Verschneite Cisco Expo 2005

Verschneite Cisco Expo 2005

Konferenz im Zeichen der Sicherheit und IP Kommunikation

Glattzentrum, 27. Januar 2005 – In Interlaken informierten sich 830 Teilnehmer über die neuesten Trends der Netzwerksicherheit und IP-Kommunikation, welche übereinstimmend zu den am stärksten wachsenden Ge-schäftsfeldern der Informations- und Telekommunikation (IKT) Branche identifiziert wurden. Das übergreifende Thema der Konferenz war dann auch, wie Geschäftsprozesse neu definiert und durch intelligente Informations -Infrastrukturen unterstützt werden können.

Die zweite Auflage der Hauskonferenz von Cisco Systems mit den Hauptsponsoren Swisscom und IBM konnte sich erwartungsgemäss steigern. Mit 830 Personen nah-men an der Konferenz ca. 50 Besucher mehr teil als letztes Jahr und auch die Zahl der Partner wuchs um ein Drittel auf über 30 Aussteller. Patrick Buck, Marketing & PR Manager Cisco Systems (Switzerland) GmbH und verantwortlicher Organisator der Konferenz, zeigte sich zufrieden. „Die Cisco Expo ist eine Plattform, welche auf die modernen Kommunikationsbedürfnisse von spezialisierten Technologie- und Lösungsanbietern eingeht. Erste Feedbacks während des Anlasses zeigten erneut ein positives Bild“. Hocherfreut sei er auch, dass dieses Jahr mehr Besucher teilnahmen, deren Fokus auf Geschäftsanwendungen lag. Gerade die parallel zur Cisco Expo stattfindenden Anlässe für Chief Information Officers (CIO), der CIO Summit und jener der Kabelnetzbetreiber (Swiss Cable Summit) seien auf grosses Interesse gestossen.

Die Spitze des Eisbergs

Während der beiden Konferenztage schneite es fast ununterbrochen im Berner Oberland. Damit wurde das Thema der Konferenz, die ganz im Zeichen derjenigen Geschäftsprozesse stand, welche an der Oberfläche nicht sichtbar sind, die also zei-gen, was sich unter der Spitze des Eisberges verbirgt, sinnreich illustriert. Diese Thematik wurde auch im Ausstellungskonzept mit dem Eisberg-Design weitergeführt. Dass die Cisco Expo nicht nur ein Geschäft für Interlaken sei, sondern auch den ge-schäftswirksamen Schnee für die Wintersportler brachte, bildete den Auftakt von Rob Lloyds Keynote, welche den ersten Konferenztag eröffnete. Der Europachef von Cisco demonstrierte in einem nachgebauten Unternehmensszenario eindrücklich, wie Unternehmen mit Hilfe der IP Technologie ihr Unternehmen vor Angriffen auf ihre Daten schützen und stellte die Sicherheit als Fokusthema dar, welches sich Cisco für die nächsten Jahre auf die Fahnen schreibt.

Multimedia mittels IP ins Wohnzimmer

Gekonnt moderierte Hugo Bigi durchs Programm der beiden Konferenztage und begrüsste am Morgen des ersten Tages Jens Alder. Der CEO der Swisscom-Gruppe. gab einen Einblick in die Aktivitäten der einzelnen Gruppengesellschaften und deren strategische Ausrichtung, welche stark durch die neuen Möglichkeiten der konver-genten IP Netzwerke geprägt werden. Zum Schluss seiner charismatisch wirkenden Rede gab Alder Einblick in seine Vision des Multimedia-Zeitalters, die er als eine Herausforderung für alle im Saal Anwesenden betrachtet. Gerade die neuen Möglichkeiten der Inhaltsvermittlung, wie zum Beispiel TV über IP Netze werden die involvierten Branchen massgeblich verändern und neue innovative Unternehmen hervorbringen.

Dynamischer IKT Markt Schweiz

Anlässlich des anschliessenden Mediengesprächs mit Mark Helfenstein, General Manager Cisco Systems (Switzerland) GmbH, René Fischer, CEO Swisscom Solutions AG und Peter Quadri, Delegierter der Geschäftsleitung IBM Schweiz wurde eine Standortbestimmung der Branche vorgenommen. Die Schweiz sei ein Land mit einer sehr hohen Dichte von Informations- und Kommunikationstechnologien pro Kopf der Bevölkerung und eines der am besten vernetzten Länder überhaupt. Das Wachstum werde moderat bleiben und es werden keine grossen Innovationsschübe zu erwarten sein. Dennoch gaben sich die Herren zuversichtlich mit ihren Unternehmen auch im noch jungen Jahr 2005 gute Ergebnisse zu erzielen. Gerade neue Geschäfts-felder wie IT-Sicherheit, Telefonie- und Video über IP-Netze sowie Kommunikati-onslösungen für Geschäftskunden seien die Treiber im 2005. Dieses Jahr würde nicht im Zeichen neuer, grosser technologischer Errungenschaften stehen, sondern von der Integration der bestehenden Systeme mit massgeschneiderten Lösungen geprägt sein. Wermutstropfen ist und bleibt aber die lethargische Stimmung im Schweizer Markt, es fehle an Innovationsgeist und Unternehmertum.

Gefahren nicht nur technischer Natur

Schlusspunkt des ersten Konferenztages bildete die Panel-Diskussion mit Hannes Lubich, Privatdozent und Sicherheitsberater, Matthias Leisi, Präsident der Swiss Internet Group, Peter Regli, ehemaliger Geheimdienstchef, Michael Ganser, Vizepräsident Cisco Systems Zentral- und Osteuropa sowie Andreas Wespi, Leiter für Sicherheitsforschung im IBM Forschungslabor Rüschlikon. Im angeregt ge führten Gespräch wie auch in den Wünschen an die Teilnehmer wurde geäussert, dass die grössten Bedrohungen nicht per se technischen, sondern menschlichen Ursprungs seien und dass es sich lohnen würde, gerade auch im Hinblick auf den fundamentalis-tischen Terror beim Einstellen von Spezialisten für die Sicherung von geschäftskriti-schen Netzwerken Vorsicht walten zu lassen. Die Ausbildung der Mitarbeiter und der breiten Bevölkerung im Umgang mit Informationstechnologien seien weitere Auf-gabe, der sich die Technologieanbieter aber auch die Unternehmen annehmen müss-ten.

Intelligente Informationsnetzwerke

Getrübt wurde die Veranstaltung von der Meldung zu Beginn des zweiten Tages, dass der Cisco Systems CEO John Chambers wegen eines Todesfalls in seiner Familie Interlaken bereits wieder verlassen habe. Dem sichtlich enttäuschten, aber verständnisvollen Publikum wurde aber dennoch seine Rede gezeigt, welche am Abend zuvor in Interlaken aufge zeichnet wurde. Trotz der Ereignisse präsentierte Chambers gekonnt Ciscos Zukunftsvision des „Intelligent Information Network“ für ein produktives Wachstum und Wettbewerbsvorteile für Unternehmen und Wirtschaftsregionen. Chambers zeigte dabei die Korrelation von Investitionen in eine IKT-Infrastruktur und dem Wachs tum auf. Es sei aber zwingend die Organisationen und Prozesse anzupassen, um Produktivitätsgewinne erwirtschaften zu können. Weiter führte er aus, dass der gezielte Einsatz von Informationstechnologien mit der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit eines Landes korreliere.

Wandel durch Innovation

Den Abschluss der Referate bildete Peter Quadri mit einer Keynote zum Thema: „Leading Change Trough Innovation", in dem er die Erfindungen den dazugehören-den Innovationen gegenüberstellte. Gerade die technologischen Innovationen wie wir sie heute erleben, stellen die Unternehmen vor neue Entscheidungen, wie sie ihr Ge-schäftsmodell im globalen Wettbewerb überdenken und neu definieren sollten.

Intelligent Information Networking Conference

Die Cisco Expo 2005 umfasst eine Konferenz mit nationalen und internationalen Top-Referenten. In speziellen «Break Out Sessions» werden Praxis bezogenen Fallstudien von renommierten Unternehmen aus den Finanz-, Detailhandels -, Informations- und Telekommunikationsbranchen sowie von öffentli-chen Verwaltungen zu Themen wie Geschäftsprozessoptimierung, IP-Kommunikation, Informations-infrastruktur und Netzwerksicherheit präsentiert. Die «Demo & Exhibiton Area» mit über 30 Partnern lädt zum Er fahrungsaustausch mit Spezialisten und Beratern sowie dem Kennen lernen von neuen und innovativen Lösungen und deren Umsetzungsstrategien. Weitere Informationen unter: www.ciscoexpo.ch.

Über Cisco Systems

Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO), ist weltweit der führende Anbieter von Netzwerktechnologien für das Internet. Dieses Jahr feiert Cisco sein 20-jähriges Engagement in innovative Technologien, 20 Jahre Marktführerschaft und gelebte soziale Unternehmensverantwortung. Informationen über Cisco finden sich unter http://www.cisco.com. Aktuelle Mitteilungen sind unter http://newsroom.cisco.com erhältlich.

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