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Produktion / Fertigung

Challenge 1

Herausforderungen in der Branche
In der Hi-Tech-Branche verwenden Unternehmen häufig ein "Entweder-Oder"-Verkaufsmodell in ihrer Wertschöpfungs-Strategie. Dies bedeutet, dass sie entweder direkt an Endbenutzer verkaufen oder Partner haben, die den Verkauf übernehmen. Die Modelle unterscheiden sich in der Art und Weise, die Kontrolle über den Kunden zu behalten. Beide Modelle kollidieren oft miteinander. on Endprodukten erweist sich immer noch als profitabel. Das Zusammenbauen der Produkte dagegen generiert nicht sehr viel Wert. Deswegen entscheiden sich viele Unternehmen dafür, diesen Vorgang an Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, zu übergeben (Outsourcing). Zu letzteren gehören Solectron und SCI, die in der Lage sind, durch Massenproduktion wirtschaftlich zu arbeiten.

Heutzutage kann es kein "entweder-oder" mehr geben. Stattdessen müssen sich Unternehmen darauf konzentrieren, den Wert innerhalb der Lieferkette genau festzulegen. Das heißt, dass die Bereiche im Produktionsprozess, die auf Externe verlagert werden können, definiert werden müssen, und dass die Bereiche im Unternehmen verbleiben müssen, die Geld bringen. Um dies zu erreichen, werden Firmen ihre Verkaufsmodelle zunehmend ganzheitlich gestalten, um das Beste aus beiden Geschäftsstrategien zu implementieren.

Branchenlösung(en)
Ein integriertes Verkaufsmodell mit Online-Vertrieb ermöglicht es Firmen, das "Entweder-Oder"-Modell hinter sich zu lassen und sich auf die Wertschöpfung zu konzentrieren, indem sie sich über ein Extranet an ihre Partner binden. Diese Bindung erleichtert den Informationsaustausch und die Optimierung und Automatisierung von Kernprozessen. Auf diesem Weg können Firmen identifizieren, welche Geschäftsbereiche am besten intern oder extern ablaufen und können von der dadurch erreichbaren Massenproduktion profitieren.

Mit diesem Modell können sowohl Kunden als auch Vertriebspartner Bestellungen über das Extranet durchführen. Auch wenn sie direkt bestellen können, verlassen sich Kunden immer noch auf die Beratung durch die Vertriebspartner des Unternehmens , vor allem, wenn sie komplexe oder ‘beratungsintensive’ Produkte kaufen. E-Learning-Werkzeuge über das Extranet schulen die Vertriebspartner, um erfolgreich beraten zu können.

Zusätzlich erleichtert die Verwendung von Extranets oder Portalen von allen Teilen der Lieferkette die gemeinsame Nutzung von Informationen. Durch Portale werden Bestellungen direkt zu den Partnern des Unternehmens übertragen, die die Fertigung, den Zusammenbau und die Auslieferung übernehmen. Die Kunden können dabei den Bestellstatus online überprüfen. Lieferpartner können auch auf die Portale zugreifen, um benötigte Daten nachzuschlagen oder Informationen über Produktspezifikationen und Liefertermine zu geben.

Durch das Verfolgen von Kundenbestellungen können sich Hi-Tech-Firmen und ihre Zulieferer ein Bild von den Kundenbedürfnissen machen und ihre Planung entsprechend anpassen. Dies verringert den Warenbestand.

Vorteile

  • Verringert die Vertriebskosten
  • Keine Überschneidungen der Betriebswege
  • Besser ausgebildete und informierte Vertriebsmitarbeiter
  • Kontrolle des Value-Added-Netzwerks
  • Höheres Bewusstsein für Kundenbedürfnisse
  • Mehr Zeit, um sich auf den Vertrieb und die Herstellung neuer Produkte zu konzentrieren
  • Höhere Fabrikauslastung
  • Geringere Lagerbestände
  • Kurzer zeitlicher Ablauf von der Bestellung bis zum Erhalt der Produkte
  • Verbesserter Kundendienst
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