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Geschichte

Geschichte

Eine Erfolgsstory

Briefe sind out - E-Mails sind in. Kommunikation spielt sich heute im Internet ab. Über 600 Millionen Menschen nutzen inzwischen das Netz der Netze. Damit hat sich die "Internet-Bevölkerung" seit 1999 weltweit verdreifacht. Den Grundstein für die nahtlose Kommunikation im World Wide Web legten vor über einem Vierteljahrhundert zwei Jungunternehmer. Ihre Geschichte ist einer der Mythen der Computer-Branche. Nicht in einer Garage, sondern in ihrem Wohnzimmer tüftelten die Wissenschaftler Sandy Lerner und Leonard Bosack an der innovativen Technologie, die ihr Unternehmen zur berühmtesten Networking Company machen sollte: dem Router. Mit diesem Gerät konnten erstmals Computernetze mit unterschiedlichen "Sprachen" - den Protokollen - miteinander verbunden werden. Heute ist Cisco der führende Hersteller von Networking-Produkten. Das Portfolio umfasst innovative Hardware und Software für die Vernetzung von Unternehmen und Service Providern sowie Serviceleistungen und Beratung für den Einstieg ins E-Business.

Cisco ist eines der am schnellsten wachsenden und profitabelsten Computer-Unternehmen aller Zeiten. Im Geschäftsjahr 2007, das am 29. Juli 2007 endete, erwirtschaftete Cisco einen Umsatz von 34,9 Milliarden US-Dollar. Cisco beschäftigt rund 61’000 Mitarbeiter (Juli 2007). Die Aktien werden seit Februar 1990 an der New Yorker NASDAQ unter dem Kürzel "CSCO" gehandelt.


Das Wohnzimmer als Ideenschmiede

Cisco wurde 1984 von dem an der Stanford University in San Francisco tätigen Wissenschaftler-Ehepaar Leonard Bosack und Sandy Lerner gegründet. Lerner betreute die Rechner der Business School und Bosack war für das Computersystem des Computer Science Department verantwortlich. Die Computernetze der beiden Institute waren - wie damals üblich - vollständig voneinander getrennt. Im ARPAnet, dem Vorläufer des Internets, gab es zwar vereinzelt Netzverbindungen, doch benötigte man hierfür spezielle, teure Knotenrechner, über die die Universität nicht verfügte. Da die beiden Wissenschaftler es leid waren, ihre Daten nicht austauschen zu können, setzten sie auf eine neue, kostengünstigere Technologie zur Verbindung unterschiedlicher Netze, den Router. Dadurch konnten sie nicht nur untereinander in Kontakt treten, sondern die gesamte Stanford-University vernetzen.

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Der Konkurrenz einen Schritt voraus

1987 wuchs die Konkurrenz im Netzwerkmarkt. Um den Marktanteil und die Wirtschaftlichkeit ihrer Firma zu sichern, entschieden sich Lerner und Bosack für eine Finanzierung über Risikokapital. Über 70 Kapitalgeber erklärten das Paar für verrückt. Erst Don Valentine, Gründer und Gesellschafter von Sequoia Systems, erkannte das Potenzial von Netzwerk-Technologien. Der erfolgreichste Risikokapitalgeber der Technologiebranche hatte bereits in Apple und Oracle investiert. Er war bereit, Cisco 2,5 Millionen US-Dollar vorzuschiessen.

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Ende-zu-Ende-Lösungen für Unternehmen

Das Internet wurde zur vorherrschenden Technologie für die Verbindung innerhalb von Unternehmen. Mit der Etablierung von neuen Technologien für die Vernetzung entwickelte Cisco 1993 eine neue Unternehmensstrategie: Man wollte über den Router hinaus expandieren und Komplettlösungen für die Vernetzung von Unternehmen - so genannte Ende-zu-Ende-Lösungen - anbieten.

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Technologisch am Puls der Zeit

Der Einstieg in die Switching-Technologie war nur der erste Schritt in Richtung innovativer Technologien. Inzwischen reicht die Produktpalette für die Daten-, Sprach- und Videokommunikation von Multiprotokoll-Routern, Workgroup-Systemen über ATM- und Ethernet-Switches bis hin zu Dial-up Access Servern und Software-Routern und entsprechender Netzwerkmanagement-Software.

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Innovative Technologien - erdacht von vielen Köpfen

Der Kauf von Crescendo war der Anfang zahlreicher strategischer Übernahmen von Jungunternehmen, die an zukunftsweisenden Technologien arbeiteten. Bislang hat der Netzwerk-Gigant fast 80 Unternehmen übernommen oder Minderheitsbeteiligungen abgeschlossen.

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Hand in Hand mit Partnern im EcoSystem

Im schnelllebigen Netzwerkmarkt kann kein noch so innovatives und flexibles Unternehmen in allen Bereichen führend sein und alle Produkte aus einer Hand bieten. Cisco setzt daher auf ein horizontales Geschäftsmodell, bei dem Partnerschaften und strategische Allianzen mit anderen Top-Anbietern - den "Best of Breed"-Anbietern - die entscheidende Rolle spielen.

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Kultur der Offenheit und Flexibilität

Die Internet Economy entwickelt sich so schnell, dass auch grosse Unternehmen wie Cisco leicht von der Konkurrenz überholt werden können, wenn sie nicht ständig dazu lernen und wandlungsfähig bleiben. In der Internet Economy schlagen die Schnellen die Langsamen, nicht die Grossen die Kleinen.

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Transparenz durch das Global Networked Business

Cisco liefert nicht nur die Technologien für das Internet, sondern ist inzwischen auch Vorreiter im E-Business. Im Geschäftsjahr 2002 hat das Unternehmen 90 Prozent seines Umsatzes über das Internet abgewickelt und 82 Prozent des Kunden-Supports online geleistet.

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Cisco Connection Online - das Herz des E-Business

Das Herz der globalen Informationsstrategie ist die 1993 eingerichtete Unternehmens-Website Cisco Connection Online (CCO). Ursprünglich wurde sie nur für einfache Transaktionen und Kundensupport genutzt. Inzwischen ist sie mit rund 10 Millionen Seiten die grösste E-Business-Website der Welt.

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Paradestück des E-Commerce

Das Internet-Geschäftsmodell hat zudem dafür gesorgt, dass Cisco trotz seiner Grösse ein agiles Unternehmen geblieben ist. Denn mit CCO in Kombination mit dem ausgefeilten Mitarbeiter-Portal Cisco Employee Connection haben die Cisco-Mitarbeiter Zugriff auf sämtliche Informationen, die als Entscheidungsgrundlage dienen. Dadurch sind die Hierarchien flach, die Entscheidungswege kurz und das Unternehmen kann schnell handeln.

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Die Internet Revolution als Chance für alle

Impuls für das Handeln von Cisco ist die Vision einer globalen Vernetzung, die schon die Gründer Lerner und Bosack antrieb. CEO und President John T. Chambers ist davon überzeugt, dass die Welt sich inmitten einer Internet-Revolution befindet, die grundlegenden Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft hat. Das Internet wird sämtliche Lebensbereiche verändern.

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Weltweite Vernetzung

Dass bald schon Häuser und ihre technischen Gerätschaften vollständig vernetzt und über eine einzige Fernbedienung gesteuert werden können, ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Neben Strom, Gas und Wasser wird binnen kurzem auch das Internet zur Grundversorgung privater Haushalte gehören. Beruflicher Alltag, Familienorganisation und Haushaltsführung werden dadurch erheblich erleichtert.

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Cisco Assistent

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