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Finecom entscheidet sich für IP/MPLS Backbone von Cisco

Finecom entscheidet sich für IP/MPLS Backbone von Cisco

Grundlage für ein konvergentes "Triple-Play"-Netz

Glattzentrum, 15. Mai 2006 - Finecom Telecommunications AG baut sein Angebot für Kabelnetzunternehmen, Geschäfts- und Privatkunden massiv aus. Ein IP/MPLS Backbone von Cisco sorgt für die benötigten Bandbreiten für die neuen Multimedia-Dienste.

Finecom Telecommunications AG ist hervorgegangen aus der Bieler Firma LAN Services AG, deren Aktienmehrheit der Kabelnetz-Verbund Besonet AG übernommen hatte. Neben Kabel-Internet- und Telefonie-Services integrierte Finecom auch das operative Geschäft der Besonet AG in ihr Produktportfolio, nämlich die Verbreitung von TV-Signalen und Glasfaserleitungen. Dies erlaubt Finecom die Ausrichtung als Dienstleister und Fullservice Provider für Kabelnetzunternehmen, welche ihren Endkunden Internet, Telefonie und Fernsehen/Digital-TV über das TV-Kabel anbieten - so genannte Triple Play Services. Zusätzlich konzentriert sich Finecom auch auf Firmenkunden mit hohem Datenverkehr im Einzugsgebiet des eigenen Backbones, um Datenverbindungen mit garantierter Bandbreite bis zu 10 GBit/s anzubieten.

Durchgängige Service Level, abgestufte QoS-Funktionalitäten

Für den Ausbau der Netzinfrastruktur vertraut Finecom auf IP/MPLS (Internet Protocol/Multiprotocol Label Switching) Backbone-Komponenten von Cisco. Das neue, voll redundante und skalierbare Gigabit-Ethernet-Kernnetz ist für höhere Kapazität, mehr Leistung, Vorhersehbarkeit und unterbrechungsfreien Betrieb ausgelegt und erlaubt Finecom, eine Reihe von modernen, IP-basierten Multimedia-Diensten in Echtzeit bereitzustellen. Dazu gehören Datendienste mit hoher Priorität (Managed Services mit 10 MBit/s, 100 MBit/s oder 1 GBit/s), hoch entwickelte, datenintensive Audio-und Video-Dienste wie Video-on-Demand oder Video-Konferenzen sowie Home-Entertainment-Dienste. Aufgrund der technischen Möglichkeiten der IP/MPLS-Infrastruktur erreicht Finecom eine Netzwerkleistung im höchst möglichen Leistungsbereich und bietet ihren Kunden durchgängige Service Level und abgestufte QoS-Funktionalitäten.

Zum Einsatz kommen Router der Cisco 7600 Serie als skalierbare, hoch performante Plattform mit der grössten Auswahl an Schnittstellen und innovativen, adaptiven Servicekarten. Der Cisco 7600 kann bei einem Durchsatz von 40 GBit/s per Slot mit Ethernet-Schnittstellen von 10 MBit/s bis 10 GBit/s betrieben werden. In Verbindung mit dem industrieführenden Betriebssystem Cisco IOS können zukunftsweisende Applikationen angeboten werden, um Daten, Voice und Video Services mit hoher Verfügbarkeit und Sicherheit den Endkunden zu gewährleisten.

Reto Bertschi, CEO von Finecom, freut sich über eine Plattform, die auch den Anforderungen der kommenden Jahre Rechnung trägt: "Ein zuverlässiges Kernnetz mit hoher Bandbreite ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Unsere zusätzlichen Dienste erfordern ein hocheffizientes Netzwerk, das wir mit den bewährten Produkten von Cisco Systems aufbauen konnten. Mit dem neuen IP/MPLS Backbone verfügen wir über eine ausgezeichnete Lösung hinsichtlich Leistung, Kapazität und Zuverlässigkeit. Sie wächst mit den Anforderungen des Marktes und vermag neue Inhalte, Services und Kundengruppen ohne Zeitverzug und zu geringen Neuinvestitionen einzubinden."

Test mit 200 MBit/s für Privatanwender Auf dem Daten-Backbone von Finecom basiert auch das Internet- und Telefonie-Produkt QuickLine, das in Zusammenarbeit mit lokalen Kabelnetzbetreibern in der Region Bern angeboten wird. QuickLine setzt neue Massstäbe in punkto Leistungsfähigkeit - bis zu 10 MBit/s - und Preis-Leistung. Cisco und Finecom planen, Ende 2006 über das Kabel-TV-Netz Verbindungen für Privatanwender mit bis 200 MBit/s zu testen. Die Lösung basiert auf dem Standard Docsis (Data-over-Cable Service Interface Specifications), der technische Spezifikationen für die Netzwerkausrüstung definiert. Docsis 3.0 bietet eine modulare Architektur für erweiterte Dienste, etwa die Integration von Videoinhalten mit hohen Bandbreiten und anderen Multimediadiensten, sowie die Integration mit Mobilfunknetzen.

René Thon, Cisco Account Manager Cable, sieht in diesem Projekt eine Bestätigung dafür, dass "Cisco auch modernste, leistungsfähige Lösungen für Kabelnetzbetreiber und Internet Service Provider anbietet, mit denen diese eine führende Rolle im Markt übernehmen können".

Über Cisco Systems
Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz (30. Juli 2005) weltweit der führende Anbieter von Netzwerktechnologien für das Internet. Die Schweizer Tochtergesellschaft Cisco Systems (Switzerland) GmbH hat ihren Hauptsitz im Glattzentrum in der Nähe von Zürich sowie Niederlassungen in Gland und Bern. Informationen über Cisco finden sich unter http://www.cisco.com. Aktuelle Mitteilungen sind unter http://newsroom.cisco.com erhältlich.

Finecom - zweitgrösster Fullservice-Provider für Kabelnetzunternehmen in der Schweiz
1993 wurde der Internet Service Provider LAN Services AG in Biel gegründet. Per Ende 2005 übernimmt Besonet AG, ein Verbund von sieben Kabelnetzunternehmen (Evard AG Brügg, ESAG Lyss, GA Grenchen, GA Weissenstein, GA Herzogenbuchsee, IB Langenthal und Localnet AG Burgdorf) 100% der Aktien. Durch die Übernahme des Produktportfolios von Besonet tritt LAN Services seit April 2006 unter dem neuen Namen Finecom Telecommunications AG auf dem Markt auf. Die Firma beschäftigt rund 20 Mitarbeitende. Hinter Finecom und Besonet steht ein Verbund von regionalen Kabelnetzunternehmen, die im Raum Seeland-Mittelland-Oberaargau den mehrfach redundanten Glasfaser-Backbone betreiben. Gemeinsam vermarkten sie das Produkt QuickLine (Internet und Telefonie über Fernsehkabel). Mit dem Triple Play-Angebot deckt Finecom nun ein Gebiet mit einem Potential von über 160'000 angeschlossenen Haushaltungen in rund 200 Gemeinden ab.

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