Cisco und IBM: grösste IP-Telefonie Installation der Schweiz

Cisco und IBM: grösste IP-Telefonie Installation der Schweiz

Glattzentrum/Altstetten, 5. September 2005 - Am neuen Hauptsitz der IBM Schweiz wurde die bis heute grösste IP-Kommunikations-Installation der Schweiz in Betrieb genommen. Der Hardware-Auftrag über 1'800 IP-Telefone ging dabei an den strategischen Allianz-Partner Cisco Systems. Das Projekt, die bis dato parallel zur IT-Infrastruktur betriebenen Telefonanlagen auf IP-Technologie zu migrieren, wurde erfolgreich abgeschlossen.

Sämtliche Kommunikation des Gebäudes läuft über zwei verschiedene, mit Firewalls voneinander getrennte und insgesamt 600 Kilometer lange Netzwerkleitungen. Die für alle drei Kommunikationsarten identische Verkabelungsart trug zur Senkung der Infrastrukturkosten für Verkabelung um 30 Prozent bei. Die Bilder der Überwachungskameras, der Befehl zum Schliessen der Storen und Türen, die Sicherheits- und Eintrittskontrollen mittels Mitarbeiterausweis und die Telefongespräche: Alles läuft über den IP-Standard.

Ein Netzwerk für die Daten-, Sprach- und Videokommunikation

Sprache, Bild und Video sind weiter als bisher integriert: Die eMailbox enthält nicht nur Textnachrichten, sondern auch Faxe und Sprachbotschaften, welche im Rahmen der Unified Messaging Funktionalität zur Verfügung gestellt werden. Um noch produktiver mit Kollegen, Kunden und Partnern zusammen zu arbeiten, bieten neue Anwendungen beispielsweise die Möglichkeit zur einfachen Konfiguration der Sprachbox, zum Aufsetzen von Telefonkonferenzen oder Web Meetings.

«Pure IP» als effiziente Lösung

Wer heute vor dem Entscheid zur Einführung einer Kommunikations-Infrastruktur steht, hat dabei verschiedene Möglichkeiten, mit der Telefonie umzugehen. Ein hybrides IP-Telefonie-Szenario, bei dem die bestehende Telefonie-Infrastruktur parallel betrieben wird, oder - wofür sich IBM entschieden hat - eine «pure IP» oder auch «End-to-End» genannte Lösung. Das neue Hauptgebäude, welches die Zürcher Büros an der Hohlstrasse, Altstetterstrasse, Bändliweg und Affolternstrasse vereint, wurde von der bestehenden, auf traditioneller Technologie basierten Telefonzentrale, abgekoppelt und auf das neue IP-Netzwerk migriert. In absehbarer Zeit werden die Standorte in Bern, Basel, Genf, Winterthur und Lugano in Teilschritten folgen. Der betriebswirtschaftlich interessante Nebeneffekt: Durch die Integration der Sprach- und Videokommunikation in den IT-Betrieb kann die Wartung und das Management der Infrastruktur durch ein und dasselbe Team kostengünstiger und effizienter vorgenommen werden. Dies senkt den Aufwand für Management- und Administration um 25 Prozent.

Sanfte Migrations-Strategie

In der technischen Umsetzung gingen IBM und Cisco dabei den Weg der sanften Migration, indem zuerst nur die Infrastruktur in Zürich auf IP-Telefonie umgerüstet wurde. Die Niederlassungen in Genf, Bern, Basel, Winterthur und Lugano greifen nach wie vor auf die bestehende Telefonanlage zurück. Sämtliche Daten der Telefonieteilnehmer innerhalb der IBM Schweiz sind aber jetzt schon auf der IP-Telefonzentrale gespeichert, dem Herzstück des Systems. Neben den Benutzern in den Niederlassungen sind die Call Center Agenten und die Benutzer, welche von zu Hause oder unterwegs arbeiten, an dasselbe Local Area Network (LAN) bzw. Wide Area Network (WAN) angeschlossen. Somit sind alle Mitarbeiter - trotz physischer Trennung - durch ein einziges Netzwerk verbunden.

Sicherheit, Performance und Sprachqualität

Für den Betrieb ist die Performance, Sicherheit und Qualität des Netzwerks entscheidend. Gerade ein kundenorientiertes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen wie IBM kann es sich nicht leisten, für die Kunden nicht erreichbar zu sein oder mit einer schlechten Sprachqualität oder ungesicherten Verbindungen aufzufallen. Die Fakten sind erstaunlich: IBM intern könnte jeder mit jedem telefonieren und das Netzwerk wäre immer noch nicht überlastet. Dank der offenen Industrie-Standards und des modularen Systems ist IBM in der Lage, schnell auf neue Bedürfnisse der Benutzer und Chancen neuer Technologien zu reagieren.

Über IBM

Seit 80 Jahren unterstützt IBM Unternehmen dabei, innovativer zu werden. IBM bietet eine umfassende Palette von On Demand Lösungen an - von Hard- und Softwaretechnologie bis zu umfassenden Beratungsdienstleistungen und der Übernahme von IT-Leistungen und Geschäftsprozessen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ibm.ch.

Über Cisco Systems

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz (30. Juli 2005) weltweit der führende Anbieter von Netzwerktechnologien für das Internet. Die Schweizer Tochtergesellschaft Cisco Systems (Switzerland) GmbH hat ihren Hauptsitz im Glattzentrum in der Nähe von Zürich sowie Niederlassungen in Gland und Bern. Informationen über Cisco finden sich unter http://www.cisco.com. Aktuelle Mitteilungen sind unter http://newsroom.cisco.com erhältlich.

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