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Mit IP-Kommunikation zum Arbeitsplatz der Zukunft

Mit IP-Kommunikation zum Arbeitsplatz der Zukunft

Glattzentrum/Altstetten, 5. September 2005 - Wer die fixen und laufenden Kosten senken und gleichzeitig die Effizienz der Mitarbeiter steigern will, sollte die Hintergründe des Umzugs von IBM Schweiz in den neu gebauten Hauptsitz näher betrachten. Möglich machen es eine geschickte Finanzplanung, die Investition in neueste Informations- und Kommunikations-Technologien und die Arbeitskultur.

34 Monate lang wurde an der Vulkanstrasse in Zürich-Altstetten nach den Plänen des Schweizer Architekten Max Dudler gebaut. Schon am Empfang wird dem Besucher klar, dass hier nicht nur in Glas und Granit investiert wurde. Die elektronische Gebäude-, Sicherheits- und Infrastruktur-Technik kommt dezent aber funktionell zum Ausdruck. Ein technischer Beleg dafür ist die bis heute grösste IP-Kommunikations-Installation der Schweiz. Der Hardware-Auftrag über 1'800 IP-Telefone ging dabei an den strategischen Allianz-Partner Cisco Systems.

Mobile Zusammenarbeits-Kultur

Im Mai 2005 war es dann soweit: Die 1`450 Arbeitsplätze warten auf die ersten Mitarbeiter. Aber halt: Beschäftigt IBM in Zürich nicht 2`400 Personen? Doch. Im Arbeitsplatzkonzept von IBM ist dies kein Widerspruch. Bereits seit den frühen 90ern gilt der Grundsatz, dass Arbeit eine Tätigkeit und kein Ort ist. Mit dem Konzept des Desk Sharing konnte IBM Schweiz schon früh Erfahrungen sammeln und ihre Prozesse über die Zeit strategiekonform optimieren. Der neue Hauptsitz an der Vulkanstrasse ist kein Bürogebäude im herkömmlichen Sinn, sondern dient vielmehr als repräsentativer Ort, um sich mit IBM Mitarbeitern oder externen Partnern gemeinsam und temporär in Projektteams zu treffen und zu arbeiten. Der grosse Vorteil dieses Konzepts: Die Kommunikation im Team wird optimiert und die Kosten pro Arbeitsplatz werden halbiert. Das ist der Business Case «Vulkanstrasse».

Tiefere Telefoniekosten für mobile Mitarbeiter

Der sichere Zugriff von unterwegs und zu Hause auf alle benötigten Informationen und Tools wird über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) und einen ADSL-Router realisiert, welcher jeder Mitarbeiter von IBM zur Verfügung gestellt bekommt. Zur Freude des Finanzchefs können dank IP-Telefonie die externen Kommunikationskosten um 25 Prozent verringert werden, da die Sprache zwischen den IBM Niederlassungen national wie auch international über das bestehende WAN transportiert wird. Eine zusätzliche Kostenreduktion wird beim Mobilfunk vor allem bei Benutzern erreicht, die von zu Hause aus arbeiten. Möglich machen dies so genannte Softphones: Eine Software, die mittels Notebook zusammen mit einem Headset (Mikrofon und Kopfhörer) anstelle des Firmen-Mobiltelefons benutzt wird und die Erreichbarkeit unter der eigenen Festnetznummer sicherstellt.

Weitere Integration der Sprache

Als mögliche Weiterentwicklungen des Systems kommen beispielsweise die völlige Integration der Sprachkommunikation in die Lotus und Websphere Umgebung (Mail, Click to Dial, Instant Messaging, Web Conferencing) sowie der mobile Zugriff über Wireless LAN Handy oder Videokonferenzen in Frage. Für viele mag das Arbeitsplatzkonzept an der Vulkanstrasse exotisch klingen, und mancher kann sich (noch) nicht vorstellen, auf einen festen Arbeitsplatz zu verzichten. Doch bei IBM und Cisco ist man sich bewusst, dass dies nur die ersten Schritte auf der Reise hin zum Arbeitsplatz der Zukunft sind.

Zukunftsszenario: der «Bluespace»

Das IBM-eigene Forschungslabor in Rüschlikon beispielsweise testet derzeit unter dem Projekttitel «Bluespace», wie das physische Arbeitsplatz-Mobiliar um Sensor-, Display- und Mobile-Technologien erweitert werden kann. Dazu gehören zum Beispiel berührungsempfindliche Steuerungsmodule mit denen sich das gesamte Arbeitsumfeld wie in einem Auto kontrollieren lässt. Die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lüftung oder Lichtverhältnisse können der momentanen Stimmung oder Aufgabe angepasst werden. Am Arbeitsplatz der Zukunft wird der traditionelle Bildschirm an Bedeutung verlieren. Mit einem «Everywhere Display» werden künftig Projektinformationen direkt auf einen beliebigen Hintergrund projiziert und in ein interaktives Display verwandelt. Der Körper des Benutzers wird somit zur Schnittstelle der Informationstechnologien.

Über IBM

Seit 80 Jahren unterstützt IBM Unternehmen dabei, innovativer zu werden. IBM bietet eine umfassende Palette von On Demand Lösungen an - von Hard- und Softwaretechnologie bis zu umfassenden Beratungsdienstleistungen und der Übernahme von IT-Leistungen und Geschäftsprozessen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ibm.ch.

Über Cisco Systems

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz (30. Juli 2005) weltweit der führende Anbieter von Netzwerktechnologien für das Internet. Die Schweizer Tochtergesellschaft Cisco Systems (Switzerland) GmbH hat ihren Hauptsitz im Glattzentrum in der Nähe von Zürich sowie Niederlassungen in Gland und Bern. Informationen über Cisco finden sich unter http://www.cisco.com. Aktuelle Mitteilungen sind unter http://newsroom.cisco.com erhältlich.

Pressekontakt

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