Breitband-Studie: Österreich fällt im internationalen Vergleich zurück

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  • Weltweit positive Entwicklung bei Breitband-Internet
  • Österreich fällt im Ranking von Platz 20 auf Platz 25 zurück
  • Aber: Bei mobilem Breitband ist Österreich im Spitzenfeld

Wien, 19. Oktober 2010 – Zum dritten Mal wurde von der Saïd Business School der Universität Oxford und der Universität Oviedo die Qualität der Internet-Verbindungen in 72 Ländern bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Breitband-Qualität international stark entwickelt und immer mehr Länder für datenintensive Web-Anwendungen gerüstet sind. Österreich zählt allerdings nicht mehr zu den besten Ländern: Im weltweiten „Broadband-Leadership-Ranking“ landete die Alpenrepublik heuer auf Platz 25 – ein Rückfall um fünf Plätze innerhalb von zwei Jahren. Damit muss sich Österreich hinter Bulgarien und Rumänien einreihen. Die Spitzenposition im Breitband-Ranking hat wie schon im Vorjahr Südkorea inne und liegt damit vor Hongkong, Island, den Niederlanden und Schweden.

Achim Kaspar, General Manger von Cisco Austria: „Für Österreich ist diese Entwicklung alarmierend. Die Bedeutung von Breitband für den Wirtschaftsstandort wird hierzulande offenbar unterschätzt. Die Qualität der Breitband-Infrastruktur eines Landes hängt unmittelbar mit der Produktivität und der Attraktivität eines Standortes im globalen Wettbewerb zusammen. Die Förderung von Innovation muss als Teil der Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik gesehen werden. Steuerliche und regulatorische Impulse sind notwendig, damit die Wirtschaft mehr in den Breiband-Ausbau investiert.“

Österreich nicht ausreichend für zukünftige Web-Anwendungen gerüstet
Die Studie ergab unter anderem, dass mittlerweile 14 von 72 Ländern einen Breiband-Standard aufweisen, der auch für zukünftige Web-Applikationen, wie etwa High Definition-Fernsehen oder hochauflösende Videokommunikation, ausreichend ist. Im Jahr 2008 hatte Japan als einziges Land diese Voraussetzung erfüllt. Laut der Studie zählt Österreich heute zwar zu jenen 48 Ländern, die aktuelle Anwendungen aus dem Netz bequem nützen können, aber für die zukünftigen Web-Anwendungen reicht die vorhandene Qualität nicht aus.

„Es ist jetzt schon absehbar, dass das Datenaufkommen im Internet bis 2014 durch Video um das Vierfache ansteigen wird. Der Breitbandausbau muss somit nachhaltig vorangetrieben werden. Vor allem Service Provider sind mit der Herausforderung konfrontiert, den wachsenden Bandbreiten- und Skalierbarkeitsbedarf von Unternehmen, Heimanwendern und mobilen Usern gerecht zu werden“, so Kaspar.

Österreichs mobiles Breitbandnetz im Spitzenfeld
Besser als beim Festnetz sieht das Ergebnis im mobilen Breitband aus: Hier belegt Österreich den hervorragenden 6. Platz, nach Schweden, Dänemark, den USA, Spanien und Estland.

Wien im City Ranking auf Platz 47
Was die Breitband-Qualität in den Städten betrifft, so belegt Wien von 239 Städten den 47. Platz und befindet sich damit in guter Gesellschaft: Berlin folgt gleich dahinter auf Platz 48. Zum Vergleich: Zürich liegt auf Platz 42 hinter Oslo. Die Städte mit der höchsten Breitbandqualität sind Seoul auf Platz 1 gefolgt von den japanischen Städten Nagoya, Yokohama und Osaka.

Hintergrund zur Studie: Broadband Quality Score
Die Studie zur Breitbandqualität wurde von Cisco initiiert und von der Saïd Business School an der Universität Oxford gemeinsam mit der Universität Oviedo in Spanien im Jahr 2008 erstmals durchgeführt. Seitdem wurde die Breitbandqualität von Ländern und Städten weltweit jährlich geprüft. Für die Reihung im Breitband-Leadership-Ranking wurde neben der Breitbanddurchdringung auch die Qualität der Anbindung berücksichtigt. Über letztere gibt ein „Broadband Quality Score“ (BQS) Auskunft, in die Übertragungs-Geschwindigkeiten und die Latenzzeit einfließen. Rund 40 Millionen Breitbandtests wurden im Zeitraum Mai bis Juni 2010 über die Internet-Speed-Testseite www.speedtest.net durchgeführt.

Studiendetails unter  http://newsroom.cisco.com/dlls/2010/prod_101710.html

Aktuelle Informationen von Cisco Austria sind über die Kurznachrichten-Plattform „Twitter“ (www.twitter.com/Cisco_Austria) abrufbar.

 

Weitere Informationen:
Cisco Systems Austria GmbH, Millennium Tower, Handelskai 94-96, A-1200 Wien, www.cisco.at
Wolfgang Fasching-Kapfenberger, Tel. 01/240 30- 6247, Fax 01-24030/ 6300, wfaschin@cisco.com
The Skills Group, Christiane Fuchs-Robetin, Tel. 01/505 26 25. Fax 01/505 94 22, fuchs-robetin@skills.at

Über Cisco
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