen Mitarbeiter in allen 10 Ländern räumten eine Nutzung ihres Firmencomputers für private Zwecke ein. Im Widerspruch dazu gaben jedoch 40% der Teilnehmer an, ihren Firmen-PC für Online-Shopping-Aktivitäten zu nutzen. Dafür werden folgende Gründe angegeben: „Meine Firma hat nichts dagegen“, „Ich würde diese Dinge nie erledigen können, wenn ich das nicht während meiner Arbeit machte“, „Ich bezweifle, dass meine Firma etwas dagegen hätte“, „Online-Shopping kann nicht zu Sicherheitsproblemen führen“, „Ich denke, mein Firmencomputer ist sicherer als mein privater Computer“.

Die neue Rolle der IT

Der Angriff auf drahtlose Netzwerke oder die Nutzung des Firmen IT-Equipments durch Privatpersonen ist ein signifikantes Risiko für die globale IT-Community. Das unsichere Verhalten von nur einem einzigen Telearbeiter in einem Unternehmen kann ein Netzwerk stilllegen sowie Unternehmensinformationen und persönliche Identitäten gefährden. Deswegen muss die IT eine strategischere Rolle spielen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss ein stärkerer Austausch mit den Endanwendern gepflegt und so das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter geschärft werden. Die Studie bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit für die IT, ihre Rolle von einer reaktiven Back-Office-Funktion zu einer progressiven Instanz zu verändern und so den Wert und die Sicherheit des Teleworking zu maximieren.

Über Cisco Systems

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 28,5 Milliarden US-Dollar Umsatz (29. Juli 2006) weltweit der führende Anbieter von Netzwerktechnologien für das Internet. Die Schweizer Tochtergesellschaft Cisco Systems (Switzerland) GmbH hat ihren Hauptsitz im Glattzentrum in der Nähe von Zürich sowie Niederlassungen in Gland und Bern. Informationen über Cisco finden sich unter http://www.cisco.com. Aktuelle Mitteilungen sind unter http://newsroom.cisco.com erhältlich.

Pressekontakt

Cisco Systems (Switzerland) GmbH
Ingo Buse
Manager Marketing & Kommunikation
Glatt-Com
8301 Glattzentrum ZH
Telefon +41 44 878 92-00
Telefax +41 44 878 92-92
ibuse@cisco.com
www.cisco.ch


Medienstelle Cisco (Switzerland)
sensus pr
Peter Kuster
Seestrasse 90
8002 Zürich
Telefon +41 43 366 55 11
Telefax +41 43 366 55 12
pkuster@sensus.ch
www.sensus.ch

Hier erhalten Sie Hilfe

Empfehlen