Cisco Annual Security Report 2010: Internet-Kriminalität verlagert sich vom PC auf das Smartphone

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  • Smartphones, Computer-Tablets und mobile Plattformen im Fokus der Internet-Kriminalität
  • Spam-Volumen erstmals rückläufig
  • Neuer Trend: Money Muling, Geldwäsche über Online-Kanäle
  • Datendiebstahl durch Trojaner wie Zeus bilden Schwerpunkt der Online-Kriminalität

Wien, 25. Jänner 2011 – Lag der Fokus von Cyberbetrügern bis dato vorrangig auf Windowssystemen, so verzeichnet Cisco eine deutliche Verschiebung und Trendwende in Richtung Smartphones, Tablets und mobile Plattformen. Das zeigt der aktuelle Jahresbericht zur globalen Lage der IT-Sicherheit von Cisco, der „Cisco 2010 Annual Security Report“. Zum ersten Mal seit Erscheinen des Reports ist auch ein Rückgang von Spams zu verzeichnen. „Money Muling“, eine Art Geldwäsche über Online-Kanäle, nimmt zu.

Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria: „Moderne Sicherheitstechnologien haben PC-Systeme sicherer gemacht. Daher nehmen Internet-Piraten zunehmend Mobiltelefone und Computer-Tablets ins Visier. Durch das kontinuierliche Monitoring von Sicherheitslücken ist es Cisco möglich, die Sicherheitstechnologien entsprechend weiterzuentwickeln und auch vorausschauend zu agieren.“

Spams: Erstmals rückläufig
2010 ist das erste Jahr in der Internet-Geschichte, in dem das Spam-Volumen zurückgegangen ist. Brasilien, China und die Türkei – jene Länder, die im Jahr 2009 zu den größten Spam-Nationen zählten – konnten ihr Spam-Volumen massiv senken. In Brasilien sind die Spams im Vergleich zu 2009 fast um die Hälfte reduziert worden, in der Türkei sogar um 87 Prozent und in China um 13,5 Prozent. Diese Entwicklung ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Behörden diese Problematik zunehmend ernster nehmen und härter durchgreifen.

Ein leichter Spam-Zuwachs konnte allerdings in den Industrieländern festgestellt werden: Die meisten Spam-Mails, nämlich mehr als 11 Milliarden, wurden 2010 aus den USA verschickt. Auch in Deutschland und Großbritannien ist aufgrund des Breitbandausbaus die Zahl der Spam-Mails etwas angestiegen. Den größte Zuwachs an verschickten Spam-Mails hatte 2010 Frankreich zu verzeichnen, im Vergleich zu 2009 hat sich die Anzahl um mehr als 115 Prozent erhöht.

Geldwäsche über Online-Kanäle – ein starker Trend in der Internet-Kriminalität
Geldwäsche ist ein florierendes Geschäft in der kriminellen Cyber-Ökonomie: So genannte „Money Mules“ stellen hierbei ihr Bankkonto als Zwischenstation für illegal abgebuchtes Geld zur Verfügung. Viele von ihnen sind sich dabei nicht bewusst, dass eingehende Beträge auf ihrem Konto aus digitalen Raubzügen stammen – und dass sie als Strohmänner fungieren, um die Spuren von Geldtransaktionen zu verwischen. Der Cisco Annual Security Report prognostiziert für 2011 eine weitere Zunahme dieser Machenschaften.

User sind zu vertrauensvoll
Cyberbetrüger machen sich nicht nur Schwachstellen von technischen Systemen zunutze, sondern auch die Gutgläubigkeit vieler User. Vor diesem Hintergrund identifiziert der Cisco-Report die sieben häufigsten Ansatzpunkte, um sich Vertrauen zu erschleichen: Sex Appeal, Grüße von angeblichen Facebook-Freunden, Eitelkeit, Vortäuschung besonderer Vertrauenswürdigkeit, Trägheit der User, Mitleid sowie inszenierte Dringlichkeit. Durch diese Methode wurden laut dem Internet Crime Complaint Center des FBI im Jahr 2009 mehr als 100 Mio. US-Dollar gestohlen.

Datendiebstahl durch Trojaner Zeus nimmt weiter zu
Die Cisco Cybercrime Return on Investment (CROI) Matrix des Security-Reports gibt Ausblick auf die erwartete Bedrohungsentwicklung für das laufende Jahr. Außer Money Muling wird demnach vor allem der Datendiebstahl mit Trojanern wie Zeus zunehmen. Mit SymbOS/Zitmo.Altr hat diese Malware-Klasse längst auch auf mobile Plattformen übergegriffen (Zitmo steht für Zeus-in-the-Mobile). In Social Networks dagegen werden Cyberkriminelle ihre Anstrengungen 2011 der CROI Matrix zufolge nicht signifikant verstärken – was aber keinesfalls gleichbedeutend ist mit einem Rückgang der Betrugsfälle in diesem Bereich. Die Aussage reflektiert lediglich die Tatsache, dass sich die kriminellen Hauptaktivitäten im zunehmend mobilen Internet vorrangig auf Zeus und Konsorten konzentrieren.

Cisco Annual Security Report
Der Cisco Annual Security Report gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten Sicherheitsvorfälle des vergangenen Jahres. Er zeigt die weltweite Bedrohungsentwicklung auf und liefert Prognosen für das folgende Jahr. Die Analysen münden in konkrete Handlungsempfehlungen von Cisco Security-Experten. Wirtschaftsunternehmen, Regierungsorganisationen und Endverbraucher können damit den wachsenden Sicherheitsherausforderungen adäquat begegnen.

Download des Cisco 2010 Annual Security Reports unter: http://www.cisco.com/go/securityreport

Aktuelle Informationen von Cisco Austria sind über die Kurznachrichten-Plattform „Twitter“ (www.twitter.com/Cisco_Austria) und über den Cisco Enterprise Social Media-Blog (http://blogs.cisco.at) abrufbar.

 

Weitere Informationen:
Cisco Systems Austria GmbH, Millennium Tower, Handelskai 94-96, A-1200 Wien, www.cisco.at
Wolfgang Fasching-Kapfenberger, Tel. 01/240 30- 6247, Fax 01-24030/ 6300, wfaschin@cisco.com
The Skills Group, Christiane Fuchs-Robetin, Tel. 01/505 26 25. Fax 01/505 94 22, fuchs-robetin@skills.at

Über Cisco
Cisco (NASDAQ: CSCO), weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen, verändert die Art und Weise wie Menschen miteinander in Kontakt treten, kommunizieren und zusammenarbeiten. Weitere Informationen zu Cisco finden Sie unter http://www.cisco.at. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems, Inc.

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