Briefe sind out - E-Mails sind in. Kommunikation spielt sich heute im Internet ab. Über 600 Millionen Menschen nutzen inzwischen das Netz der Netze. Damit hat sich die "Internet-Bevölkerung" seit 1999 weltweit verdreifacht. Den Grundstein für die nahtlose Kommunikation im World Wide Web legten vor über einem Vierteljahrhundert zwei Jungunternehmer. Ihre Geschichte ist einer der Mythen der Computer-Branche. Nicht in einer Garage, sondern in ihrem Wohnzimmer tüftelten die Wissenschaftler Sandy Lerner und Leonard Bosack an der innovativen Technologie, die ihr Unternehmen zur berühmtesten Networking Company machen sollte: dem Router. Mit diesem Gerät konnten erstmals Computernetze mit unterschiedlichen "Sprachen" - den Protokollen - miteinander verbunden werden. Heute ist Cisco der führende Hersteller von Networking-Produkten. Das Portfolio umfasst innovative Hardware und Software für die Vernetzung von Unternehmen und Service Providern sowie Serviceleistungen und Beratung für den Einstieg ins E-Business.
Cisco ist eines der am schnellsten wachsenden und profitabelsten Computer-Unternehmen aller Zeiten. Im Geschäftsjahr 2007, das am 29. Juli 2007 endete, erwirtschaftete Cisco einen Umsatz von 34,9 Milliarden US-Dollar. Cisco beschäftigt rund 61’000 Mitarbeiter (Juli 2007). Die Aktien werden seit Februar 1990 an der New Yorker NASDAQ unter dem Kürzel "CSCO" gehandelt.
Das Wohnzimmer als Ideenschmiede
Cisco wurde 1984 von dem an der Stanford University in San Francisco tätigen Wissenschaftler-Ehepaar Leonard Bosack und Sandy Lerner gegründet. Lerner betreute die Rechner der Business School und Bosack war für das Computersystem des Computer Science Department verantwortlich. Die Computernetze der beiden Institute waren - wie damals üblich - vollständig voneinander getrennt. Im ARPAnet, dem Vorläufer des Internets, gab es zwar vereinzelt Netzverbindungen, doch benötigte man hierfür spezielle, teure Knotenrechner, über die die Universität nicht verfügte. Da die beiden Wissenschaftler es leid waren, ihre Daten nicht austauschen zu können, setzten sie auf eine neue, kostengünstigere Technologie zur Verbindung unterschiedlicher Netze, den Router. Dadurch konnten sie nicht nur untereinander in Kontakt treten, sondern die gesamte Stanford-University vernetzen.
In den ersten beiden Jahren war das Wohnzimmer der Sitz der jungen Technologie-Schmiede. Gemeinsam mit Kollegen und Freunden arbeiteten Lerner und Bosack dort beständig an Verbesserungen und Erweiterungen der Funktionalitäten ihres Routers - oft mehr als hundert Stunden pro Woche. Alle Investitionen der Anfangszeit bezahlte das Paar aus eigener Tasche. E-Mails an Freunde und Bekannte sowie Mund-zu-Mund-Propaganda waren ihre Marketing-Instrumente. Name und Logo ihres Unternehmens entstanden in Anlehnung an die Heimatstadt San Francisco und deren Wahrzeichen - die Golden Gate Bridge.
1986 gelang Cisco der Durchbruch: die Erfindung des Multiprotokoll-Routers, der erstmals Computernetze mit unterschiedlichen "Sprachen" verband. Diese revolutionäre Mischung aus Hardware und intelligenter Software sollte sich bald als Standard für Networking-Plattformen auf dem Markt entwickeln.
Der Konkurrenz einen Schritt voraus
1987 wuchs die Konkurrenz im Netzwerkmarkt. Um den Marktanteil und die Wirtschaftlichkeit ihrer Firma zu sichern, entschieden sich Lerner und Bosack für eine Finanzierung über Risikokapital. Über 70 Kapitalgeber erklärten das Paar für verrückt. Erst Don Valentine, Gründer und Gesellschafter von Sequoia Systems, erkannte das Potenzial von Netzwerk-Technologien. Der erfolgreichste Risikokapitalgeber der Technologiebranche hatte bereits in Apple und Oracle investiert. Er war bereit, Cisco 2,5 Millionen US-Dollar vorzuschiessen.
Valentine sorgte für klare Strukturen und eine professionelle Führung des Unternehmens. Mit John P. Morgridge, der zuvor Grid Systems geleitet hatte, stellte er einen erfahrenen President und CEO ein. Die Unternehmensgründer Sandy Lerner und Leonard Bosack blieben noch bis Mitte 1990 im Unternehmen und gehörten dem Führungsteam an.
Mit der explosionsartigen Zunahme des Einsatzes von Personalcomputern Ende der 80er Jahre investierten Unternehmen mehr und mehr in die globale Vernetzung. Damit stiegen zwischen 1987 und 1989 die Umsätze von Cisco von 1,5 Millionen US-Dollar auf 27,7 Millionen US-Dollar. Der Gewinn im Geschäftsjahr 1989 betrug 4,2 Millionen US-Dollar, allein im darauf folgenden Quartal wurden 2,5 Millionen US-Dollar erzielt. Damit war Cisco reif für den Börsengang. Am 16. Februar 1990 war es soweit. Ausgegeben für 18 Dollar pro Aktie schloss das Papier am ersten Tag bei 22,25 Dollar. In den ersten 10 Jahren galt Cisco als einer der Lieblinge der Wall Street.
Ende-zu-Ende-Lösungen für Unternehmen
Das Internet wurde zur vorherrschenden Technologie für die Verbindung innerhalb von Unternehmen. Mit der Etablierung von neuen Technologien für die Vernetzung entwickelte Cisco 1993 eine neue Unternehmensstrategie: Man wollte über den Router hinaus expandieren und Komplettlösungen für die Vernetzung von Unternehmen - so genannte Ende-zu-Ende-Lösungen - anbieten.
Das Internet wurde zur vorherrschenden Technologie für die Verbindung innerhalb von Unternehmen. Mit der Etablierung von neuen Technologien für die Vernetzung entwickelte Cisco 1993 eine neue Unternehmensstrategie: Man wollte über den Router hinaus expandieren und Komplettlösungen für die Vernetzung von Unternehmen - so genannte Ende-zu-Ende-Lösungen - anbieten. Ziel war es, der Hauptlieferant für das World Wide Web zu werden. Mit Crescendo übernahm man den führenden Anbieter von Switching-Technologie zu einem damals sehr hohen Preis von 97 Millionen US-Dollar. Diese erste Übernahme legte den Grundstein für eine überaus erfolgreiche Strategie von Allianzen und Unternehmenskäufen, die Cisco zum führenden Lieferanten von Netzwerk-Technologien machte und dazu diente, das Technologie-Portfolio ständig auf dem neuesten Stand zu halten.
1995 übernahm John Chambers die Position des CEO und President von Cisco Systems. Er war seit vier Jahren als rechte Hand von Morgridge Mitglied der Unternehmensführung, zunächst als Senior Vice President, dann als Executive Vice President. Zuvor hatte er für IBM und Wang Laboratories gearbeitet. Chambers ist bis heute in dieser Position der "Kopf" des Unternehmens.
Technologisch am Puls der Zeit
Der Einstieg in die Switching-Technologie war nur der erste Schritt in Richtung innovativer Technologien. Inzwischen reicht die Produktpalette für die Daten-, Sprach- und Videokommunikation von Multiprotokoll-Routern, Workgroup-Systemen über ATM- und Ethernet-Switches bis hin zu Dial-up Access Servern und Software-Routern und entsprechender Netzwerkmanagement-Software.
Der Einstieg in die Switching-Technologie war nur der erste Schritt in Richtung innovativer Technologien. Inzwischen reicht die Produktpalette für die Daten-, Sprach- und Videokommunikation von Multiprotokoll-Routern, Workgroup-Systemen über ATM- und Ethernet-Switches bis hin zu Dial-up Access Servern und Software-Routern und entsprechender Netzwerkmanagement-Software. Für alle Bereiche des Internetworking - LAN, Campus, WAN und Remote Access - liefert Cisco Ende-zu-Ende-Lösungen.
Ein wichtiger Meilenstein zu Ciscos Positionierung als Technologieführer ist die Software Cisco IOS (Internetwork Operating System). Bestandteil der Cisco-Strategie ist es, offene Standards zu entwickeln, die Kompatibilität mit anderen Produkten gewährleisten. Als Industrie-Standard für Netzwerkbetriebssysteme unterstützt IOS Applikationen über das gesamte Netzwerk, wobei Sicherheit und Datenintegrität höchste Priorität haben. Die Software kontrolliert und verwaltet die komplexe, verteilte Netzwerkintelligenz durch den effizienten Einsatz von Ressourcen. Sämtliche Netzwerk-Komponenten wie Router und Switches können Plattform-übergreifend miteinander kommunizieren. Über IOS kann das Netzwerk flexibel mit neuen Services, Funktionen oder Anwendungen erweitert werden.
Cisco stattet inzwischen Service Provider und Unternehmen jeder Größe mit Networking-Lösungen aus. Oberste Maxime ist, sehr genau auf die Anforderungen und Wünsche der Kunden sowie die neuesten technologischen Trends zu achten. Cisco war der erste Anbieter, der eine vollständige Strategie zur Integration von Daten, Sprache und Video in derselben Netzinfrastruktur entwickelte und damit den Weg für Multimedia-Anwendungen wie Video Conferencing und Unified Messaging ebnete. Mit neuen Systemen wie Content Delivery Networking, einer Netzwerkarchitektur zur schnelleren Inhaltsübertragung, Cisco SAFE, der Strategie für sicheres E-Business, der IP+Optical-Strategie für die Integration von IP und optischen Netzen sowie den Wireless-Produkten für die drahtlose Vernetzung von Unternehmen liegt der Netzwerkspezialist am Puls der Zeit. Technologische und strategische Allianzen mit Partner-Unternehmen sorgen für ein perfektes Zusammenspiel der Produkte und eine ausgezeichnete Qualität.
Innovative Technologien - erdacht von vielen Köpfen
Der Kauf von Crescendo war der Anfang zahlreicher strategischer Übernahmen von Jungunternehmen, die an zukunftsweisenden Technologien arbeiteten. Bislang hat der Netzwerk-Gigant fast 80 Unternehmen übernommen oder Minderheitsbeteiligungen abgeschlossen.
Der Kauf von Crescendo war der Anfang zahlreicher strategischer Übernahmen von Jungunternehmen, die an zukunftsweisenden Technologien arbeiteten. Bislang hat der Netzwerk-Gigant fast 80 Unternehmen übernommen oder Minderheitsbeteiligungen abgeschlossen. Neben dem Ausbau oder der Ergänzung des Produktangebots gilt eine gemeinsame Vision und Kultur als Grundvoraussetzung. Dazu gehört auch, alle Mitarbeiter der gekauften Unternehmen zu übernehmen und als eigenständige Einheit in die Unternehmensstrukturen von Cisco einzubinden. So können diese weiterhin an ihren Produkten und Ideen arbeiten und sie zum Erfolg führen. Nicht zuletzt deshalb verlaufen die Übernahmen von Cisco ausgesprochen erfolgreich.
Hand in Hand mit Partnern im EcoSystem
Im schnelllebigen Netzwerkmarkt kann kein noch so innovatives und flexibles Unternehmen in allen Bereichen führend sein und alle Produkte aus einer Hand bieten. Cisco setzt daher auf ein horizontales Geschäftsmodell, bei dem Partnerschaften und strategische Allianzen mit anderen Top-Anbietern - den "Best of Breed"-Anbietern - die entscheidende Rolle spielen.
Im schnelllebigen Netzwerkmarkt kann kein noch so innovatives und flexibles Unternehmen in allen Bereichen führend sein und alle Produkte aus einer Hand bieten. Cisco setzt daher auf ein horizontales Geschäftsmodell, bei dem Partnerschaften und strategische Allianzen mit anderen Top-Anbietern - den "Best of Breed"-Anbietern - die entscheidende Rolle spielen. Dazu gehören insbesondere Service Provider, Anwendungsanbieter, Systemintegratoren, Beratungsunternehmen und Hersteller von Endgeräten. Analog zum Ökosystem der Natur sind sie im so genannten EcoSystem zusammengeschlossen, in dem ihre Produkte und Lösungen so aufeinander abgestimmt sind und ineinander greifen, dass der Kunde maßgeschneiderte Komplettlösungen erhält. Cisco liefert Lösungen für die Netzwerkinfrastruktur, während Implementierung, Consulting und Service durch die Partner abgedeckt werden. Dazu gehören KPMG, EDS, Oracle, EMC, IBM und viele mehr. Dank dieser Allianzen kann sich Cisco auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und diese konsequent weiterentwickeln.
Eine wichtige Voraussetzung des EcoSystem-Modells sind technische Standards, auf die sich die unterschiedlichen Anbieter einigen. Offene Standards wie die Software Cisco IOS spielen eine wichtige Rolle, um die Kompatibilität der einzelnen Produkte zu gewährleisten. Auf diese Weise steigt die Qualität der angebotenen Lösungen und damit die Kundenzufriedenheit.
Kultur der Offenheit und Flexibilität
Die Internet Economy entwickelt sich so schnell, dass auch grosse Unternehmen wie Cisco leicht von der Konkurrenz überholt werden können, wenn sie nicht ständig dazu lernen und wandlungsfähig bleiben. In der Internet Economy schlagen die Schnellen die Langsamen, nicht die Grossen die Kleinen.
Die Internet Economy entwickelt sich so schnell, dass auch große Unternehmen wie Cisco leicht von der Konkurrenz überholt werden können, wenn sie nicht ständig dazu lernen und wandlungsfähig bleiben. In der Internet Economy schlagen die Schnellen die Langsamen, nicht die Großen die Kleinen. Cisco war von jeher ein unkonventionelles Unternehmen, das sich niemals auf Erfolgen ausruhte. Die Wurzeln dieser Agilität liegen in der Gründerzeit, denn die Kunden der Jungunternehmer Lerner und Bosack waren Freunde und Bekannte, deren Bedürfnisse und Wünsche direkten Einfluss auf die Produktentwicklung hatten. Daraus entwickelte sich eine Kultur der Offenheit und Flexibilität, die Cisco noch heute prägt. Der Netzwerk-Anbieter hält nicht bedingungslos an einer Technologie fest, sondern reagiert auf die Bedürfnisse seiner Kunden. Denn Cisco versteht auch heute seine Kunden als Partner, deren Wünsche im Mittelpunkt stehen.
Transparenz durch das Global Networked Business
Cisco liefert nicht nur die Technologien für das Internet, sondern ist inzwischen auch Vorreiter im E-Business. Im Geschäftsjahr 2002 hat das Unternehmen 90 Prozent seines Umsatzes über das Internet abgewickelt und 82 Prozent des Kunden-Supports online geleistet.
Cisco liefert nicht nur die Technologien für das Internet, sondern ist inzwischen auch Vorreiter im E-Business. Im Geschäftsjahr 2002 hat das Unternehmen 90 Prozent seines Umsatzes über das Internet abgewickelt und 82 Prozent des Kunden-Supports online geleistet. Damit erzielte der Netzwerkspezialist hohe Produktivitätszuwächse und Einsparungen. Mit seinem Global-Networked-Business-Konzept (GNB) setzte sich Cisco an die Spitze des E-Commerce und ist heute Experte in der umfassenden Nutzung des Internet für Geschäftsprozesse.
Seit 1992 setzt Cisco konsequent auf das Internet zur Abbildung von Geschäftsprozessen. GNB basiert auf intensiven, interaktiven Informationsbeziehungen zwischen allen mit dem Unternehmen verflochtenen Gruppen. Dazu zählen im Wesentlichen Kunden, Interessenten, Zulieferer, Partner und Mitarbeiter. Sämtliche wichtigen Informationen versteht Cisco als zentrale Ressource, die für alle Beteiligten zugänglich sein muss. Cisco nutzt das Internet als strategisches Medium, das die interne Informationsinfrastruktur des Unternehmens für alle Partner und Mitarbeiter offen zugänglich und nutzbar macht.
Zu den vier Säulen von GNB gehören "Customer Care" zur Unterstützung von Kunden-Support und Service, "Internet Commerce" zur Unterstützung von Marketing und Vertrieb, "Supply Chain Management", das Entwicklungspartner, Produktionspartner und Lieferanten integriert und "Employee Services" für die effiziente Gestaltung aller internen Geschäftsprozesse.
Cisco Connection Online - das Herz des E-Business
Das Herz der globalen Informationsstrategie ist die 1993 eingerichtete Unternehmens-Website Cisco Connection Online (CCO). Ursprünglich wurde sie nur für einfache Transaktionen und Kundensupport genutzt. Inzwischen ist sie mit rund 10 Millionen Seiten die grösste E-Business-Website der Welt.
Das Herz der globalen Informationsstrategie ist die 1993 eingerichtete Unternehmens-Website Cisco Connection Online (CCO). Ursprünglich wurde sie nur für einfache Transaktionen und Kundensupport genutzt. Inzwischen ist sie mit rund 10 Millionen Seiten die größte E-Business-Website der Welt. Über CCO haben Cisco-Kunden, Partner, Reseller und Mitarbeiter Zugriff auf Informationen und Dienste, darunter Software Upgrades, technische Unterstützung, Registrierungsmöglichkeiten für Seminare, Dokumentationen und Online-Schulungen. Insbesondere die Auftragsabwicklung über das Internet trägt in hohem Maße zur Kundenzufriedenheit bei. Vergingen früher zwei bis drei Tage, bis ein Auftrag platziert war, reicht heute eine Stunde. Die Fehlerquote in Aufträgen hat sich von 25 Prozent auf knapp ein Prozent reduziert, seit fehlerhafte Online-Orders dem Kunden sofort angezeigt werden. Mittlerweile kann man den Versandstatus eines Auftrages abrufen, Garantieverträge erneuern oder Gerätebestände aus der Ferne verwalten.
Paradestück des E-Commerce
Das Internet-Geschäftsmodell hat zudem dafür gesorgt, dass Cisco trotz seiner Grösse ein agiles Unternehmen geblieben ist. Denn mit CCO in Kombination mit dem ausgefeilten Mitarbeiter-Portal Cisco Employee Connection haben die Cisco-Mitarbeiter Zugriff auf sämtliche Informationen, die als Entscheidungsgrundlage dienen. Dadurch sind die Hierarchien flach, die Entscheidungswege kurz und das Unternehmen kann schnell handeln.
Das Internet-Geschäftsmodell hat zudem dafür gesorgt, dass Cisco trotz seiner Größe ein agiles Unternehmen geblieben ist. Denn mit CCO in Kombination mit dem ausgefeilten Mitarbeiter-Portal Cisco Employee Connection haben die Cisco-Mitarbeiter Zugriff auf sämtliche Informationen, die als Entscheidungsgrundlage dienen. Dadurch sind die Hierarchien flach, die Entscheidungswege kurz und das Unternehmen kann schnell handeln. Ciscos Erfahrungen im Internet-Business machen das Unternehmen zum Experten bei der Beratung und Implementierung von E-Business-Lösungen. Grund genug, diese Expertise auch anderen zur Verfügung zu stellen. 1998 gründete Cisco hierfür die Internet Business Solutions Group, die in Zusammenarbeit mit Consulting-Unternehmen wie Ernst & Young und KPMG Internet-Lösungen für Unternehmen jeder Größe entwickelt. Mit der Initiative iQ (Internet Quotient) und unter dem Motto "Entdecken Sie, was im Internet alles möglich ist" stellt Cisco mit seinen Partnern ganzheitliche Konzepte für den erfolgreichen Einstieg von Unternehmen ins E-Business vor. Das interaktive iQ-Portal (www.cisco.com/go/iq) zeigt Unternehmen, wie sie durch die Nutzung des Internet Geschäftsprozesse optimieren können, welche Konzepte für sie geeignet sind und wo sie die entsprechenden Beratungs- und Service-Leistungen erhalten.
Die Internet Revolution als Chance für alle
Impuls für das Handeln von Cisco ist die Vision einer globalen Vernetzung, die schon die Gründer Lerner und Bosack antrieb. CEO und President John T. Chambers ist davon überzeugt, dass die Welt sich inmitten einer Internet-Revolution befindet, die grundlegenden Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft hat. Das Internet wird sämtliche Lebensbereiche verändern.
Impuls für das Handeln von Cisco ist die Vision einer globalen Vernetzung, die schon die Gründer Lerner und Bosack antrieb. CEO und President John T. Chambers ist davon überzeugt, dass die Welt sich inmitten einer Internet-Revolution befindet, die grundlegenden Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft hat. Das Internet wird sämtliche Lebensbereiche verändern. Chambers Vision ist, dass in wenigen Jahren jeder mit jedem vernetzt sein wird und von überall und jederzeit Zugriff auf die globale Informations- und Kommunikationsinfrastruktur Internet hat. So würden über das Internet jedem Menschen weltweit das gleiche Wissen und damit auch die gleichen Chancen offen stehen.
Der Internet-Visionär ist regelmäßig Teilnehmer des "World Economic Forum" in Davos. Im Rahmen seines Engagements für den globalen Einsatz der Internet-Technologie trifft Chambers sich zum Austausch mit internationalen Politikern. Regierungen und Unternehmen müssen seiner Meinung nach die Entwicklung des World Wide Web und dessen Einfluss auf die unterschiedlichen Lebensbereiche sorgfältig im Auge behalten. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und Expertise versteht Cisco die Chancen und Herausforderungen der Internet Economy und kann zeigen, wie sie optimal genutzt werden.
Mit E-Learning und den dahinter stehenden Technologien, hat Cisco interne Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter seit den ersten Unternehmensjahren realisiert. Dieses Wissen setzt Cisco im Bereich Bildung und Qualifikation ein, um jungen Leuten einen Einstieg in die IT-Branche zu ermöglichen. Vor vier Jahren gründete der Netzwerk-Gigant die Networking-Academies-Initiative. Ziel ist es, Schülern und Studenten Kenntnisse für den Aufbau und die Wartung von Computernetzen zu vermitteln. Hierzu stattet Cisco Schulen und Universitäten aus, entwickelt multimediale Lehrpläne und bildet Lehrpersonal aus. Diese Initiative setzt Cisco sukzessive auch in Europa um. In Deutschland werden im Rahmen der Bildungsinitiative Networking über 13.000 Menschen in Deutschland an rund 270 Einrichtungen zu Technischen Netzwerkassistenten ausgebildet. 2.125 Absolventen haben das Zertifikat schon in der Tasche.
Hilfe zur Selbsthilfe über das Internet - unter diesem Motto unterstützt Cisco ein globales Hilfsprojekt. NetAID ist eine Initiative mit der UNO zur Linderung der Armut in der Welt. Menschen können zum ersten Mal via Internet für bestimmte Hilfsprojekte Geld- und Sachspenden leisten und deren Fortgang verfolgen. So bietet beispielsweise ein deutscher Zahnarzt seine gebrauchte Ausrüstung im Internet an, die ein Kollege aus der dritten Welt noch sehr gut verwenden kann. Damit zeigt Cisco Wege auf, das Internet als Medium für weltweite Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft zu nutzen.
Internet und Bildung führt Cisco bei der Förderung der Nobel Foundation zusammen. Zum 100-jährigen Bestehen der Gesellschaft lieferte der Netzwerkspezialist die IT-Infrastruktur für das virtuelle Nobel-Museum. Cisco berät die Nobel Foundation beim Aufbau eines Intranets, der Etablierung eines E-Learning-Programms sowie der Übertragung von Nobel-Veranstaltungen über das Internet. Das Wissen sämtlicher Nobelpreisträger soll damit sukzessive der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Weltweite Vernetzung
Dass bald schon Häuser und ihre technischen Gerätschaften vollständig vernetzt und über eine einzige Fernbedienung gesteuert werden können, ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Neben Strom, Gas und Wasser wird binnen kurzem auch das Internet zur Grundversorgung privater Haushalte gehören. Beruflicher Alltag, Familienorganisation und Haushaltsführung werden dadurch erheblich erleichtert.
Dass bald schon Häuser und ihre technischen Gerätschaften vollständig vernetzt und über eine einzige Fernbedienung gesteuert werden können, ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Neben Strom, Gas und Wasser wird binnen kurzem auch das Internet zur Grundversorgung privater Haushalte gehören. Beruflicher Alltag, Familienorganisation und Haushaltsführung werden dadurch erheblich erleichtert. Die zentrale Regelung von Heizung und Beleuchtung, Videoüberwachung und Bildtelefon, Online-Banking, Multimedia im Wohnzimmer, Behördengänge über das Internet und Download von Musikdateien sind die ersten Schritte einer globalen Vernetzung, deren Vision der Impuls für die Cisco-Gründung war. Die Lebensqualität, das Freizeitverhalten und die Art zu Lernen und zu Arbeiten wird sich mit der Internet-Revolution stetig verbessern. Cisco Systems wird die führende Rolle bei der Umsetzung aller Möglichkeiten spielen, die sich in der Internet Economy ergeben, und damit seine Erfolgsgeschichte weiter schreiben.